Senf bei Entzündungen der Atemwege und Gelenkerkrankungen
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Senf bei Entzündungen der Atemwege und Gelenkerkrankungen

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Senfpflanze
Inhaltsverzeichnis

Senfsamen enthalten unter anderem Eiweiße, fettes Öl und Senfölglykoside (Sinalbin)

Als Heilpflanze kann Senf bei Folgendem helfen: 

  • Atemwegserkrankungen: Bestimmte Inhaltsstoffe des Senfs wirken antibakteriell. Sie hemmen Krankheitserreger und verhindern deren Vermehrung. So kann Senf dazu beitragen, dass Entzündungen der Atemwege schneller wieder abklingen.
  • Weichteilrheumatismus: Unter Weichteilrheumatismus versteht man muskuläre Probleme (meist Verspannungen) oder Probleme der Sehnen. Äußerlich angewandt reizt Senf das lokale Gewebe, wodurch die Durchblutung verbessert wird. Dadurch können Beschwerden des Weichteilrheumatismus gelindert werden.
  • Gelenkerkrankungen: Häufig sind es entzündete Gelenke, die Schmerzen verursachen. Da Senf entzündungshemmend wirkt, kann durch ihn die Abnutzung der Gelenke verlangsamt oder sogar gestoppt werden.

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Mögliche Nebenwirkungen

Sie sollten keine Senfzubereitungen anwenden, wenn Sie unter Nierenbeschwerden oder Magen- und Darmgeschwüren leiden. Auch für Kinder unter sechs Jahren ist eine Anwendung nicht geeignet. Sie sollten Senfzubereitungen nicht länger als maximal zwei Wochen anwenden, da es sonst zu Magenbeschwerden, Nervenschädigungen und Haut- und Schleimhautreizungen kommen kann. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

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Hintergrundinformationen

Ursprünglich wuchs der Senf nur im Mittelmeerraum. Mittlerweile ist er aber auch in Amerika, Ostasien, Sibirien und ganz Europa zu finden. Angebaut wird der Senf hauptsächlich in Nordeuropa und im Norden der USA. Medizinisch verwendet werden die Samen der Senfpflanze.

Senf oder Sinapis alba ist eine einjährige Pflanze, deren Stängel verzweigt ist. Die gelappten Blätter sind etwa zwölf Zentimeter lang. Die gelben Blüten stehen in Trugdolden. Die Frucht ist eine Schote mit weißen Samen. Senf gehört zur Familie der Kreuzblütler.

Senf im Garten

Sie können Senfsamen im Fachhandel kaufen. Säen Sie diese ab April in die Erde. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen Standort mit normaldurchlässigem Boden. Sonst ist der Senf sehr genügsam, lediglich regelmäßig gießen sollten Sie ihn. Wenn die Pflanze etwa drei Monate alt ist, beginnen die Blätter zu verwelken. Dann ist die Zeit gekommen, dass Sie die Senfschoten samt Körner ernten können.

Senfumschlag

Ein Senfumschlag wirkt wohltuend bei muskulären Schmerzen. Für den Umschlag brauchen Sie vier Esslöffel Senfmehl. Dieses können Sie entweder kaufen oder, wenn Sie frischen Samen haben, selbst mahlen. Vermischen Sie das Mehl mit einer kleinen Tasse heißem Wasser zu einem zähen Brei. Bestreichen Sie dann ein sauberes Baumwolltuch mit der Paste und legen Sie dieses auf die schmerzende Körperstelle. Lassen Sie den Brei etwa für zehn Minuten einziehen, damit der Senf seine komplette Wirkung entfalten kann.

Von den Römern nach Mitteleuropa gebracht

Schon im 4. Jahrhundert vor Christus soll der Senf im südöstlichen Mittelmeer kultiviert worden sein. Es waren vermutlich die Römer, die den Senf später auch nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Heute ist Senf aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken. Die Paste schmeckt gut zu Salat, aber auch zu deftigen Wurst- und Fleischspeisen.

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