Mistel bei Bluthochdruck und Nervosität
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Mistel bei Bluthochdruck und Nervosität

Die Inhaltsstoffe der Mistel sollen eine beruhigende Wirkung haben und so bei Nervosität und Schlafstörungen helfen können.
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Mistelzweig mit weißen Beeren
Inhaltsverzeichnis

Die Mistel enthält unter anderem Flavonoide, Lektine, Polypeptide, Polysaccharide und Kaffeesäuren.

Als Heilpflanze kann die Mistel bei Folgendem helfen:

  • Nervosität und Unruhen: Die Inhaltsstoffe der Mistel sollen eine beruhigende Wirkung haben und so bei Nervosität und dadurch ausgelösten Schlafstörungen helfen können.
  • Erhöhtem Blutdruck: Die Mistel soll außerdem die Herzfrequenz leicht senken und dadurch einen erhöhten Blutdruck normalisieren.

Mögliche Nebenwirkungen

Die Mistel ist potentiell giftig. Bei einer Überdosierung kann es zu Krämpfen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Vor einer Anwendung sollte mit dem Arzt Absprache gehalten werden. Die Einnahme von Misteltee gilt allerdings als unbedenklich. In seltenen Fällen kann die Mistel eine allergische Reaktion auslösen. Wenn Sie unter Herz- oder Kreislauferkrankungen leiden, sollten Sie auf Mistelanwendungen verzichten. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit wird von Mistelzubereitungen abgeraten, da es hierzu keine gesicherten Kenntnisse gibt. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Mistel-Auszug

Fertige Mistelpräparate gibt es in Form von Tabletten, Tinkturen und Tropfen in Apotheken zu kaufen. Wenn Sie frische Blätter haben, können Sie daraus aber auch einen Tee herstellen. Dieser wirkt beruhigend bei Nervosität und Unruhe. Für den Tee brauchen Sie einen kleinen Löffel der Mistelblätter. Übergießen Sie diese mit einer Tasse kaltem Wasser. Lassen Sie den Auszug etwa einen halben Tag lang ziehen, bevor Sie die Blätter abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu zwei Tassen täglich.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist die Mistel in Europa. Dort sitzt sie meist auf Nadel- oder Laubbäumen. Außerdem wird sie kultiviert, da Mistelzweige in vielen Ländern Teil eines Weihnachtsbrauchs sind.

Die Mistel oder Viscum album ist eine parasitische Pflanze die auf ihrem Wirtsbaum einen Durchmesser von vier Metern erreichen kann. Ihre Wurzeln graben sich in den Baum, von welchen sie dann Wasser und Nährstoffe abzweigt. Im Frühjahr trägt die Mistel Blüten, im Winter ihre Beeren. Sie zählt zur Familie der Sandelholzgewächse.

Mistel im Garten?

In vielen Gärten ist die Mistel bereits wildwachsend auf Bäumen zu finden. Sie bewusst anzubauen ist so gut wie unmöglich.

Zutat des Zaubertranks

Fast jeder kennt die Zeichentrickfiguren Asterix und Obelix, die in einem kleinen Dorf in Gallien leben. Genauso bekannt wie die Charaktere ist der Zaubertrank, den die beiden nehmen, um unbesiegbar zu werden. Den Trank stellt der Druide Miraculix aus Mispeln her. Die Geschichte weist darauf hin, dass die Mistel früher schon als Zauber- und Heilpflanze verwendet wurde.

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