Rosskastanien bei chronischen Venenerkrankungen
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Rosskastanien bei chronischen Venenerkrankungen

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Rosskastanienbaum
Inhaltsverzeichnis

Die gemeine Rosskastanie enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, unter anderem Flavonoide, Cumarine, Gerbstoffe und Polysaccharide.

Die Rosskastanie kann bei chronischen Venenerkrankungen helfen. Sie hilft bei Schmerzen, Schweregefühl und Krampfadern in den Beinen. Darüber hinaus hat sie bei Schwellungen, Juckreiz und Krämpfen eine lindernde Wirkung. Verantwortlich dafür ist der Inhaltsstoff Aescin. Es erhöht die Transportgeschwindigkeit des Blutes, erhöht den Gefäßdruck und vermindert so das Austreten von Wasser in das Körpergewebe. Dadurch werden Ödeme in den Beinen gemindert und die Beschwerden lassen nach.

Nebenwirkungen

Verwenden Sie Rosskastanienzubereitungen nur nach Absprache mit Ihrem Arzt. Es können Verdauungsbeschwerden bis hin zu Vergiftungen auftreten. Rosskastanienanwendungen sind nicht für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder geeignet. Tragen Sie Rosskastanienzubereitungen nicht auf offene Wunden auf. Wenn Sie Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen, sollten Sie auf Rosskastanienanwendungen verzichten. Verwenden Sie Rosskastanien nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt.

Hintergrundinformationen

Die Rosskastanie oder Aesculus hippocastanum wächst wild in den Wäldern um den Balkan und in Westasien. Der Baum wird aber auch weltweit in gemäßigten Klimazonen angebaut. In Deutschland ist die Kastanie häufig in Parks oder an Wegen zu finden.

Die Rosskastanie ist ein sommergrüner, bis zu 30 Meter hochwachsender Baum. Ihre Blätter sind aus einzelnen, fingerähnlichen Blätter zusammengesetzt. Die rosa-weißen Blüten der Kastanie sind von April bis Juni zu sehen. Die bekannten braunen, glatten Kastanien sind genau genommen die Samen des Baums. Sie wachsen in stacheligen, grünen Kapseln bis diese im September aufplatzen und herausfallen.

Rosskastanie im Garten

Wenn Sie eine Rosskastanie im Garten haben möchten, können Sie einen kleinen Baum im Fachhandel kaufen. Pflanzen Sie diesen im Frühjahr ein. Achten Sie darauf, dass der Baum genügend Platz hat und genügend Sonnenlicht bekommt. Düngen und Gießen Sie den jungen Baum regelmäßig. Ist dieser erst gewachsen und älter, ist das nicht mehr nötig. Bedenken Sie, dass der Baum erst nach etwa 15 Jahren das erste Mal Blüten und Früchte trägt. Sie können anstatt einen jungen Baum auch eine einzelne Kastanie aussähen, allerdings bedarf es viel Glück, damit daraus ein Baum heranwächst.  

Rosskastanien-Badezusatz

Ein Rosskastanienbad ist wohltuend bei Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen. Für den Zusatz brauchen Sie eine große Schüssel frischer Kastanien. Halbieren Sie diese jeweils in der Mitte. Legen Sie die Kastanien über Nacht in kaltes Wasser, damit sie einweichen können. Legen Sie die Kastanien am nächsten Tag in einen Topf mit etwas Wasser. Lassen Sie das Wasser kurz aufkochen. Seihen Sie die Kastanien ab. Geben Sie die übriggebliebene Essenz in Ihr heißes Badewasser.

Schutz vor Rheuma

Der Name der Rosskastanie kommt nicht von ungefähr. Früher wurde die Kastanien Pferden mit Atemproblemen zum Fressen gegeben. Aber auch für Menschen hatte die Kastanie damals eine Bedeutung. Es hieß, dass eine Rosskastanie in der Hosentasche vor Rheuma schützen würde. Belege für diese Anwendung gibt es allerdings keine.

> Rosskastanie: Alles was Sie über die Heilpflanze wissen müssen

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