Zaubernuss bei Hautverletzungen und Hautentzündungen
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Zaubernuss bei Hautverletzungen und Hautentzündungen

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Zaubernuss
Inhaltsverzeichnis

Zaubernuss enthält unter anderem Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, sowie ätherisches Öl.

Als Heilpflanze kann Zaubernuss bei Folgendem helfen:

  • Hautverletzungen: Die in der Zaubernuss enthaltenen Gerbstoffe bilden eine Art Schutzschicht über kleine Wunden, wodurch die Blutung gestoppt wird. Außerdem sorgt das ätherische Öl für einen leicht schmerzlindernden Effekt. Durch diese Wirkungsweisen können sich Wunden schneller verschließen und abheilen.
  • Hautentzündungen: Bei Haut- und Schleimhautentzündungen entziehen die Gerbstoffe den Krankheitserregern ihre Nährstoffe. Außerdem sorgen sie dafür, dass sich die Hautoberfläche zusammenzieht. So kann der Körper mit dem Wundheilungsprozess beginnen und die Entzündung schneller abklingen.
  • Krampfadern: Die Inhaltsstoffe der Zaubernuss stärken Gefäße und dichten diese ab. So kann die Pflanze dabei helfen Krampfaderleiden zu mindern.

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Mögliche Nebenwirkungen

In seltenen Fällen kann es durch Zaubernuss zu Magen-Darm-Beschwerden oder einer allergischen Reaktion kommen. Größere Brandwunden dürfen nicht mit Zaubernuss behandelt werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Zaubernuss verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Auch für Säuglinge und Kinder sind Zaubernusszubereitungen nicht geeignet. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

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Hintergrundinformationen

Die Zaubernuss ist im Osten der USA und in Kanada heimisch. Außerdem wird die Pflanze in Europa angebaut. Die Zaubernuss ist auch unter dem Namen Hamamelis bekannt. Die Zaubernuss oder Hamamelis virginiana ist ein Laubbaum, der bis zu fünf Meter hochwachsen kann. Die gezähnten Blätter sind herzförmig, die gelben Blüten stehen in Blütenbüscheln. Aus ihnen wächst eine haselnussähnliche Frucht, die bei Reife Samen herausschleudert. Die Zaubernuss zählt zur Familie der Zaubernussgewächse.

Zaubernuss im Garten

Sie können einen kleinen Baum im Fachhandel kaufen und in den Garten pflanzen. Beachten Sie dabei, dass die Zaubernuss einen sonnigen, windgeschützten Standort mit humusreichem, durchlässigem Boden bevorzugt. Gießen sollten Sie die Zaubernuss je nach Wetterlage regelmäßig, damit ihre Erde nicht austrocknet. Ernten können Sie die Blätter das ganze Jahr über.

Zaubernuss-Gurgellösung

In der Regel werden Zaubernuss-Fertigpräparate angewandt, diese gibt es in Apotheken zu kaufen. Falls Sie frische Zaubernussblätter zur Hand haben, können Sie daraus eine Gurgellösung zubereiten. Dafür brauchen Sie einen kleinen Teelöffel der Blätter. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für etwa zwölf Minuten ziehen, bevor sie die Blätter absieben. Gurgeln Sie mit der Lösung bei Zahnfleischentzündungen und Entzündungen der Mundschleimhaut mehrmals täglich.

Von England nach ganz Europa

Vermutlich kam die Zaubernuss erst im 18. Jahrhundert von Nordamerika nach England und verbreitete sich von dort im restlichen Europa. Die Zaubernuss wird gerne in Gärten und Parks gepflanzt, weil sie auch im Winter blüht und als schönes Farbtupfer dient.

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