Ingwer bei Verdauungsbeschwerden und Übelkeit

Ingwer bei Verdauungsbeschwerden und Übelkeit

Inhaltsverzeichnis

Ingwer ist reich an ätherischem Öl, nichtflüchtigen Scharfstoffen und Zingiberen.

Ingwer kann als Heilpflanze bei folgenden Beschwerden helfen:

  • Verdauungsstörungen: Das ätherische Öl und die Scharfstoffe des Ingwers kurbeln die Verdauung an und beschleunigen diese. Dadurch können Blähungen und ein Völlegefühl gemindert werden. Auch die Aufnahme von Nährstoffen im Darm wird durch den Ingwer verbessert.
  • Übelkeit: Die Scharfstoffe des Ingwers wirken außerdem wohltuend bei Übelkeit und helfen somit auch bei einer Reisekrankheit. Es ist dabei wichtig, dass der Ingwer rechtzeitig etwa 15 Minuten vor Reiseantritt eingenommen wird.

> Übelkeit und Appetitlosigkeit bei Verdauungsstörungen

mögliche Nebenwirkungen

Ingwer darf nicht bei Geschwüren im Magen-Darm-Trakt angewandt werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt bevor Sie eine Ingwerzubereitung anwenden, wenn Sie Medikamente zur Beeinflussung der Blutgerinnung nehmen oder Gallensteine haben. In seltenen Fällen kann es durch Ingweranwendungen zu Sodbrennen kommen. Bei Schwangerschaftserbrechen sollten Sie nicht auf Ingwer zurückgreifen. Kontaktieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt. 

Hintergrundinformationen

Der Ingwer oder Zingiber officinale stammt ursprünglich aus Asien, wird heute aber überall in tropischen Gebieten angebaut. Häufig wird der Ingwer beim Kochen benutzt, da er Gerichten eine gewisse Schärfe verleiht. Aber auch als Heilpflanze ist der Ingwer schon seit langer Zeit bekannt und wird geschätzt.

Der Ingwer ist eine mehrjährige, kriechende Pflanze. Er wächst aus einem dicken Wurzelstock heraus und kann bis zu 60 cm hochwachsen. Ab Juli bis August trägt der Ingwer weiß-gelbe Blüten. Medizinisch verwendet wird die Ingwerwurzel.

Ingwer im Garten

Wer möchte, kann auch versuchen Ingwer im eigenen Garten zu ziehen. Dafür pflanzen Sie im Frühling eine Ingwerwurzel in einen Topf mit spezieller Anzuchterde. Stellen Sie den Topf an einen warmen Ort, damit der Ingwer schnellstmöglich keimt. Gießen Sie den Ingwer regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Im Oktober können Sie den Ingwer ernten, wenn sich die Blätter gelblich verfärbt haben. Die Wurzel können Sie dann leicht ausgraben und aus der Erde nehmen.

Heißer Ingwer

Ein heißes Ingwergetränk wirkt wohltuend bei einer Erkältung und Halsschmerzen. Dafür müssen Sie zunächst ein circa vier Zentimeter großes, frisches Ingwerstück schälen und klein schneiden. Geben Sie den Ingwer dann in eine Tasse. Übergießen Sie ihn mit etwa 200 Millilitern kochendem Wasser. Lassen Sie das Getränk etwa zehn Minuten ziehen. Gießen Sie die Ingwerstücke ab. Nach Wunsch können Sie den Sud nun noch mit Honig verfeinern. Trinken Sie den heißen Ingwer bei gesundheitlichen Beschwerden zweimal täglich.

> Ingwer: So gesund ist die scharfe Heilpflanze

Ingwer: Von Kreuzrittern nach Europa gebracht

Es waren vermutlich Kreuzritter, die den Ingwer vor langer Zeit von Asien nach Europa gebracht haben. Allerdings soll die Nachfrage damals niedrig gewesen sein, da der Ingwer sehr teuer war. Nur Adelige und Reiche konnten ihn als Gewürz nutzen. Das soll sich erst geändert haben, als spanische Siedler große Mengen von Ingwer nach Europa brachten. Heute gibt es Ingwer in fast jedem Supermarkt zu kaufen.

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