Zeder bei Erkrankungen der Atemwege
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Zeder bei Erkrankungen der Atemwege

Die Inhaltsstoffe der Zeder wirken schleimlösend, wodurch festsitzendes Sekret besser abgehustet werden kann.
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eine Zeder mit blaugrünen Nadeln
Inhaltsverzeichnis

Der wertvollste Inhaltsstoff der Zeder ist ihr ätherisches Öl.

Als Heilpflanze kann sie bei Atemwegserkrankungen helfen: Die Inhaltsstoffe des Zedernöls wirken schleimlösend, wodurch festsitzendes Sekret besser abgehustet werden kann. Außerdem hat das Öl eine antibakterielle Wirkung. Krankheitserreger werden in ihrer Vermehrung gehemmt und bekämpft, was zu einem schnelleren Abklingen der Entzündung führt. So kann die Zeder bei Schnupfen, Husten und Halsschmerzen helfen.

Zedernöl-Bad

In der Regel werden Fertigpräparate aus Zedernöl verwendet. Diese gibt es in Drogeriemärkten und Apotheken zu kaufen. Ein heißes Bad mit dem ätherischen Öl als Badezusatz wirkt wohltuend bei einer Erkältung mit Husten. Geben Sie einfach fünf Tropfen des Öls in ein warmes Vollbad. Genießen Sie das Bad für etwa 20 Minuten. Atmen Sie dabei tief ein, damit die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkweise entfalten können.

Mögliche Nebenwirkungen

Das Öl der Zeder sollten Sie innerlich nur nach Absprache mit dem Arzt anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Zedernzubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Es gibt auf der ganzen Welt nur drei verschiedene Zedern-Arten. Die Himalaya-Zeder ist im nördlichen Indien zu finden. Die Libanon– und die Atlas-Zedern wachsen dagegen rund um das Mittelmeergebiet.

Die Zeder oder Cedrus ist ein Baum, der je nach Art bis zu 40 Meter hoch wachsen kann. Das Holz der Zeder verströmt einen intensiven Geruch. Die Nadelblätter sind dunkelgrün gefärbt, die Zapfen sind länglich und eiförmig. Die Zeder zählt zur Familie der Kieferngewächse.

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Zeder im Garten

Wer genügend Platz hat, kann eine Zeder in den Garten pflanzen. Ein kleines Exemplar können Sie im Fachhandel kaufen und im Frühjahr in die Erde setzen. Beachten Sie dabei, dass die Zeder einen sonnigen Standort mit kalkhaltigem, tiefem Boden bevorzugt. Gießen Sie den Baum am Anfang je nach Wetterlage regelmäßig, damit die Erde immer leicht feucht bleibt. Ist die Zeder erst einmal größer gewachsen, ist das nicht mehr nötig. Auch einen kalten Winter übersteht die Zeder problemlos, da sie frosthart ist.

Zum Mumifizieren der Toten

Das ätherische Öl der Zeder hat eine konservierende Wirkung. Deshalb haben es die alten Ägypter bei der Mumifizierung ihrer Leichname genutzt. Auch als Nutzholz war die Zeder damals sehr beliebt. Ihr Holz galt als besonders robust und wurde für den Schiffbau verwendet.

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