Gänseblümchen bei Prellungen, Hautverletzungen und Erkrankungen der Atemwege

Gänseblümchen bei Prellungen, Hautverletzungen und Erkrankungen der Atemwege

Inhaltsverzeichnis

Gänseblümchen enthalten unter anderem ätherisches Öl, Flavonoide, Gerb- und Bitterstoffe, sowie Saponine.

Als Heilpflanze können Gänseblümchen bei Folgendem helfen:

  • Atemwegserkrankungen: Die im Gänseblümchen enthaltenen Saponine wirken Sekretlösend und helfen den festsitzenden Schleim besser abtragen zu können. Außerdem wirkt das ätherische Öl antibakteriell, womit eine Entzündung schneller abheilt. So können Gänseblümchen bei Husten, Halsschmerzen und Schnupfen helfen.
  • Verdauungsstörungen: Die Gerb- und Bitterstoffe des Gänseblümchens sorgen dafür, dass die Verdauungssäfte vermehrt produziert werden. Die gesamte Verdauung wird aktiviert, sodass Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Krämpfe gelindert werden können.
  • Hautverletzungen und Prellungen/Verstauchungen: Bei Prellungen, Verstauchungen, Ekzemen oder anderen Verletzungen der Haut soll das Gänseblümchen mit seiner entzündungshemmenden Wirkung helfen. Belegt ist dies aber nicht.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Gänseblümchen sind in der Regel gut verträglich. In seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion auftreten. Wenn eine Allergie gegen Korbblütler bekannt ist, sollten Sie von vornherein auf Gänseblümchenzubereitungen verzichten. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist das Gänseblümchen vermutlich rund um den Mittelmeerraum. Mittlerweile ist es aber auch in ganz Europa wildwachsend zu finden. Das Gänseblümchen wurde 2017 zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Es ist unter vielen weiteren Namen bekannt, zum Beispiel Marienblümchen, Tausendschön oder Himmelsblume.

Das Gänseblümchen oder Bellis perennis ist eine mehrjährige Pflanze, die zwischen 5 und 15 Zentimeter hochwachsen kann. Der feine Stängel wächst aus einer grundständigen Blattrosette. Im April und Mai ist die Hauptblütezeit der Gänseblümchen, zu dieser Zeit tragen Sie weiße Blüten mit gelben Köpfchen. Das Gänseblümchen zählt zur Familie der Korbblütengewächse.

Gänseblümchen im Garten

In vielen Gärten sind die Gänseblümchen wildwachsend zu finden. Ist das bei Ihnen nicht der Fall, können Sie Samen im Fachhandel kaufen und diese im Herbst in die Erde geben. Beachten Sie dabei, dass das Gänseblümchen einen möglichst sonnigen Standort mit normalem Boden bevorzugt. Gießen müssen Sie die kleinen Pflänzchen in der Regel nicht. Lediglich bei längeren Trockenperioden sollten Sie sie ein wenig wässern. Pflücken können Sie die ganzen Blümchen fast das ganz Jahr über. Sie können diese zum Trocknen in die Sonne legen.

Gänseblümchen-Tee

Tee aus Gänseblümchen wirkt wohltuend und reizstillend bei Husten. Für den Tee brauchen Sie zwei kleine Löffel der frischen Gänseblümchen. Überbrühen Sie diese mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud für acht Minuten ziehen, bevor Sie die Blümchen abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu drei Tassen täglich.

Gänseblümchen in Salat und Suppe

Wohl die wenigsten Menschen denken daran, dass sie die kleinen Gänseblümchen aus dem Garten auch in ihre Ernährung integrieren können. Dabei ist das gar kein Problem, da alle Teile des Gänseblümchens roh essbar sind. Sie passen gut zu einem Salat oder Gemüse, aber auch in eine Suppe oder auf einen Brotaufstrich.

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