Quitte bei Störungen der Verdauung und Erkrankungen der Atemwege
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Quitte bei Störungen der Verdauung und Erkrankungen der Atemwege

Alles Wissenswerte rund um die Quitte als Heilpflanze: ...
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Eine reife Quittenfrucht hängt am Quittenbaum
Inhaltsverzeichnis

Die Quitte enthält Schleim- und Gerbstoffe, sowie Mineralstoffe und Vitamine.

Als Heilpflanze kann die Quitte bei Folgendem helfen:

  • Verdauungsstörungen: Die Inhaltsstoffe der Quitte sorgen dafür, dass sich die Darmschleimhaut zusammenzieht und kann so unspezifischen Durchfall stoppen. Außerdem regen die Gerbstoffe die gesamte Verdauung an, wodurch auch Blähungen und Völlegefühl gelindert werden können.
  • Atemwegserkrankungen: Bei Husten und Halsschmerzen sollen die Inhaltsstoffe der Quitte den festsitzenden Schleim lösen und gleichzeitig für eine Reizminderung sorgen.

Quitten-Honig

Quitte, eingelegt in Honig, wirkt wohltuend bei Husten und Halsschmerzen und regt gleichzeitig die Verdauung an. Schneiden Sie zunächst eine geputzte Quitte in dicke Scheiben. Legen Sie die erste dieser Scheiben in ein sauberes Einmachglas. Geben Sie anschließend einen großen Löffel Blütenhonig darauf und dann wieder ein Stück Quitte. Danach kommt wieder Honig und Quitte im Wechsel, bis das Glas voll ist. Der Quitten-Honig schmeckt gut auf Brot und ist mehrere Wochen lange haltbar.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Die Samen sollten nur nach Absprache mit dem Arzt angewandt werden, da diese giftige Blausäure beinhalten. Eine hohe Dosis kann zu Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Atemnot und sogar zum Tod führen. Die Frucht kann dagegen ohne Bedenken verzehrt oder verarbeitet werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie allerdings auf Quittenzubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Kenntnisse gibt. Für Säuglinge und Kinder sind Quittenanwendungen nicht geeignet. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist die Quitte im Süden und Westen Zentralasiens. Außerdem wurde sie in Südeuropa eingebürgert. Die Quitte ist auch unter dem Namen Honigapfel bekannt.

Der Quittenbaum oder Cydonia oblonga ist ein mehrjähriger Laubbaum, der bis zu neun Meter hoch wachsen kann. Die ovalen Blätter sind grün-grau gefärbt. Der Baum trägt große rosafarbene oder weiße Blüten. Aus diesen wachsen die gelben Früchte, die in ihrer Form der einer großen Birne ähneln. Die Quitte zählt zur Familie der Rosengewächse.

Quitte im Garten?

Einen kleinen Quittenbaum können Sie im Fachhandel kaufen und diesen im Frühjahr in die Erde setzten. Beachten Sie dabei, dass die Quitte einen windgeschützten, sonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden bevorzugt. In der Regel müssen Sie den Quittenbaum nicht gießen. Lediglich bei längeren Trockenperioden sollten Sie ihn ein wenig wässern. Im Winter müssen Sie keine besonderen Vorkehrungen für die Quitte treffen, Frost ist für sie kein Problem. Ernten können Sie die Früchte im Herbst, wenn sie sich gelb gefärbt haben.

Schutz vor Krankheit

Schon die bekannte Äbtissin Hildegard von Bingen kannte die Quitte und erwähnte sie in ihren Werken. Sie empfahl die Frucht für Kranke, damit diese wieder zu Kräften kommen. Auch gesunde Menschen sollten sie essen, damit sie erst gar nicht erkrankten.

> Lesen Sie hier noch mehr über die Quitte

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