Diabetes mellitus – welche Symptome und Risikofaktoren gibt es?
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Diabetes mellitus – welche Symptome und Risikofaktoren gibt es?

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Bei einer Person wird am Finger mit einem Gerät der Blutzucker gemessen
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Diabetes mellitus wird auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Unter diesem Begriff fassen Mediziner verschiedene Stoffwechselkrankheiten zusammen, bei denen die Blutzuckerwerte aufgrund von mangelhaftem Insulin zu hoch sind.

Welche Arten von Diabetes gibt es?

Am weitesten verbreitet ist Diabetes mellitus Typ-2. Diese Erkrankung trat früher meist erst mit fortgeschrittenem Alter auf, betrifft mittlerweile aber auch schon jüngere Erwachsene. Auch Kinder können an Diabetes mellitus Typ-2 erkranken. Sie entsteht, wenn über einen Zeitraum von Jahren zu viel Insulin produziert wird. Infolgedessen entwickelt der Körper eine Resistenz

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Bei Diabetes mellitus Typ-1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die durch genetische Veranlagung oder durch bestimmte Viruserkrankungen entsteht. Sie ist die zweithäufigste Diabetes-Art.

Darüber hinaus gibt es noch die Schwangerschaftsdiabetes sowie weitere Arten, die aber sehr selten vorkommen. Diese werden unter dem Begriff Diabetes mellitus Typ-3 zusammengefasst. 

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Welche Symptome deuten auf eine Erkrankung hin?

Es gibt eine ganze Reihe von Symptomen, die Hinweis auf eine Erkrankung mit Diabetes mellitus sein können. Da vor allem Typ-2 sich meist schleichend ankündigt, sollten Beschwerden stets beim Hausarzt angesprochen werden, sodass dieser eine Diabetes-Erkrankung früh feststellen oder ausschließen kann. Folgende Symptome können zum Beispiel im Zusammenhang mit der Zuckerkrankheit stehen: 

  • Verstärkter Harndrang
  • Starker Durst
  • Trockene Haut
  • Plötzlicher Gewichtsverlust
  • Sehstörungen
  • Juckreiz
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Heißhungerattacken
  • Müdigkeit
  • Geschwächtes Immunsystem

Welche Faktoren begünstigen Diabetes mellitus Typ-2?

Diabetes mellitus Typ-1 entsteht in der Regel aufgrund von genetischer Veranlagung. Für Typ-2 gibt es aber eine ganze Reihe von Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen können. Auch hier spielt eine erbliche Veranlagung eine Rolle. Darüber hinaus verstärken Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko. Auch das Rauchen oder eine ballaststoffarme und zugleich zuckerreiche Ernährung können die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung erhöhen.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Bei Verdacht auf eine Diabetes-Erkrankung misst der Arzt den Blutzuckerspiegel. Dabei ist besonders der Nüchtern-Blutzucker von großer Bedeutung. Der Patient sollte also zum Zeitpunkt der Blutabnahme acht Stunden lang nichts gegessen haben. Der Nüchtern-Blutzucker eines gesunden Menschen liegt in der Regel unter 100 mg/dl. Ist er bereits leicht erhöht, kann es sich um eine Prädiabetes handeln. Bei starker Erhöhung von mehr als 125 mg/dl stellt der Arzt dann die Diagnose Diabetes. 

> Experteninterview: Prädiabetes – Gefahr im Verzug 

Wenn Sie feststellen, dass Sie immer häufiger an Infekten leiden, sich allgemein schwächer und müder fühlen oder einen ungewollten Gewichtsverlust bemerken, werden Sie am besten bei Ihrem Hausarzt vorstellig. Wer auf die Schnelle keinen Termin bekommt oder gerade keine Zeit dazu hat, kann auch auf digitalem Weg mit einem Arzt sprechen. Die Fernsprechstunde eignet sich hervorragend, um Fragen zu stellen und die eigenen Beschwerden zu erläutern und einordnen zu lassen. Am Telefon oder per Videochat haben Betroffene die Möglichkeit, sich einen ersten ärztlichen Beistand zu holen und sich bezüglich des weiterführenden Vorgehens beraten zu lassen. 

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Durch die Zugabe von Insulin lässt sich der Blutzuckerspiegel senken. Allerdings gibt es noch viele andere Wege, die Krankheit zu bekämpfen. Manchen Menschen, die an Diabetes mellitus Typ-2 leiden, gelingt es durch eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung den Blutzuckerspiegel wieder in den Griff zu bekommen. Eine ganzheitliche Therapie ist also von großer Wichtigkeit. Es gilt den Lebensstil anzupassen, den Blutfettgehalt zu senken, das Körpergewicht zu verringern und den Blutdruck optimal einzustellen beziehungsweise ebenfalls auf natürlichem Wege zu senken. Dadurch sind engmaschige Arztbesuche notwendig.

Sport-Equipment: Sprungseil, Fußball, Faszienrolle, Laufschuhe, Sporttasche, Trinkflasche
Sport und regelmäßige Bewegung helfen dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken. (c) Pixel-Shot / Adobe Stock

> Blutzuckerspiegel bei Diabetes natürlich senken 

Wer mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ-2 gut leben möchte, muss also auch selbst etwas dafür tun. Viele Erkrankte können vom sogenannten Disease Management Programme profitieren. Das unterstützt sie dabei, ihre individuellen Ziele zu erreichen und ihren Gesundheitszustand ständig zu überwachen. 

> Gut leben mit Diabetes: Digitale Technik kann dabei helfen 

Wer an Diabetes mellitus Typ-1 erkrankt ist, kann jedoch auf die Insulin-Zugabe nicht verzichten. Da die Krankheit oft schon im Kindesalter auftritt, werden die Patienten bereits früh geschult und lernen, wie sie ihren Blutzuckerspiegel überwachen. Sie können auch durch eine Veränderung des Lebensstils ihren Blutzuckerspiegel nicht senken, da ihre Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produziert

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