Beifuß bei Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit
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Beifuß bei Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit

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Beifuß
Inhaltsverzeichnis

Beifuß enthält unter anderem Flavonoide, ätherisches Öl, Cumarinderivate, Sesquiterpene und Triterpene.

Als Heilpflanze kann Beifuß bei Folgendem helfen:

  • Verdauungsstörungen: Die im Beifuß enthaltenen Bitterstoffe sorgen für eine vermehrte Produktion der Verdauungssäfte. Dadurch wird die gesamte Verdauung aktiviert und beschleunigt. Somit kann ein Völlegefühl und Blähungen gelindert werden.
  • Appetitlosigkeit: Auch die Speichelproduktion wird durch die Bitterstoffe angeregt. Dem Gehirn wird dadurch ein Signal zur Nahrungsaufnahme übermittelt wodurch sich ein verstärktes Hungergefühl einstellt.

> Appetitlosigkeit aufgrund von Verdauungsstörungen

Nebenwirkungen

Der Beifuß kann eine allergische Reaktion auslösen. Ist eine Allergie gegen Sellerie bekannt, so sollte auf Beifuß von vornherein verzichtet werden. Große Mengen Beifuß sollten nicht über längere Zeit angewandt werden, da hierzu keine Wirkungsbelege vorliegen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Beifußzubereitungen verzichten, da es hierzu ebenfalls keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Wildwachsend ist der Beifuß in nördlichen Gebieten auf der ganzen Welt zu finden. Er steht meist in Gebüschen und auf Ödland. Der Beifuß oder Artemisia vulgaris ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hochwachsen kann. Die dunkelgrünen Blätter sind stark gefiedert. Von Juli bis September stehen die kleinen rot-gelben Blüten in Rispen. Der Beifuß gehört zur Familie der Korbblütengewächse.

Beifuß im Garten

Sie können eine junge Pflanze im Fachhandel kaufen und diese ab April in den Garten pflanzen. Beachten Sie, dass der Beifuß einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit kalkhaltigem, durchlässigem Boden bevorzugt. Mit Trockenheit kommt der Beifuß gut zurecht. Lediglich bei längeren Hitzeperioden sollten Sie ihn gießen. Kalte Temperaturen können dem Beifuß nichts anhaben, da er winterhart ist. Ernten können Sie das Kraut im Juni, kurz bevor die Pflanze in voller Blüte steht. Legen Sie das Kraut in die Sonne, um es zu trocknen.

Tee aus Beifußkraut

Fertige Kräuterteemischungen mit Beifuß sind im Handel erhältlich. Sie können aber auch selbst einen Tee aus Beifuß frisch zubereiten. Dieser wirkt wohltuend bei Verdauungsbeschwerden. Für den Tee brauchen Sie einen kleinen Löffel des getrockneten Krauts. Überbrühen Sie dieses mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für etwa acht Minuten ziehen, bevor Sie den Beifuß abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu drei Tassen am Tag.

Blätter als Schuheinlage

Im alten Rom, sollen sich die Menschen Blätter des Beifußes in die Schuhe gelegt haben. Sie hofften, dass so ihre Füße nicht ermüden und diese vor Blasen geschützt wären. Daher kommt wahrscheinlich auch der deutsche Name des Beifußes.

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