So erhält man die Darmgesundheit in jedem Alter aufrecht
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So erhält man die Darmgesundheit in jedem Alter aufrecht

Wie die Darmgesundheit aufrechterhalten werden kann und das in jedem Alter, zeigt dieser Artikel.
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3 Paar Hände halten ein Bild von einem menschlichen Darm: Symbolbild für Darmgesundheit
Inhaltsverzeichnis

Ob es mit der Verdauung so klappt, wie es soll, hat häufig große Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden.

Bei einer trägen Verdauung haben Betroffene oft mit Bauchschmerzen und Unwohlsein zu tun und ein Blähbauch ist noch aus anderen Gründen unangenehm. Wie die Darmgesundheit aufrechterhalten werden kann und das in jedem Alter, zeigt dieser Artikel.

Unterschiedliche Beschwerden in verschiedenen Altersgruppen

Jede Altersgruppe hat mit ihren ganz eigenen Beschwerden zu kämpfen. So sieht es auch in Sachen Verdauung aus. Viel häufiger sind ältere Menschen von Verstopfung und einer trägen Verdauung betroffen, doch auch Kinder und Menschen mittleren Alters können Verdauungsprobleme bekommen.

Vor allem eine Verstopfung bei Kindern macht Eltern zunächst große Sorgen. Die Ursachen dafür sind meist harmlos. Nur in seltenen Fällen stecken Erkrankungen des Verdauungsapparates dahinter. Häufiger jedoch sind psychische Faktoren. Daher sollten Eltern auf die Verdauung ihrer Kinder in Stresssituationen wie der Geburt eines Geschwisterchens oder einem Umzug achten. Es gibt geeignete Methoden, um eine Verstopfung zu behandeln.

Bei Menschen mittleren Alters ist es meistens der Lebensstil, der eine Verstopfung auslöst: Weil es schnell gehen muss, greift man immer wieder auf Fertiggerichte zurück, welche viele Kohlenhydrate und große Mengen an Fett enthalten. Auch der Sport kommt meistens zu kurz, beispielsweise dann, wenn man eine sitzende Tätigkeit im Büro ausübt.

Senioren hingegen leiden meist unter einer trägen Verdauung, weil sie vergessen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen oder weil sie sich nicht ausreichend bewegen. Dadurch wird der Stoffwechsel verlangsamt und die Verdauung funktioniert nicht mehr richtig.

Ein Mann hält sich die Hände vor den schmerzenden Bauch, er hat zu viele Waffeln gegessen.
Oft spielt die falsche Ernährung bei Verdauungsproblemen eine große Rolle. (c) mohamed_hassan / pixabay.com

Hausmittel als erste Wahl bei Verdauungsbeschwerden

Sei es Verstopfung, Durchfall oder Blähungen – Hausmittel sind bei Verdauungsbeschwerden die erste Wahl. Sie sind effektiv und ziehen keine Nebenwirkungen nach sich. Darüber hinaus haben die meisten Menschen das, was sie zur Behandlung eines Verdauungsproblems mit Hausmitteln benötigen, bereits zu Hause.

Für Kinder ungeeignet, aber bei Erwachsenen höchst effizient ist Kaffee. Durch das Koffein wird der Magen zur Bildung von Magensäure angeregt. Wer aufgrund seines Alters kein Koffein mehr verträgt, kann auch die koffeinfreie Variante verwenden. Denn Kaffee hat noch einen weiteren Inhaltsstoff, der die Verdauung anregt. So können Erwachsene jeden Alters Kaffee als Hausmittel verwenden.

Kinder hingegen können verdauungsfördernde und ausgleichende Tees trinken. Empfehlenswert sind Gewürztees. Die Inhaltsstoffe Fenchel, Kümmel, Anis und Liebstöckel bringen nicht nur die Verdauung in Schwung, sondern helfen auch gegen Blähungen und Bauchschmerzen.

Leinsamen, Trockenfrüchte und Co. als Verdauungshelfer

Ein weiteres Hausmittel, welches für alle Altersgruppen geeignet ist, sind natürliche Quellstoffe. Leinsamen, Flohsamenschalen und Weizenkleie zählen zu den natürlichen Abführmitteln. Sie quellen stark auf, wenn sie mit Flüssigkeit in Berührung kommen, wodurch der Stuhlgang nicht nur leichter geht, sondern auch schmerzfrei erfolgt. Vor allem für Kinder, die Angst vor dem Toilettengang haben, ist dieses Hausmittel bestens geeignet. Eltern können Quellstoffe unbemerkt ins Müsli geben. So stört sich das Kind nicht an dem Geschmack oder der Konsistenz. Achtung: Die empfohlene Tagesmenge von rund 10 Gramm für Kinder sollte nicht überschritten werden.

Ebenfalls gut geeignet sind Trockenfrüchte. Sie sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Ballaststoffen eine beliebte Methode, die Verdauung in Schwung zu bringen. Doch Vorsicht: Auch wenn es Früchte sind, ist viel Zucker enthalten. Besonders Kinder und Senioren sollten den Konsum daher auf ein paar wenige Trockenfrüchte am Tag beschränken.

Der richtige Lebensstil für eine gesunde Verdauung

Damit es erst gar nicht so weit kommt und Hausmittel gegen Verstopfung, Bauchschmerzen und Co. angewendet werden müssen, empfiehlt es sich, einen gesunden Lebensstil zu führen. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung, die weniger aus Kohlenhydraten und mehr aus Ballaststoffen besteht. Vor allem Obst und Gemüse, aber auch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sollten auf dem Speiseplan stehen. Diese Ernährung ist auf jede Altersgruppe übertragbar. Somit eignet sie sich sowohl für Kinder als auch für Menschen mittleren Alters oder Senioren.

Darüber hinaus ist Bewegung essenziell. Wie bereits erwähnt, leiden die meisten Senioren deshalb unter einer trägen Verdauung, da sie sich zu wenig bewegen. Bereits ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen kann Wunder wirken. Wer den ganzen Tag über im Büro sitzt, sollte entweder morgens eine Runde joggen gehen oder abends Sport treiben. So hält man den Körper fit und gesund und die Verdauung bleibt in Schwung.

Kinder bewegen sich meist ohnehin viel. Vor allem dann, wenn sie den Kindergarten oder die Schule besuchen, steht Sport auf dem Programm. Doch auch Eltern können die Verdauung ihrer Kinder fördern, indem sie Spaziergänge, Fahrradtouren oder andere Ausflüge mit ihnen machen.

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