Gesunde Ernährung

Die gesündesten Honigsorten

Honig gibt es in unzähligen Sorten und Geschmacksrichtungen zu kaufen: von Hellgelb bis Dunkelbraun, von cremig bis flüssig, von mild bis kräftig. Wir stellen Ihnen einige Sorten der großen Vielfalt vor.

Als Blütenhonig werden alle Honigsorten bezeichnet, für die Bienen Pollen und Nektar aus Pflanzenblüten sammeln – und daraus zum Beispiel Lavendelhonig, Kleehonig und Löwenzahnhonig herstellen. Davon zu unterscheiden ist der Wald- oder Tannenhonig: Ihn gewinnen die Bienen aus den zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen und anderen kleinen Insekten.

Seit Jahrhunderten ist Honig ein beliebtes Hausmittel, das man zum Beispiel bei Husten und Erkältungen einsetzt. Außerdem wirkt sich das Naturprodukt positiv auf die Herzgesundheit aus, kann die Belastung mit freien Radikalen senken und das Immunsystem stärken. Wir erklären Ihnen, welche Honigsorten besonders gesund sind.

Manuka-Honig von PowerFabrik

Eine der seltensten, teuersten und begehrtesten Honigsorten der Welt ist Manuka-Honig aus Neuseeland. Es handelt sich dabei um einen Blütenhonig aus der Südseemyrte, die auch unter dem Namen „Manuka“ bekannt ist und in den entlegenen Bergregionen Neuseelands wächst. Das Besondere: Manuka-Honig enthält eine große Menge stark antibakteriell wirksames Methylglyoxal. Schon die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, wussten um die Kraft des Manuka-Honigs und setzten ihn gegen Entzündungen und Verletzungen ein. Seine Wirksamkeit gegen die Erreger von Nasennebenhöhlenentzündungen ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt.

Der Manuka-Honig von PowerFabrik hat einen extra hohen Gehalt an Methylglyoxal – über 514 Milligramm pro Kilo. Jede Charge ist zertifiziert und lässt sich bis zum Bienenstock zurückverfolgen. Das ist wichtig, da es inzwischen viele Manuka-Honig-Fälschungen zu kaufen gibt, denen günstigere Honigsorten beigemischt wurden. Der Hersteller PowerFabrik verspricht einen verantwortungsvollen Umgang mit Imkern, Bienen und Natur und wirbt mit einer Geld-zurück-Garantie. 250 Gramm Manuka-Honig von PowerFabrik kosten 39,90 Euro. Dazu gibt’s einen praktischen Honiglöffel aus Holz.

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Akazien-Honig von Dreyer

Bei Husten und Erkältungen hat sich Akazien-Honig bewährt. Das „flüssige Gold“ steckt voller gesunder Inhaltsstoffe wie Vitamin C, verschiedener B-Vitamine, Spurenelemente und Mineralien. Darüber hinaus verfügen die enthaltenen Flavonoide über eine entzündungshemmende Wirkung. Der hohe Gehalt an Fruchtzucker und Traubenzucker macht den Akazien-Honig zu einem idealen Energielieferanten.

Der Akazien-Honig von Dreyer überzeugt durch seine appetitlich goldgelbe Farbe sowie den milden Geschmack. Er wird aus den weißen Blüten der Akazie sowie weiteren duftenden Frühlingsblüten gewonnen. Aufgrund des hohen Zuckergehalts bleibt der Honig lange flüssig. Zum Süßen von Tee, Obstsalat, Joghurt und Müsli ist dieses Naturprodukt bestens geeignet. Bei Amazon gibt es das 500-Gramm-Glas für derzeit 5,88 Euro.

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Waldhonig von Honigprinz

Dunkle Farbe, kräftiger Geschmack: Waldhonig unterscheidet sich deutlich von klassischem Blütenhonig. Die Bienen, die ihn herstellen, sammeln nämlich keinen Blütennektar, sondern Honigtau. Dabei handelt es sich um die kohlenhydratreichen Ausscheidungen von Blattläusen, Zikaden und anderen pflanzensaftsaugenden Insekten. Da die Bienen den Honigtau überwiegend an Fichten und Tannen einsammeln, trägt das Produkt den Namen Waldhonig. Er ist reich an Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen und ätherischen Ölen und gilt als sehr gesund – etwa bei Husten und Halsschmerzen.

Ein Löffel, der in ein Honigglas mit dunklem Waldhonig eintaucht

Waldhonig hat eine dunklere Farbe als Blütenhonigsorten. (c) GCapture / Adobe Stock

Zu 100 Prozent deutschen Waldhonig liefert der Hersteller Honigprinz. Es handelt sich dabei um eine Familien-Imkerei, die drei Brüder betreiben. Ihr naturbelassener Waldhonig ist kalt geschleudert und kommt ohne künstliche Aromen, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Geschmacksverstärker aus. Der herb-malzige Geschmack und die cremig-zähe Konsistenz werden Honigliebhaber überzeugen. Das 250-Gramm-Glas Waldhonig können Feinschmecker für 5,99 Euro bei Amazon bestellen.

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Sommerblüten-Honig aus dem Havelland von Bioland

Um Sommerblütenhonig herzustellen, fliegen Bienen verschiedene Pflanzen wie Brombeeren, Lindenbäume und Wiesenblumen an. So entsteht eine einzigartige aromatische Mischung. Echter deutscher Sommerblütenhonig wird nach den strengen Richtlinien des Deutschen Imkerbunds verarbeitet und bekommt durch schonendes Rühren seine cremige, streichfähige Konsistenz. Gut zu wissen: Sommerblütenhonig enthält antibakteriell wirkende Inhibine sowie Vitamin B2, Vitamin B6 und Vitamin C. Sein hoher Fruktose-Gehalt macht den Sommerblütenhonig zum perfekten Energie-Booster für Sportler.

Hochwertigen Bio-Sommerblütenhonig aus dem Havelland bietet der Anbauverband Bioland. Die Bioland-Kriterien gehen weit über den gesetzlichen Mindeststandard für Bio-Lebensmittel hinaus und garantieren ein reines Naturprodukt ohne Zusatzstoffe, Gentechnik oder Aromen. Der Sommerblütenhonig von Bioland ist ungefiltert und wird nicht erhitzt – dadurch ist er besonders nährstoffreich. Das 500-Gramm-Glas kostet bei Amazon 9,90 Euro.

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Bio-Rapshonig von Dreyer

Heller, cremiger Rapshonig hat einen milden Geschmack und einen hohen Glukose-Anteil. Die Energie aus dieser heimischen Honigsorte ist im Körper besonders schnell verfügbar – ideal für Ausdauersportler wie zum Beispiel Radfahrer. Gewusst? Rapshonig wird meist von Wanderimkern produziert, die ihre Bienenvölker zu Rapsfeldern bringen. Aus den leuchtend gelben Pflanzen stellt man häufig Biokraftstoff her. Dank der Bestäubung durch die Bienen wird der Ertrag um bis zu 25 Prozent gesteigert.

Da konventionell angebauter Raps oft mit Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln belastet ist, ist der Kauf von Bio-Rapshonig empfehlenswert. Den feinen Bio-Rapshonig der Marke Dreyer produzieren ökologische Imkereien gemäß der deutschen Honigverordnung: Es wird nichts zugesetzt oder entzogen. 500 Gramm kosten 5,39 Euro.

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