Pomeranze bei mangelndem Appetit und Magen-Darm-Beschwerden

Pomeranze bei mangelndem Appetit und Magen-Darm-Beschwerden

Die Pomeranze kann wegen ihrer Bitterstoffe bei Verdauungsproblemen helfen. Lesen Sie, wie Sie die Pflanze richtig anwenden.
Inhaltsverzeichnis

Die Pomeranze enthält unter anderem ätherisches Öl, Cumarine, Vitamin-C, Triterpene, Carotin, Bitterstoffe und Pektin.

Als Heilpflanze kann Pomeranze bei Folgendem helfen:

  • Verdauungsstörungen: Das ätherische Öl, das in der Schale der Pomeranze enthalten ist, wirkt leicht reizend auf die Magen- und Darmmuskulatur. Das beschleunigt deren Bewegung und aktiviert die gesamte Verdauung. So können Beschwerden wie Krämpfe, Blähungen und Völlegefühl gelindert werden.
  • Appetitlosigkeit: Die in der Pomeranzenschale enthaltenen Bitterstoffe sorgen dafür, dass vermehrt Verdauungssäfte produziert werden. Der vermehrte Speichelfluss sendet dem Gehirn ein Signal zur Nahrungsaufnahme. Dadurch kommt es zu einem gesteigerten Hungergefühl. Somit kann Pomeranze bei Appetitlosigkeit helfen.

Pomeranzenschalen-Tee

Tee aus Pomeranzenschale wirkt wohltuend und lindernd bei Krämpfen, Völlegefühl und Blähungen. Für den Tee brauchen Sie einen Teelöffel der kleingehackten Schale. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für etwa acht Minuten ziehen, bevor Sie die Schale absieben. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu drei Tassen am Tag.

> Heilpflanze Beifuß bei Verdauungsproblemen

Gibt es Nebenwirkungen?

Wenden Sie das ätherische Öl innerlich nur nach Absprache mit dem Arzt an. In seltenen Fällen kann Pomeranze eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auslösen. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist die Pomeranze in den Tropen Asiens. Darüber hinaus wird sie weltweit in subtropischen Gebieten, auch rund um das Mittelmeer, angebaut. Die Pomeranze ist auch unter dem Namen Bitterorange bekannt.

Die Pomeranze oder Citrus aurantium ist ein immergrüner Baum, der bis zu zehn Meter hoch wachsen kann. Die ledrigen Blätter sind dunkelgrün. Viele kleine, weiße Blüten stehen in den Blattachseln. Aus ihnen wachsen bis zu acht Zentimeter große, orange Früchte. Die Pomeranze gehört zur Familie der Rautengewächse.

Pomeranze im Garten?

Sie können einen kleinen Baum im Fachhandel kaufen und diesen in einen Kübel pflanzen. Wichtig ist, dass sie die Pflanze erst im frühen Sommer in den Garten stellen. Beachten Sie dabei, dass die Pomeranze einen sonnigen, windgeschützten Standort bevorzugt. Gießen sollten Sie die Pflanze dann, wenn die obere Erdschicht ausgetrocknet ist. Düngen können Sie die Pomeranze mit speziellem Zitrus-Dünger regelmäßig. Im Winter sollten Sie die Pflanze in ein Gewächshaus oder in die Wohnung stellen, da die Pomeranze keinen Frost verträgt. Ernten können Sie die Früchte im Frühjahr.

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