Silberweide zur Wundheilung und bei rheumatischen Schmerzen
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Silberweide zur Wundheilung und bei rheumatischen Schmerzen

Die Silberweide enthält den Inhaltsstoff Salicylsäure, welcher schmerzstillend und gleichzeitig entzündungshemmend wirkt.
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Blätter der Silberweide
Inhaltsverzeichnis

Die Silberweide enthält unter anderem Flavonoide, Gerbstoffe, Polyphenole, Salicin und Phenolglykoside.

Als Heilpflanze kann sie bei Folgendem helfen:

  • Wundheilung: Die Inhaltsstoffe der Silberweide wirken schmerzstillend und gleichzeitig entzündungshemmend. Außerdem sorgen sie dafür, dass sich verletztes Gewebe zusammenziehen kann. Durch diese Wirkweisen können Anwendungen der Silberweide zu einer schnelleren Wundheilung verhelfen.
  • Grippalen Infekt: Bei einem grippalen Infekt kann die Silberweide Fieber, sowie weitere Beschwerden lindern. Dabei wirkt sie ähnlich wie der bekannte Wirkstoff Aspirin.
  • Rheuma: Auch bei rheumatischen Beschwerden, kann die entzündungshemmende Wirkung des Baums dabei helfen, dass die Entzündung abklingt und Schmerzen gelindert werden können.

Silberweiden-Tee

Es gibt einige Fertigpräparate, in denen Silberweide enthalten ist. Diese gibt es in Drogeriemärkten und Apotheken zu kaufen. Wenn Sie getrocknete Rinde zur Verfügung haben, können Sie daraus aber auch einen Tee zubereiten. Dieser wirkt wohltuend bei Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Für den Tee brauchen Sie einen kleinen Löffel der getrockneten Rinde. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für etwa sieben Minuten ziehen, bevor Sie die Rinde abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu zwei Tassen am Tag.

Gibt es Nebenwirkungen?

Wenn eine Aspirin-Allergie bekannt ist, sollte auf Silberweidenanwendungen verzichtet werden. In seltenen Fällen kann es zu einer Reizung des Magen-Darm-Trakts kommen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie keine Silberweidenzubereitungen anwenden, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Auch für Säuglinge und Kinder sind diese ungeeignet. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist die Silberweide in Asien, Nordafrika und Teilen Europas. Darüber hinaus wird ihre verwandte Art, die Trauerweide, auf der ganzen Welt kultiviert. Medizinisch verwendet wird die Rinde.

Die Silberweide oder Salix alba ist ein mehrjähriger Laubbaum, der bis zu 25 Meter hoch wachsen kann. Die Blätter sind grün-silbrig gefärbt, die Äste sind leicht behaart. Im April und Mai trägt die Silberweide kleine, gelbe Blüten. Sie zählt zur Familie der Weidengewächse.

Silberweide im Garten

Sie können einen kleinen Baum im Fachhandel kaufen und diesen im Frühjahr in den Garten setzen. Beachten Sie dabei, dass die Silberweide einen sonnigen oder halbschattigen Standort mit feuchtem, durchlässigem Boden bevorzugt. Gießen sollten Sie die Weide, vor allem nach dem Pflanzen, regelmäßig, damit ihre Erde immer leicht feucht bleibt. Wenn der Baum größer gewachsen ist, ist das nicht mehr nötig. Düngen sollten Sie die Silberweide jährlich im Frühling. Die Rinde können Sie ab dem zweiten Jahr im Herbst ernten. Reisen Sie dabei immer nur ein kleines Stück ab, damit Sie dem Baum nicht dauerhaft schaden. Legen Sie die Rinde zum Trocknen in die Sonne.

Vorläufer des Aspirins

Die Silberweide enthält den Inhaltsstoff Salicylsäure. Aus dieser wurde wiederum der bekannte Wirkstoff Aspirin vor über 100 Jahren entwickelt. Dieser ist heute in vielen Schmerzmitteln enthalten.

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