So lebt es sich leichter im Alter in der eigenen Wohnung
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So lebt es sich leichter im Alter in der eigenen Wohnung

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Mit dem Alter wird es für viele Senioren schwieriger, ihren Alltag alleine zu bewältigen.  Ein Auszug aus der eigenen Wohnung kommt für viele der älteren Menschen nicht in Frage, da sie in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben wollen.

Oft befindet sich auch der Freundeskreis in unmittelbarer Nähe und soziale Kontakte sind ein wichtiger Faktor, um Depressionen vorzubeugen. Ältere Menschen tun sich oft schwer damit, sich auf neue Umgebungen und Umstände einzulassen. Deswegen spricht vieles dafür, so lange es geht, in der eigenen Wohnung wohnen zu bleiben.

Zum Glück gibt es heute viele technische Hilfsmittel, um das Leben der Senioren im eigenen Haus zu erleichtern und sicherer zu machen. Ein einfaches Beispiel sind Hausnotrufgeräte. Diese Melder werden von den Bewohnern am Körper getragen. Im Falle eines Sturzes oder einer anderen Situation, wo Hilfe benötigt wird, kann über einen Knopfdruck schnell Hilfe angefordert werden. In diesem Artikel stellen wir weitere Hilfen vor, die das selbstbestimmte Leben von älteren Menschen möglich machen.

In der Küche

Vielen älteren Menschen fehlt die Kraft, beim Öffnen von Gläsern mit verschraubten Deckeln. Handliches Küchenzubehör kann hier einfach Abhilfe schaffen. Manuelle oder elektrische Deckelöffner erleichtern die Arbeit. Dinge, die zu weit oben im Schrank stehen, können mit einer Greifzange erreicht werden. Mittlerweile gibt es auch Küchenoberschränke, die sich automatisch absenken, um Gegenstände zu entnehmen. So wird vermieden, dass Menschen sich auf Stühle stellen müssen, um an weit oben verstautes Geschirr oder Töpfe zu gelangen.

Für Personen mit kognitiven Einschränkungen, wie sie oft mit Alzheimer daherkommen, wurden aktive Sensoren entwickelt, zum Beispiel für die Überwachung des Herds. Sie sorgen dafür, dass wichtige Geräte wieder ausgeschaltet werden oder überwachen die Temperaturen im Kochbereich.

Wer nicht mehr in der Lage ist, schwere Einkaufstüten zu tragen, kann auf Essensdienste zurückgreifen. Lieferdienste werden sowohl von Pflegeverbänden aber auch von Restaurants angeboten. Bei letzteren ist allerdings meistens die Verwendung von Smartphone und Liefer-App notwendig. Dafür steht hier ein großes Angebot zur Auswahl und lässt den Speiseplan nicht langweilig werden. Außerdem ist so für eine gesunde Ernährung gesorgt.

Mobilität

Mobilität ist selbstverständlich auch im Alter ein wichtiger Aspekt. Dies betrifft nicht nur den Einkauf, Gang zum Arzt oder den Besuch von Freunden. Schon das sichere und barrierefreie Fortbewegen in der eigenen Wohnung will gemeistert werden. Ein häufiges Hindernis im Haus ist die Treppe. Abhilfe kann hier ein Treppenlift bringen. So ist es den in der Wohnung lebenden Personen weiterhin möglich, alle Zimmer des Hauses zu erreichen. Die Installation eine Treppenlifts wird immer individuell an das Treppenhaus angepasst. Aber einmal montiert, wird der Auf- und Abstieg problemlos gemeistert, auch wenn er etwas länger dauert.

Für kurze Ausflüge zu Fuß, kann ein Elektromobil einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Mobilität leisten. Damit bekommen Senioren mehr Unabhängigkeit, der Besuch beim Arzt oder im Supermarkt wird deutlich angenehmer und sicherer als mit den rein manuellen Lösungen, wie zum Beispiel dem Rollator. Elektrische Rollstühle dürfen mit maximal 6 km/h fahren und Elektromobile mit bis zu 15 km/h.

Im Badezimmer

Das Badezimmer ist ein wichtiger Ort der Privatsphäre. Es sollte auch im Alter so lange wie möglich alleine nutzbar sein. Verschiedene Hilfsmittel können dazu beitragen, die eigene Körperpflege weiterhin selbstständig durchzuführen. Haltestangen an den Wänden des Badezimmer erleichtern das Stehen und Bewegen. Sitzmöglichkeiten erleichtern das Anziehen. Ein erhöhter Toilettensitz macht das selbstständige Aufstehen möglich. Eine einfache Armlehne kann als Aufstehhilfe dienen.

Das Hineinsetzen in die Badewanne und der Ausstieg sind oft eine Ursache für Stürze im Badezimmer. Hier kann zum Beispiel die Badewanne durch eine Duschkabine ersetzt werden. Das macht einen gefahrlosen Einstieg möglich. Ein zusätzlich installiertes Sitzbrett erlaubt auch das Duschen im sitzen. Dies macht Sinn, wenn langes Stehen in der Dusche nicht mehr geleistet werden kann. Der Einsatz von Anti-Rutsch-Matten, die ein Ausrutschen auf nassem Boden verhindern, sollte sowieso zur Grundausstattung jeder Wanne und Dusche gehören. Duschen sollten am besten ebenerdig angelegt sein, ohne Schwelle und der Zugang zum Duschraum sollte eine Breite von 80 Zentimetern oder mehr besitzen.

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