Zahnstocherkraut/Bischofskraut bei Magen-Darm-Störungen und Asthma
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Zahnstocherkraut/Bischofskraut bei Magen-Darm-Störungen und Asthma

Zahnstocherkraut kann unter anderem bei Asthma, Verdauungsproblemen und Durchblutungsstörungen helfen.
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blühendes Zahnstocherkraut bzw. Bischofskraut
Inhaltsverzeichnis

Zahnstocherkraut enthält unter anderem Flavonoide, ätherisches Öl, Phytoserole und Cumarine.

Es kann als Heilpflanze bei Folgendem helfen:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Die Inhaltsstoffe des Krauts haben eine entspannende und krampflösende Wirkung auf die Magen- und Darmmuskulatur. Dadurch kann Bischofskraut bei Blähungen und Krämpfen helfen.
  • Asthma: Auch bei Asthmaerkrankungen kann Bischofskraut helfen. Auch wenn es bei einem akuten Anfall keine ausreichende Wirkung hat, so kann es doch durch seine krampflösenden Eigenschaften dazu beitragen, dass es nicht zu einer erneuten Asthmaattacke kommt.
  • Verengungen der Herzkranzgefäße: Auch auf die Herzkranzgefäße kann Zahnstocherkraut entspannend und erweiternd wirken. Zum einen wird dadurch der Herzmuskel besser durchblutet, zum anderen kann dies gegen Verengungen der Herzkranzgefäße helfen.

Zahnstocherkrauttee

In der Apotheke sind viele Präparate mit Zahnstocherkraut erhältlich. Allerdings können Sie sich aus den Blüten des Krauts auch einen Tee herstellen. Dieser wirkt wohltuend bei Magen-Darm-Beschwerden. Für den Tee brauchen Sie etwa einen Teelöffel der Doldenblüten. Geben Sie diese in einem Mörser und zerstoßen Sie sie zu einem feinen Pulver. Übergießen Sie dieses mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud etwa acht Minuten lange ziehen. Seihen Sie dann den Pulveransatz, der sich gebildet hat, ab. Sie können täglich bis zu drei Tassen des Tees trinken.

Gibt es Nebenwirkungen?

Verwenden Sie Zahnstocherkraut nur nach Absprach mit ihrem Arzt. Bei zu langer Anwendung können Übelkeit, Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen auftreten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie komplett auf Zahnstocherkraut-Zubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Auch für Säuglinge und Kinder sind die Anwendungen nicht geeignet. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Zahnstocherkraut wuchs ursprünglich nur in Nordafrika. Mittlerweile ist es aber auch im Nahen Osten und im Mittelmeerraum zu finden, als auch in Südamerika und Australien. Das Zahnstocherkraut wird auch Bischofskraut oder Knorpelmöhre genannt.

Das Zahnstocherkraut oder Ammi visnaga ist eine einjährige bis zu einem Meter hoch wachsende aufrechte Pflanze. Ihre Blätter sind stark zerteilt, die großen Blüten blühen weiß. Das Zahnstocherkraut gehört zu der Familie der Doldenblüter. Gesamt betrachtet ähnelt das Aussehen des Zahnstocherkrautes sehr dem einer Möhrenpflanze, mit der es auch verwandt ist.

Zahnstocherkraut im Garten

Sie können Zahnstocherkraut mit Saatgut aus dem Fachmarkt im Mai direkt ins Freie aussäen. Wichtig ist, dass Sie einen möglichst geschützten, vollsonnigen Standort wählen, da das Kraut ein warmes Klima gewohnt ist. Gießen Sie die Pflanze gerade genug, damit der Wurzelgrund nicht austrocknet. Sie können das Kraut ernten, wenn die Fruchtstände reif und leicht vertrocknet sind.

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