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Weißdorn bei Herzbeschwerden

Weißdorn kann bei nervösen Herzbeschwerden und einer nachlassenden Leistungsfunktion helfen und den Kreislauf unterstützen.
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weiß blühender Weißdorn
Inhaltsverzeichnis

Weißdorn enthält unter anderem Cumarine, Amine, Procyanidine, Gerbstoffe und Flavonoide.

Als Heilpflanze kann Weißdorn bei Herzproblemen helfen: Die im Weißdorn enthaltenen Procyanidine und Flavonoide weiten die Gefäße, wodurch der Herzmuskel besser durchblutet wird. Außerdem beschleunigt Weißdorn die Kontraktionskraft des Herzens und senkt die Frequenz. Zudem verbessert die Pflanze die Durchlässigkeit von Kaliumionen durch die Zellmembran, wodurch der Herzmuskel besser entspannen kann. Durch diese Wirkungsweisen kann Weißdorn bei nervösen Herzbeschwerden und einer nachlassenden Leistungsfunktion helfen und den Kreislauf unterstützen.

Weißdorntee

In der Regel werden Weißdorn-Fertigpräparate angewandt. Sie können aber auch einen frischen Weißdorntee zubereiten. Dieser wirkt beruhigend bei nervösen Herzbeschwerden. Für den Tee brauchen Sie einen Teelöffel Weißdornblätter. Schneiden Sie diese klein und überbrühen Sie sie dann mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee etwa acht Minuten lange ziehen, bevor Sie die Blätter abgießen. Lassen Sie den Tee noch ein wenig abkühlen, bevor Sie ihn trinken. Je nach Bedarf können Sie bis zu vier Tassen täglich zu sich nehmen.

Mögliche Nebenwirkungen?

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Weißdorn verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Die heilende Wirkung des Weißdorns ist begrenzt. Wenn Sie unter starken oder dauerhaften Beschwerden leiden, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Sie sollten sofort einen Mediziner konsultieren, wenn Sie Atemnot oder Schmerzen in der Herzregion verspüren. Das gleiche gilt, wenn sich in Ihren Beinen Flüssigkeit ansammelt. In der Regel ist Weißdorn gut verträglich. Kontaktieren Sie trotzdem bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

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Hintergrundinformationen

Weißdorn ist weltweit in gemäßigten Zonen zu finden. Dort wächst er meist in Hecken und Wäldern. Sowohl die Blätter, als auch die Blüten werden als Arznei verwendet. Der Weißdorn oder Crataegus laevigata ist ein immergrüner Strauch, der bis zu acht Meter hoch wachsen kann. Die Zweige sind mit Dornen besetzt, die Blätter leicht eingesägt. Von Mai bis Juni trägt der Weißdorn kleine, weiße Blüten. Er gehört zur Familie der Rosengewächse.

Weißdorn im Garten

Sie können sich einen kleinen Strauch im Fachhandel kaufen. Pflanzen Sie den Weißdorn im Herbst an einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden. Weißdorn kommt mit Trockenheit gut klar. Lediglich bei länger anhaltenden Hitzeperioden, sollten Sie ihn regelmäßig gießen. Auch im Winter müssen Sie nichts beachten, da der Weißdorn Frost gut verträgt. Ernten können Sie die Blätter und Blüten während der Blütezeit.

Weißdorn als Schutz vor Verhexung

Früher wurden Weißdornsträucher über Stalltüren gehängt. Sie sollten das Vieh und vor Verhexung und bösen Geistern schützen. Menschen trugen Weißdorn in ihren Amuletten, das sollte wiederum vor Krankheiten schützen.

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