Fichte bei Rheuma und Erkrankungen der Atemwege

Fichte bei Rheuma und Erkrankungen der Atemwege

Inhaltsverzeichnis

Fichte enthält unter anderem ätherisches Öl, Flavonoide und Vitamin-C.

Als Heilpflanze kann Fichte bei Folgendem helfen:

  • Atemwegserkrankungen: Das ätherische Fichtenöl sorgt dafür, dass sich das Sekret besser lösen und abgehustet werden kann. Außerdem wirkt das Öl antibakteriell und hemmt Keime in ihrer Vermehrung, wodurch eine Entzündung schneller abklingen kann. So kann Fichte bei Husten und Halsschmerzen helfen.
  • Neuralgischen und rheumatischen Schmerzen: Äußerlich angewandt wirken die Inhaltsstoffe der Fichte lokal gewebereizend, wodurch die Durchblutung gefördert wird. Dadurch können sich Muskeln und Nervenbahnen entspannen und rheumatische und neuralgische Schmerzen gelindert werden.

> Die Fichte: Nutzbaum und wertvolle Heilpflanze

Mögliche Nebenwirkungen

Wenn Sie unter Keuchhusten oder Bronchialasthma leiden, sollten Sie auf Fichtenzubereitungen verzichten. Bei offenen Hautverletzungen, Herzschwäche oder Fieber wird von einem Fichtenbad abgeraten. Auch für Säuglinge und Kinder sind Anwendungen mit Fichtenöl ungeeignet. In seltenen Fällen kann Fichte eine allergische Reaktion auslösen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Fichtenanwendungen komplett verzichten, da es hierzu keine gesicherten Erkenntnisse gibt. Verwenden Sie Fertigpräparate nur wie auf der Packungsbeilage beschrieben. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Die Fichte ist in ganz Europa wildwachsend zu finden. Darüber hinaus wird sie gezüchtet, da sie als Nutzholz für Möbel und auch als Weihnachtsbaum sehr beliebt ist. Medizinisch verwendet werden das ätherische Öl und die Zweigtriebe der Fichte.

Die Fichte oder Picea species ist ein immergrüner Nadelbaum, der bis zu 60 Meter hochwachsen kann. Die Rinde des Baums hat eine braun-rötliche Farbe. Die Äste der Fichte tragen sowohl männliche, als auch weibliche Blüten. Es sind die weiblichen Blüten, die als Zapfen bekannt sind. In den Zapfen befinden sich kleine, feine Samen. Die Fichte zählt zur Familie der Kieferngewächse.

Fichte im Garten

Sie können einen kleinen Baum im Fachhandel kaufen und in den Garten setzen. Bedenken Sie dabei, dass die Fichte sehr hochwachsen kann und genügend Platz benötigt. Sie sollten auch beachten, dass die Fichte einen halbschattigen oder sonnigen Standort mit lehmigem, gut durchlässigem Boden bevorzugt. Gießen Sie den Baum je nach Wetterlage regelmäßig, damit seine Erde immer leicht feucht bleibt. Junge Bäume sollten Sie im Winter ein wenig abdecken. Großen Fichten kann Frost aber nichts anhaben. Ernten können Sie die frischen Zweigtriebe im Frühling. Entfernen Sie dabei nur die Spitzen, damit Sie dem Baum nicht schaden.

Fichtennadel-Bad

Ein Bad mit Fichtennadel-Zusatz wirkt reizmindernd und sekretlösend. Für den Badezusatz brauchen Sie etwa 300 Gramm frische Fichtennadeln. Überbrühen Sie diese mit einem Liter kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud etwa sechs Minuten ziehen, bevor Sie die Fichtentriebe absieben. Gießen Sie die übriggebliebene Essenz in ein heißes Vollbad. Genießen Sie das Bad bis zu 20 Minuten. Atmen Sie dabei tief ein, damit die Nadeln ihre komplette Wirkung entfalten können.

Gut zu unterscheiden

Die Fichte ist auch unter dem Namen „Rottanne“ bekannt. Das kommt daher, dass die Rinde der jungen Fichte eine rote Farbe hat. Erst mit zunehmendem Alter färbt sie sich braun und wird rissiger. Allerdings unterscheidet sich die Fichte deutlich von der Tanne. Die Rinde der Tanne ist eher silbrig und ihre Zapfen stehen nach oben. Die der Fichte hängen dagegen nach unten. Außerdem fühlen sich die Nadeln der Tanne fast weich an, die der Fichte sind rau und spitz. So lassen sich die beiden Nadelbäume gut unterscheiden.

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