Löwenzahn bei Magen-Darm-Beschwerden und Harnwegsinfektionen

Löwenzahn bei Magen-Darm-Beschwerden und Harnwegsinfektionen

Inhaltsverzeichnis

Löwenzahn enthält unter anderen Polysaccharide, Cumarine, Bitterstoffe und Mineralstoffe.

Als Heilpflanze hilft Löwenzahn bei Folgendem:

  • Magen-Darm-Beschwerden: Löwenzahn regt durch seine Bitterstoffe die Produktion von Verdauungssäften und dadurch auch die gesamte Verdauung an. Es kommt zu einem gesteigerten Appetitgefühl. Zudem können Beschwerden wie Krämpfe oder Blähungen gelindert werden.
  • Harnwegsinfektionen: Die Blätter des Löwenzahns wirken auf den Körper außerdem entwässernd. Durch diese Wirkung kann die Heilung einer Harnwegsinfektion beschleunigt und eine erneute Erkrankung zum Teil vorgebeugt werden.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Durch Löwenzahn kann es in seltenen Fällen zu Magen-Darm-Beschwerden oder allergischen Reaktionen kommen. Sie sollten keine Löwenzahnzubereitung anwenden, wenn Sie unter einem Verschluss der Gallenwege, Darmverschluss oder Gallensteinen leiden. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Löwenzahn verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt.

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Hintergrundinformationen

Der Löwenzahn oder Taraxacum officinale ist in vielen Teilen der Welt wildwachsend zu finden. Inzwischen wird er ebenfalls in Ländern, wie Deutschland und Frankreich, gezüchtet.

Der Löwenzahn ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 50 Zentimeter hochwachsen kann. Er gehört zu der Familie der Korbblütengewächse. Sein Stängel ist aufrecht und hohl, die Blätter sind tief eingeschnitten. Die Blüten sind gelb-orange und blühen im Sommer auf.

Löwenzahn im Garten

In vielen Gärten wächst der Löwenzahn von ganz alleine. Ist das bei Ihnen aber nicht der Fall, können Sie ihn auch ansäen. Dafür geben Sie Löwenzahnsamen am besten im Frühjahr in die Erde. Dabei müssen Sie beachten, dass der Löwenzahn keinen kompletten Schatten verträgt. Ansonsten ist er sehr unkompliziert. Der Winter kann dem Löwenzahn nichts anhaben, denn er ist winterhart und auch gießen müssen Sie ihn normalerweise nicht.

Löwenzahntee

Löwenzahntee wirkt entwässernd und kann dabei helfen, Harnwegsinfektionen vorzubeugen. Für den Tee brauchen Sie etwa zwei Teelöffel Löwenzahnwurzel- und Kraut. Übergießen Sie den Löwenzahn mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud etwa acht Minuten lange zugedeckt ziehen. Je nach Geschmack können Sie den Tee nun noch mit Honig versüßen. Trinken Sie bis zu drei Tassen täglich.

Eine Pflanze, viele Namen

Insgesamt soll es über 500 verschiedene Namen für den Taraxacum officinale geben, dazu gehören Pustelblume, Kuhblume, Teufelsblume, Hundeblume, Wucherblume und Saublume. Allgemein bekannt ist die Pflanze aber als Löwenzahn. Der Name leitet sich von den stark gezähnten Blättern ab.

> Rund um das Thema: Heilpflanzen

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