Lärche bei Rheuma, Furunkeln und Atemwegserkrankungen
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Lärche bei Rheuma, Furunkeln und Atemwegserkrankungen

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Lärche
Inhaltsverzeichnis

Lärche enthält unter anderem ätherisches Öl, Harze und Lignane.

Als Heilpflanze kann Lärche bei Folgendem helfen:

  • Rheumatische Beschwerden und Nervenschmerzen: Äußerlich angewandt wirkt die Lärche hautreizend. Dadurch erweitern sich die Gefäße und die betroffene Stelle wird besser durchblutet. Durch diese Wirkweise können rheumatische Leiden und Nervenschmerzen gemindert werden.
  • Furunkeln: Die in der Lärche enthaltenen Stoffe wirken stark antibakteriell. Da es sich bei Furunkeln um Hautinfektionen handelt, die durch Bakterien ausgelöst wurden, kann Lärche helfen. Die Bakterien werden in ihrer Vermehrung gehemmt und gleichzeitig abgetötet. So kann die betroffene Hautstelle sich erholen und schneller heilen.
  • Atemwegserkrankungen: Die Inhaltsstoffe der Lärche sorgen dafür, dass festsitzendes Sekret verflüssigt und anschließend besser ausgeworfen werden kann. So kann Lärche bei Husten und Schnupfen für eine Reizminderung sorgen.

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Mögliche Nebenwirkungen

Wenn Sie unter einer Nierenerkrankung leiden, sollten Sie auf Lärchenanwendungen verzichten. Bei zu hohen Dosierungen können die Nieren und das zentrale Nervensystem geschädigt werden. In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion der Haut auftreten. Das ätherische Öl darf nicht bei Säuglingen und Kindern angewandt werden. Nutzen Sie Fertigpräparate nur wie auf der Packungsbeilage beschrieben. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Wo die Lärche ursprünglich herkommt, ist unklar. Heute ist sie in Europa, Nordamerika und Teilen Asiens wildwachsend zu finden. Meist wird die Lärche nur als Nutzholz betrachtet. Dass sie auch eine wertvolle Heilpflanze ist wird oftmals vergessen. Die Lärche oder Larix decidua ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 50 Meter hochwachsen kann. Die Zweige der Lärche hängen oft herab, die grünen Nadeln stehen in Büscheln. Die Lärche hat weibliche und männliche Blüten. Die weiblichen sind rötlich gefärbt, die männlichen hingegen eher gelblich. Die Lärche gehört zur Familie der Kiefergewächse.

Lärche im Garten

Sie können einen kleinen Lärchenbaum im Fachhandel kaufen und diesen im Herbst in den Garten pflanzen. Beachten Sie dabei, dass die Lärche einen sonnigen Standort mit tiefgründigem, leicht feuchtem Boden bevorzugt. Je nach Wetterlage sollten Sie die Lärche regelmäßig gießen. Erst nach etwa 15 Jahren trägt die Lärche das erste Mal Blüten.

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Inhalieren mit Lärchenöl

Es ist eher unüblich, Hausmittel aus Lärche herzustellen, da es schnell zu einer Überdosierung kommen kann. Es gibt aber viele Lärchenfertigpräparate in Form von Gelen, Salben und auch Ölen in Apotheken und Drogeriemärkten zu kaufen. Es empfiehlt sich bei Schnupfen und Husten mit dem ätherischen Lärchenöl zu inhalieren. Dabei wird Sekret gelöst und gleichzeitig werden die Schleimhäute befeuchtet, wodurch es zu einer Reizminderung kommt. Geben Sie dafür einfach ein paar Tropfen des Öls in einen Topf mit heißem Wasser. Legen Sie sich ein Handtuch über den Kopf und halten Sie Ihren Kopf für einige Minuten über das heiße Wasser. Atmen Sie tief ein, damit sich die volle Wirkung der Lärchenextrakte entfalten kann.

Bringt Wanderer zurück auf den Weg

In vielen Sagen und Legenden wird die Lärche erwähnt. Es heißt, dass sich gute Feen unter ihr versammeln und von dort aus Menschen beobachten. Hat sich ein Wanderer verirrt, zeigen sie ihm den richtigen Weg und sorgen dafür, dass ihm nichts Schlimmes zustößt.

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