Lavendel bei Nervosität und Verdauungsbeschwerden
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Lavendel bei Nervosität und Verdauungsbeschwerden

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Lavendel
Inhaltsverzeichnis

Lavendel enthält unter anderem ätherisches Öl mit über 40 Bestandteilen, Gerbstoffe und Flavonoide.

Als Heilpflanze kann Lavendel bei Folgendem helfen:

  • Unruhe und Schlafstörungen: Die Inhaltsstoffe des Lavendels wirken beruhigend auf das zentrale Nervensystem, wodurch Nervosität und Unruhe gemindert werden können. Auch bei Schlafstörungen kann Lavendel helfen und für besseres Ein- und Durchschlafen sorgen.
  • Magen-Darm-Beschwerden: Bei Blähungen und Krämpfen wirkt der Lavendel ebenfalls entspannend auf Magen- und Darmmuskulatur. So können Beschwerden gelindert werden.

> Innere Unruhe: Tipps gegen anhaltende Nervosität

Mögliche Nebenwirkungen

Das ätherische Lavendelöl sollten Sie innerlich nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Lavendelanwendungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. In seltenen Fällen kann das ätherische Öl zu einer allergischen Reaktion führen. Durch seine beruhigende Wirkung kann Lavendel die Reaktionsfähigkeit mindern. Deshalb sollten Sie, nachdem Sie eine Lavendelzubereitung angewandt haben, nicht Autofahren oder schwere Maschinen bedienen. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Der Lavendel ist im Mittelmeerraum und in Frankreich heimisch. Angebaut wird er inzwischen weltweit. Vor allem für die Parfüm- und Kosmetikindustrie ist er aufgrund seines intensiven Geruchs sehr wichtig und wird häufig verwendet.

Lavendel oder Lavandula angustifolia ist ein Strauch, der bis zu einem Meter hochwachsen kann. Die grau-grünen Äste sind stark verzweigt, die langen Blätter sind am Rand eingerollt. Die lila Blüten des Lavendels sind im Sommer zu sehen. Er gehört zur Familie der Lippenblütler.

Lavendel im Garten

Sie können einen kleinen Lavendelstrauch im Fachhandel kaufen. Diesen sollten Sie an einem sonnigen Standort mit nährstoffreichem Boden einpflanzen. Gießen müssen Sie den Lavendel nur bei längeren Trockenperioden. Der Winter kann dem Lavendel in der Regel nichts anhaben, kalte Temperaturen verträgt er gut. Sie sollten die Lavendelblüten ernten, bevor diese in voller Blüte stehen.

Lavendelbad

Ein Lavendelbad wirkt beruhigend und kann beim späteren Einschlafen helfen. Für das Bad brauchen Sie etwa 100 Gramm frische oder getrocknete Blüten. Übergießen Sie diese mit zwei Liter kochendem Wasser. Lassen Sie das Gemisch etwa acht Minuten lang ziehen, bevor Sie die Lavendelblüten absieben. Geben Sie den Aufguss in ein heißes Vollbad und genießen Sie den intensiven Geruch des Lavendels.

Frühere Verwendung von Lavendel

Der Name des Lavendels leitet sich vom lateinischen „lavare“ ab. Es lässt sich mit „waschen“ übersetzen und deutet schon auf die frühere Verwendung von Lavendel als Badezusatz hin. Damals war Lavendel in Ägypten und im alten Rom sehr beliebt. In Deutschland galt er dagegen lange Zeit als Unkraut. Erst vor 100 Jahren begann man Lavendel im großen Stil anzubauen. Heute ist Lavendel eine der bekanntesten Heilpflanzen. 2008 wurde er sogar zur Heilpflanze des Jahres gewählt.

> Heilpflanze Lavendel: ein natürliches Beruhigungsmittel

 

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