Spa-Anwendungen – die Top 5
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Spa-Anwendungen – die Top 5

Die Top-5 der Spa-Anwendungen und ihre Wirkung ...
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Eine Frau lässt sich in einem Hamam mit Schaum massieren.
Inhaltsverzeichnis

Ein Besuch im Spa ist gut fürs Wohlbefinden. Eingesetzt werden Wasser und Stoffe aus dem Meer – von Algen bis Schlamm. Die Top-5 Spa-Anwendungen als Fotostrecke!

Ein Spa-Besuch entspannt, lässt Stress abfallen und pflegt die Haut. Auch auf den Körper wirken sich die Wellness-Anwendungen positiv aus. Der Name „Spa“ geht auf einen belgischen Badeort zurück. In den Heilbädern der Stadt ließen es sich Reisende und Urlauber schon vor Jahrhunderten gehen. Heute steht das Spa meist für Wellness-Oasen. Auch im Badebereich von Hotels findet es sich oft.

Die Top-5 der Spa-Anwendungen und ihre Wirkung

Hamam – schrubben und bürsten

 

Ein Hamam ist ein traditionelles türkisches Dampfbad, in dem geschrubbt und gebürstet wird. Es ist vor allem im arabischen Raum, Iran und der Türkei verbreitet. Ein Bademeister, der „Tellak“, seift den Besucher auf einem heißen Stein (Nabelstein) ein, massiert ihn fest mit den Händen und schrubbt ihn dann kräftig mit Bürsten oder groben Tüchern („Kese“, einem rauen Handschuh aus Wildseide oder Ziegenhaar) ab.

Dieses „Peeling“ löst Verschmutzungen und abgestorbene Hautteilchen – die Haut wird weich, glatt und rein. Zuletzt wird die Seife abgespült und der Besucher erholt sich in einem kühleren Raum. Wärme und Massage regen die Durchblutung an. Das professionelle Herumfuhrwerken des Hamam-Meisters am Körper lässt den Stress abfallen und sorgt für Entspannung. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Hautkrankheiten sollten vor einem Besuch im Hamam ihren Arzt befragen.

Floating – schwerelos im Salzwasser

 

Das Wort Floating kommt aus dem Englischen und bedeutet „schweben“ oder „treiben“. Das Verfahren soll in erster Linie entspannen und gegen Stress wirken. Der Besucher soll in eine körperliche und geistige Tiefenentspannung kommen. Erforscht wird die Wirksamkeit des Floatings aber auch bei Schmerzen, Burnout, Hautkrankheiten und in der Orthopädie.

Beim Floating liegt der Besucher meist abgeschottet von Außenreizen in einem Floating-Tank oder Floating-Becken, das mit Salzwasser gefüllt ist. Er treibt schwerelos an der Wasseroberfläche. Manche Anbieter von Floatings arbeiten aber auch mit Licht und Musik. In Städten gibt es mittlerweile eine Reihe von Anbietern des Floatings. Menschen mit bestimmten Krankheiten sollten auf das Floating verzichten. Dazu zählen zum Beispiel eine Erkältung und andere Infektionskrankheiten oder Verletzungen der Haut.

Rasulbad – der ganze Körper im Schlamm

 

Das Rasulbad stammt ursprünglich aus dem Orient. Es besteht aus einer Schlammpackung auf dem ganzen Körper und einem Kräuterdampfbad. Die Heilerde hilft bei der Entschlackung – also dem Abtransport der Abfallstoffe aus der Haut. Zudem wird die Haut durch die feinen Körnchen in der Heilerde massiert, die Durchblutung gesteigert und der Stoffwechsel angekurbelt.

Am Anfang des Rasulbades steht eine Dusche. Danach wird Heilerde, die kleine Körnchen enthält, auf den gesamten Körper aufgetragen, und der Besucher geht in den Dampfraum. Über einem Rasulofen werden spezielle Kräuter auf einem Sieb bedampft. Von Dampfschub zu Dampfschub erhöhen sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur liegt bei rund 48 °C, die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80 Prozent, was gemeinsam mit dem Schwitzen den Heilschlamm verflüssigt. Die Haut juckt und wer sie reibt, erzielt automatischen einen Peelingeffekt: durch die feinen Körnchen werden abgestorbene Hautschuppen und Schmutzpartikel entfernt. Unter der Dusche wird der Schlamm abgewaschen und die Haut mit Öl eingerieben. Jetzt fühlt sich die Haut glatt und zart an.

Menschen mit Allergien, Hauterkrankungen oder empfindlicher Haut sollten vor dem Rasulbad ihren Hautarzt fragen.

Thalasso – Baden in Stoffen aus dem Meer

 

Die Thalassotherapie setzt Meerwasser und Substanzen ein, die aus dem Meer stammen (Thalasso: griechisch für Meer). Solche Stoffe sind beispielsweise Algen, Schlamm, Meersalz oder Meerkreide. Thalasso soll das Wohlbefinden steigern, entspannen, mehr Energie verleihen, den Stoffwechsel ankurbeln, beim Entschlacken helfen und das Immunsystem stärken. Die ursprüngliche Thalassotherapie findet am Meer statt, weil sich auch die Meeresluft gesundheitlich positiv auswirkt.

Eine traditionelle Thalassotherapie beinhaltet Meerwasserbäder, Algen- und Schlammpackungen und Klimawanderungen am Meer. Meist dauert sie eine Woche und wird unter Aufsicht eines Thalasso-Arztes durchgeführt. Viele Wellnessoasen bieten aber auch einzelne Thalasso-Anwendungen an, etwa Algenpackungen und Bäder in Meerwasser.

Thalasso können Sie aber auch zu Hause durchführen. Drogerien und Apotheken bieten verschiedene Thalassoprodukte an, etwa Schlammmasken fürs Gesicht. Falls Sie unter Krankheiten leiden, sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt sprechen, ob die Thalassotherapie für Sie in Frage kommt.

Whirlpool – Massage mit Wasser

 

Ein Whirlpool ist ein Wasserbecken, in dem Luft durch Düsen in das Wasser eingeblasen und Wasserstrahle erzeugt werden. Luftblasen sorgen eher für eine sanfte und flächige Massage, Wasserstrahlen massieren kräftig und an bestimmten Partien des Körpers. Das Wassersprudelbad sorgt für Entspannung. Der kräftige Wasserstrahl massiert zudem Rücken, Füße, Beine oder Arme.

Ein Bad im Whirlpool soll sich positiv bei verschiedenen Erkrankungen auswirken, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Rheuma oder Osteoporose. Die Unterwassermassage regt den Stoffwechsel an und bringt den Kreislauf auf Touren. Wer unter einer chronischen Erkrankung leidet, sollte vor dem Bad im Whirlpool seinen Arzt befragen. Whirlpools finden sich in Wellnesscentern, Spa-Bereichen und Hotels, manche haben auch private Whirlpools in ihren eigenen vier Wänden.

 

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