Rauschpfeffer bei Nervosität, Schmerzen und Entzündungen
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Rauschpfeffer bei Nervosität, Schmerzen und Entzündungen

Rauschpfeffer kann in niedrigen Dosen beruhigend wirken. Lesen Sie mehr zu Anwendungsgebieten und Darreichungsformen.
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Blätter des Rauschpfeffers
Inhaltsverzeichnis

Der Rauschpfeffer enthält unter anderem Alkaloide, Harze und Kavalactonen.

Als Heilpflanze kann er bei Folgendem helfen:

  • Anspannung und Unruhe: Die Inhaltsstoffe des Pfeffers wirken entspannend und beruhigend, wodurch Nervosität und Unruhe gelindert werden können. Auch muskuläre Verspannungen löst der Pfeffer und sorgt für Besserung.
  • Gelenkschmerzen: Rauschpfeffer wirkt leicht schmerzlindernd. So kann er bei rheumatischen Beschwerden helfen und Schmerzen lindern.
  • Entzündungen des Mund- und Rachenraums: Die Inhaltsstoffe wirken antibakteriell. Daher können Sie bei Entzündungen des Zahnfleisches oder der Rachenschleimhaut für eine schnellere Heilung sorgen und die Symptome mindern.

Gibt es Nebenwirkungen?

Rauschpfeffer sollte nur nach Absprache mit dem Arzt angewandt werden. Eine zu hohe Dosis kann zu einem rauschähnlichen Zustand führen. Rauschpfeffer sollte maximal über zwei Monate am Stück angewandt werden, da es sonst zu Beschädigungen der Leber kommen kann. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie komplett auf Rauschpfefferzubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Kenntnisse gibt. Auch für Säuglinge und Kinder sind Anwendungen nicht geeignet. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt. 

Hintergrundinformationen

Heimisch ist der Rauschpfeffer in Polynesien. Mittlerweile wächst er aber auch auf den pazifischen Inseln. Außerdem wird die Pflanze in Australien und den USA kultiviert. Sie ist auch unter dem Namen Kava-Kava bekannt. Medizinisch verwendet wird die getrocknete Wurzel des Pfeffers.

Der Rauschpfeffer oder Piper methysticum ist eine immergrüne Pflanze, die bis zu drei Meter hoch wachsen kann. Die langen Wurzeln sind stark verzweigt. Die großen, grünen Blätter sind herzähnlich geformt. Der Rauschpfeffer zählt zur Familie der Pfeffergewächse.

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Rauschpfeffer im Garten?

Auch wenn es nicht ganz einfach ist, eine Pfefferstaude in Mitteleuropa großzuziehen, so ist es doch nicht unmöglich. Da der Pfeffer aber keine kalten Temperaturen verträgt, ist die Anzucht nur in einem Gewächshaus möglich. Kaufen Sie die Samen im Fachhandel und geben Sie diese anschließend in einem mit Erde gefüllten Kübel. Stellen Sie diesen an einen hellen, aber nicht direkt sonnigen Standort. Gießen Sie die Pflanze regelmäßig, aber nur leicht, damit die Erde immer ein wenig feucht bleibt. Wird die Staude richtig gepflegt, kann sie hoch wachsen und viele Jahre alt werden.  

Keine Eigenzubereitungen

Die Inhaltsstoffe des Rauschpfeffers sind in manchen Fertigpräparaten enthalten. Diese gibt es in Apotheken zu kaufen. Da es schwer ist die richtige Dosierung zu finden, wird von der Herstellung von Eigenzubereitungen abgeraten.

Rauschmittel für Euphorie

Früher wurde der Rauschpfeffer als Rauschmittel verwendet. Daher kommt sein Name. Auch wenn er in kleineren Mengen beruhigend wirkt, so löst er bei größeren Mengen eine Euphorie und Überschwänglichkeit aus.

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