Quecke enthält unter anderem ätherisches Öl, Polysaccharide, Kieselsäure, Schleimstoffe und Nährsalze.
Als Heilpflanze kann die Quecke bei Folgendem helfen:
- Harnwegsinfektion: Die Inhaltsstoffe der Quecke wirken entwässernd. Daher kann sie im Rahmen einer Durchspültherapie dazu beitragen, dass Krankheitserreger den Körper verlassen und die Infektion schneller abheilen kann.
- Vorbeugung von Nierengrieß: Es gibt die Vermutung, dass die Quecke durchblutungsfördernd auf die Nieren wirkt. Dadurch soll der Harn verdünnt werden und, inklusive Nierengrieß, besser abgeleitet werden. So kann sich der Nierengrieß nicht festsetzen.
Queckentee
Queckentee wirkt harntreibend und kann so bei einer Harnwegsinfektion helfen. Für den Tee brauchen Sie einen kleinen Löffel der getrockneten Wurzel. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud anschließen zwölf Minuten ziehen, bevor Sie die Wurzel absieben. Trinken Sie bis zu drei Tassen am Tag.
Gibt es Nebenwirkungen?
In der Regel ist Quecke gut verträglich. Wenn Sie unter einer Funktionsstörung des Herzens oder der Nieren leiden, sollten Sie mit Ihrem Arzt Absprache halten, bevor Sie Quecke anwenden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Queckenzubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, wenn Sie eine Durchspültherapie durchführen. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.
Hintergrundinformationen
Heimisch ist die Quecke in Australien, Amerika, Europa und Teilen Asiens. Dort ist sie meist nicht sehr beliebt, da sie vielerorts als Unkraut gilt. Medizinisch verwendet wird die Wurzel der Pflanze.
Die Quecke oder Elymus repens ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu 90 Zentimeter hoch wachsen kann. Die unterirdische, lange Wurzel ist stark verzweigt. Die schmalen Blätter sind grün gefärbt. Im Sommer trägt die Quecke grüne Blüten, die in Ähren stehen. Die Quecke zählt zur Familie der Süßgräser.
Quecke im Garten
In vielen Gärten ist die Quecke wildwachsend zu finden. Dort vermehrt sie sich meist schnell von selbst und ist sehr pflegeleicht. Gießen müssen Sie Pflanze in der Regel nicht. Nur bei längeren Trockenperioden sollten Sie sie ein wenig wässern. Kalte Temperaturen im Winter schaden der dem Gras nicht. Sie können die Wurzel im Herbst oder Frühling ausgraben. Hängen Sie diese zum Trocknen in die Sonne.