Teufelskralle bei Magen-Darm-Beschwerden und Rückenschmerzen
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Teufelskralle bei Magen-Darm-Beschwerden und Rückenschmerzen

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Teufelskralle lila Blüte
Inhaltsverzeichnis

Teufelskralle enthält unter anderem Zucker, Flavonoide, Phytosterine und iridoide Bitterstoffe.

Als Heilpflanze kann Teufelskralle bei Folgendem helfen:

  • Verdauungsstörungen: Die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe sorgen für eine vermehrte Produktion der Verdauungssäfte, wodurch die allgemeine Verdauung beschleunigt wird. Das kann wiederum dabei helfen, Beschwerden wie Blähungen oder Völlegefühl zu lindern.
  • Rückenschmerzen: Teufelskralle fördert die Produktion und den Transport von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Botenstoffen, wodurch Rückenschmerzen gemindert werden können.

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Mögliche Nebenwirkungen

Wenn Sie unter Magen,-Zwölffingerdarmgeschwür oder Gallensteinen leiden, sollten Sie auf Teufelskrallenzubereitungen verzichten. Da es keine gesicherten Erkenntnisse hierzu gibt, sollten Sie Teufelskralle auch nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden. Bei Menschen mit empfindlicher Verdauung kann die Teufelskralle zudem Übelkeit und Durchfall auslösen. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Die Teufelskralle ist in Südafrika, Namibia und Botswana heimisch. Dort wächst Sie meist auf sandigen oder lehmigen Böden. Ihren Namen verdankt die Pflanze ihrer Frucht, die mit einem Widerhaken versehen ist. Medizinisch verwendet werden in der Regel die Wurzeln der Teufelskralle.

Die Teufelskralle oder Harpagophytum procumbens ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu zwei Meter hochwachsen kann. Ihre Wurzeln sind stark verzweigt, die langen Triebe liegen flach auf dem Boden. Die fingerhutähnlichen, rosa Blüten sitzen auf kurzen Stielen. Die Teufelskralle zählt zur Familie der Sesamgewächse.

Teufelskralle im Garten?

In Deutschland sind nur Teufelskrallensamen und keine schon gewachsenen Pflanzen zu kaufen. Sie können aus den Samen eine Teufelskralle hochziehen, allerdings ist das sehr schwierig. Die Teufelskralle braucht zum Keimen eine Temperatur von mindestens 25 Grad und ein feuchtes Klima. Sie können die Samen einmal wässern und dann eine Plastiktüte über den Topf geben. Mit viel Glück können die Samen keimen. Ist dies der Fall und eine kleine Pflanze wächst, können Sie diese im Sommer in den Garten pflanzen, damit sie dort weitergedeiht.

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Große Vielfalt an Fertiganwendungen

In der Regel werden Teufelskrallenfertigpräparate verwendet, da es kaum frische Wurzeln gibt. Dabei ist das Angeobt an Fertiganwendungen breit gefächert: Von der Teufelskrallensalbe und Tee, bis hin zu Teufelskrallenbonbons. 

Vom Aussterben bedroht

In ihren Ursprungsländern wurde die Teufelskralle lange Zeit in hohen Mengen gesammelt. Sie war akut gefährdet, bis sie unter Naturschutz gestellt und das Sammeln verboten wurde. Mittlerweile gibt es spezielle Anbauprojekte, sodass sich der Bestand langsam erholt.

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