Beinwell zur Wundheilung und bei stumpfen Verletzungen
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Beinwell zur Wundheilung und bei stumpfen Verletzungen

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Beinwell
Inhaltsverzeichnis

Beinwell enthält unter anderem Allantoin, Pyrrolizidinalkaloide, Schleim– und Gerbstoffe.

Als Heilpflanze kann der Beinwell bei Folgendem helfen:

  • Stumpfen Verletzungen: Beinwell enthält viele Schleimstoffe. Diese sorgen dafür, dass zerstörte Zellen sich schneller regenerieren können und trägt so zur Heilung bei.
  • Heilung von Wunden: Das im Beinwell enthaltene Allantoin soll den Zelleninnendruck beeinflussen. Es sorgt dafür, dass sich an der Wunde befindendes Sekret schneller lösen kann. Gerbstoffe wirken dagegen antibakteriell und ziehen die verletzte Haut zusammen. Dadurch kann die Wunde insgesamt schneller heilen.

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Mögliche Nebenwirkungen

Geben Sie Beinwellanwendungen nicht auf verschmutzte Wunden. Sie sollten Beinwellanwendungen nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit anwenden, da es hierzu keine gesicherten Kenntnisse gibt. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern sollte von Beinwellzubereitungen abgesehen werden. Beinwell darf nicht innerlich angewendet werden. Sie sollten Beinwellzubereitungen maximal über einen Zeitraum von sechs Wochen hinweg nutzen. Verwenden Sie fertige Beinwellpräparate nur wie auf der Packungsbeilage beschrieben.

Hintergrundinformationen

Der Beinwell oder Symphytum officinale wächst in ganz Europa in gemäßigten Klimazonen, sowie in Westasien, Nordamerika und Australien. Dort bevorzugt er einen sumpfigen, feuchten Standort. Der Beinwell ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hochwachsen kann. Seine großen Blätter sind leicht behaart, die violetten Blüten blühen von Mai bis September in einer glockenähnlichen Form.

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Beinwell als Gartenpflanze

Der Beinwell kann entweder im Frühling durch das Aussäen von Samen oder im Herbst durch Teilung der Wurzel vermehrt werden. Er bevorzugt einen feuchten Standort im Halbschatten. Einmal gepflanzt ist der Beinwell sehr pflegeleicht. Lediglich im November sollte er zurückgeschnitten werden, damit er im nächsten Frühjahr besser gedeihen kann. Die Blätter und Sprossen des Beinwells können im Sommer geerntet werden und die Wurzel im Herbst.

Beinwell-Tinktur

Die Beinwell-Tinktur wirkt heilungsfördernd bei Verstauchungen und Prellungen. Für die Tinktur brauchen Sie etwa 30 Gramm Beinwellwurzel. Wenn Sie diese frisch aus dem Garten geerntet haben, waschen Sie sie zunächst gründlich unter kaltem Wasser ab. Schneiden Sie die Wurzel in kleine Stücke und geben Sie diese in ein sauberes Glas oder in eine Flasche. Füllen Sie das Gefäß mit hochprozentigen Doppelkorn auf und verschließen Sie es fest. Lassen Sie das Gemisch nun für etwa sechs Wochen an einem warmen Ort stehen. Gießen Sie die Flüssigkeit durch ein kleines Sieb und geben Sie diese in kleine Flaschen, danach ist die Beinwell-Tinktur fertig. Reiben Sie bei Beschwerden die Tinktur direkt auf die Haut, achten Sie aber darauf, dass sie nicht mit äußerlichen Verletzungen in Berührung kommt.

Namensgebung

Seinen Namen hat der Beinwell nicht von ungefähr. Schon vor langer Zeit war die heilende Wirkung des Beinwells bekannt, er sollte neben Prellungen und Quetschungen auch die Heilung von Knochenbrüchen beschleunigen. Daher auch sein Name. „Wellen“ heißt zusammenwachsen, mit „Bein“ sind die Knochen gemeint.

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