Kirschen bei Verstopfungen, Gelenkschmerzen und Harnwegsinfektionen
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Kirschen bei Verstopfungen, Gelenkschmerzen und Harnwegsinfektionen

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Kirschbaum
Inhaltsverzeichnis

Die Früchte enthalten unter anderem Melatonin, Vitamine, Zucker, Fruchtsäuren und Carotinoide.

Als Heilpflanze können Kirschen und der Kirschbaum bei Folgendem helfen:

  • Harnwegsinfektionen: Die Stiele der Kirsche haben eine harntreibende Wirkung. Sie können im Rahmen einer Durchspültherapie unterstützend eingesetzt werden und so zum schnelleren Abklingen einer Infektion der Harnwege beitragen.
  • Gelenkschmerzen: Bestimmte Inhaltsstoffe der Kirschen sollen eine entzündungshemmende Wirkung haben und bei Gelenkschmerzen, ausgelöst durch Gicht oder Rheuma, helfen.
  • Verstopfungen: Durch den hohen Fruchtzuckergehalt wirken die Kirschen leicht abführend und können so bei unspezifischen Verstopfungen helfen.

> Harnwegsinfektion: Ursache, Symptome und Behandlung 

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Kerne sind potentiell giftig und sollten nicht gegessen werden. In großen Mengen können sie eine Entzündung des Darms auslösen. Allerdings ist es nicht weiter schlimm, wenn ein einzelner Kern verschluckt wird. Kirschen sind meist gut verträglich. In seltenen Fällen kann eine Unverträglichkeitsreaktion auftreten. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht auf Unverträglichkeit Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Ursprünglich ist der Kirschbaum heimisch in Europa und Teilen Asiens. In Nordamerika ist er mittlerweile auch eingebürgert. Außerdem werden Kirschbäume auf der ganzen Welt gezüchtet, da die Kirschen als Obst sehr beliebt sind.

Der Kirschbaum oder Prunus avium ist ein mehrjähriger Laubbaum, der bis zu acht Meter hochwachsen kann. Die raue Rinde ist rotbraun gefärbt, die grünen Blätter sind oval geformt. Ab April trägt der Baum weiße oder rosafarbene Blüten. Der Kirschbaum zählt zur Familie der Rosengewächse.

Kirschbaum im Garten

Sie können einen jungen Baum im Fachhandel kaufen und diesen im Frühjahr in die Erde setzen. Beachten Sie dabei, dass der Kirschbaum einen sonnigen oder halbschattigen Standort mit tiefgründigem Boden bevorzugt. Gießen Sie den Baum regelmäßig, vermeiden Sie dabei aber Staunässe. Düngen können Sie den jungen Baum regelmäßig im Frühjahr. Im Winter sollten Sie den Baum ein wenig abdecken, damit die kalten Temperaturen ihm nicht schaden können. Die Kirschen können im Sommer geerntet werden, wenn sie vollständig rot gefärbt sind.

Kirschstiel-Tee

Ein Tee aus den Kirschstielen wirkt harntreibend und kann so bei einer Harnwegsinfektion helfen. Für den Tee brauchen Sie einen kleinen Löffel der getrockneten Fruchtstiele. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für acht Minuten ziehen, bevor Sie die Stiele abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu zwei Tassen am Tag.

Kirschblüten für einen würdevollen Tod

In Japan wird jährlich gegen Ende März das Kirschblütenfest der japanischen Kirsche gefeiert. Der Baum trägt zwar keine Früchte, dafür aber sehr schöne, rosa Blüten. Diese stehen für einen friedlichen und würdevollen Tod. 

> Kirschen: klein, gesund und mit großer Wirkung

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