Wieder mehr auf die Signale des eigenen Körpers hören

Wieder mehr auf die Signale des eigenen Körpers hören

Inhaltsverzeichnis

Gerne verlassen wir uns heutzutage auf Daten – das gilt im Businesskontext, bei Finanzen und mehr denn je im Gesundheitsbereich. Hier haben wir nicht nur die Möglichkeit, mittels eines Thermometers die Körpertemperatur zu messen, sondern können auch mit einer Smart Watch unsere Schlafphasen analysieren, mit der Handy-App unsere Kalorien tracken oder sogar mit einem entsprechenden Gerät konstant unseren Blutzucker überwachen.

Dies kann Fluch und Segen zugleich sein – denn haben wir so nicht teilweise verlernt, auf unseren eigenen Körper zu hören? Unsere Vorfahren lebten mehr mit ihrem Körper sowie der Natur in Einklang und vertrauten auf ihre Intuition. Was kann uns dabei helfen, die Signale unseres Organismus wieder richtig zu deuten?

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Ein ganzheitlicher Ansatz für mehr Balance

Während der Gang zum Arzt unerlässlich bei einer akuten Erkrankung ist, gibt es darüber hinaus noch zahlreiche andere Experten, die es sich aufzusuchen lohnt. So lehrt die traditionelle chinesische Medizin (TCM), den Körper in Einklang zu bringen ähnlich wie die vedische Gesundheitslehre Ayurveda. Anders als die Schulmediziner haben andere Gesundheitsexperten ihren Schwerpunkt auf der Prävention und können dabei unterstützen, die Signale des Körpers zu interpretieren. Auch unsere Träume verraten uns eine Menge über unsere mentale Gesundheit. Das wusste schon Sigmund Freud. Auch hier gibt es Experten, die bei der Traumdeutung unterstützen können.

Es lohnt sich also, ein Netzwerk aus Heilpraktikern, Coaches und anderen Therapeuten aufzubauen, die einen ganzheitliche Ansatz verfolgen.

Eine Frau sitzt mit geschlossenen Augen auf einer Wiese neben einem Baum
(c) STUDIO GRAND WEB / Adobe Stock

Ablenkungen vermeiden

Unsere Aufmerksamkeit wird von vielen Dingen gleichzeitig beansprucht – Job und Familie, eine nicht enden-wollende To-Do-Liste, unser Smartphone und Social Media. Kein Wunder also, dass wir durch ständige Ablenkungen in Gedanken nicht bei uns selbst sind. Es empfiehlt sich auch hier, bewusste Auszeiten zu schaffen. Wie wäre es, einen Spaziergang in der Natur zu machen und das Smartphone zuhause zu lassen? Oder man nimmt sich bestimmte Tageszeiten, während der man in den sozialen Medien unterwegs sein darf – außerhalb der Zeiten bleiben Instagram und Co. geschlossen.

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Hin zu mehr Achtsamkeit

Achtsamkeit kann man lernen. Es bedeutet, in den Körper hineinzuspüren und anzunehmen, was man fühlt. Probieren Sie diese einfache Übung aus:

  1. Hinsetzen und die Augen schließen.
  2. Ein paar Mal ruhig ein- und ausatmen: durch die Nase ein und durch den Mund aus.
  3. Bewusst die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper lenken: ist der Nacken verspannt? Tut es irgendwo weh? Wie fühlt sich der Körper an?
  4. Die Empfindungen einfach nur wahrnehmen.

Diese Übung kann man wunderbar in den Alltag integrieren und zwischendurch machen. Je häufiger man die Übung macht, desto leichter wird sie fallen und desto natürlicher kommt sie einem vor.

> Achtsamkeit: Der Weg zu mehr Gelassenheit

Fazit

Alles, was man fühlt, ist ein Signal des Körpers. Wir haben nur verlernt, die meisten davon zu interpretieren. Dies lässt sich aber zum Glück (wieder) erlernen!

 

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