Nussmus und Kernmus: Das sind die besten Sorten

Nussmus und Kernmus: Das sind die besten Sorten

Inhaltsverzeichnis

Noch vor einigen Jahren gab es Nussmuse nur in Bioläden und Reformhäusern zu kaufen, nun stehen sie sogar im Discounterregal. Kein Wunder, dass die Muse aus Erdnuss, Mandel und Co. immer beliebter werden, denn sie passen zu vielen Gerichten und stecken voller gesunder Inhaltsstoffe. Wir stellen die besten Sorten vor.

Was ist Nuss- bzw. Kernmus?

Nussmus besteht aus Nüssen, die zunächst schonend geröstet werden. Danach werden sie fein gemahlen, bis durch das austretende Fett eine cremige Konsistenz entsteht. Im Gegensatz zu Nusscremes muss Nussmus zu 100 Prozent aus Nüssen bestehen und es darf keine Zusatzstoffe wie Aromen, Palmöl oder Zucker enthalten. Kernmus wird genauso hergestellt wie Nussmus.

Die Muse können vielseitig eingesetzt werden, zum Beispiel pur als Brotaufstrich oder als Dip zu Obst, als Topping für Pfannkuchen, Joghurt und Porridge oder als Zutat in Gebäck, Saucen und Dressings.

Wie gesund sind die Muse?

Nuss- bzw. Kernmuse enthalten wegen der schonenden Herstellung wertvolle Inhaltsstoffe. Die genaue Zusammensetzung hängt von der Sorte ab, doch generell stecken in den Musen gesunde ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, B-Vitamine, Mineralstoffe (vor allem Magnesium) und Spurenelemente (unter anderem Eisen und Zink).

Aufgrund der Inhaltsstoffe können die Muse viele positive Effekte auf den Körper haben. Sie:

  • sättigen lange und beugen Heißhungerattacken vor
  • regulieren den Blutzuckerspiegel
  • regen die Verdauung an
  • senken den LDL-Cholesterinspiegel, was sich positiv auf die Herzgesundheit auswirkt
  • stärken das Nervensystem
  • fördern die Zellerneuerung
  • wirken entzündungshemmend.

Trotz der gesunden Inhaltsstoffe sollte Nussmus nur in Maßen gegessen werden, da es sehr kalorienreich ist. Ein Esslöffel Nussmus enthält je nach Sorte bereits um die 100 Kilokalorien.

Die 3 besten Nussmuse

Nussmuse gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle – es lohnt sich daher verschiedene Sorten auszuprobieren. Das sind unsere drei Favoriten.

1.     Erdnussmus

Erdnussmus ist der Klassiker schlechthin unter den Nussmusen, auch wenn die Erdnuss strenggenommen eine Hülsenfrucht ist. Das Mus ist gesünder als Erdnussbutter, da es keinen zugesetzten Zucker oder Salz enthalten darf. Neben fein-cremigem Mus gibt es auch die Sorte „crunchy“ zu kaufen, die kleine Nussstückchen enthält. Erdnussmus schmeckt besonders gut pur als Brotaufstrich, aber auch als Zutat in asiatischen Wokgerichten. Dazu einfach ein bis zwei Esslöffel Erdnussmus in den Wok geben und schmelzen lassen.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Erdnussmus enthält:

  • 87 kcal
  • 7 g Fett
  • 2 g Kohlenhydrate
  • 4 g Eiweiß
  • 13 % des Tagesbedarfs an Vitamin B3
Pancakes mit Bananen und Erdnussbutter
Erdnussmus verfeinert Süßspeisen wie Pancakes auf eine gesunde Weise.

2.     Haselnussmus

Haselnussmus ist eine köstliche und gesündere Alternative zu Nuss-Nougat-Cremes. Generell schmeckt das süße Nussmus auch gut in Gebäck und Süßspeisen wie Milchreis.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Haselnussmus enthält:

  • 100 kcal
  • 10 g Fett
  • 1 g Kohlenhydrate
  • 2 g Eiweiß
  • 24 % des Tagesbedarfs an Vitamin E (schützt die Zellen und hemmt Entzündungen)
  • 10 % des Tagesbedarfs an Biotin (unter anderem wichtig für gesunde Haut)

3.     Macadamianussmus

Die Macadamia ist eine der fetthaltigsten Nüsse, die es gibt. Dementsprechend cremig und buttrig ist das Macadamiamus. Es schmeckt besonders lecker, wenn du es in einen Milchshake rührst oder ein bis zwei Löffel Mus zum Backen verwendest, zum Beispiel für Macadamianusskekse.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Macadamianussmus enthält:

  • 105 kcal
  • 11 g Fett
  • 1 g Kohlenhydrate
  • 1 g Eiweiß
  • 24 % des Tagebedarfs an Mangan (zum Beispiel wichtig für den Knochenaufbau und die Blutgerinnung)

Die 3 besten Kernmuse

Kernmuse eignen sich als Alternative für Nussallergiker und sind ebenso vielseitig nutzbar wie Nussmuse.

1.     Mandelmus

Mandelmus ist eines der beliebtesten Muse und wird aus einer Steinfrucht hergestellt. Es gibt es als weißes und als braunes Mandelmus. Bei letzterem werden die Mandeln mitsamt der Schale geröstet und gemahlen. Es schmeckt etwas intensiver und herber als weißes Mandelmus und enthält noch mehr gesunde Inhaltsstoffe. Mandelmus peppt nicht nur süße Speisen wie Pancakes oder Porridge auf, sondern es kann auch für Salatdressings und Nudelsaucen genutzt werden.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Mandelmus enthält:

  • 100 kcal
  • 9 g Fett (darunter ein sehr hoher Anteil an gesunden mehrfach ungesättigten Fettsäuren)
  • 3 g Kohlenhydrate
  • 2 g Eiweiß
  • 13 % des Tagesbedarfs an Magnesium

2.     Cashewmus

Cashewmus ist ein besonders mildes und süßes Mus und wird aus den Kernen der Cashewbaumfrucht hergestellt. Es ist ein absolutes Allroundtalent und passt zu zahlreichen süßen Gerichten. Wegen seiner cremigen Konsistenz eignet es sich auch wunderbar als veganer Ersatz für Sahnesaucen. Für Nudeln mit Cashewsauce fängst du einfach ca. 200 Milliliter Nudelwasser auf und vermischst es mit 3 Esslöffeln Cashewmus, 1 Esslöffel Hefeflocken, Salz, Pfeffer und Gewürzen nach deiner Wahl.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Cashewmus enthält:

  • 93 kcal
  • 7,4 g Fett
  • 4 g Kohlenhydrate
  • 2,6 g Eiweiß
  • 9 % des Tagesbedarfs an Zink
  • 6 % des Tagesbedarfs an Eisen (zusammen mit Zink wichtig für das Immunsystem)

3.     Kürbiskernmus

Kürbiskernmus ist dank seiner dunkelgrünen Farbe ein echter Hingucker. Es verleiht vor allem herzhaften Saucen, Pestos und Dressings ein besonderes Aroma.

Ein Esslöffel (entspricht 15 Gramm) Kürbiskernmus enthält:

  • 91 kcal
  • 6,3 g Fett
  • 1,4 g Kohlenhydrate
  • 5,1 g Eiweiß
  • 12 % des Tagebedarfs an Magnesium
  • 11 % des Tagesbedarfs an Zink
  • 6 % des Tagesbedarfs an Eisen

Weitere köstliche Kernmussorten sind unter anderem Sesammus (auch als Tahin bekannt und Bestandteil von Hummus-Dip), Pistazienmus und Sonnenblumenkernmus.

Tipps für die Lagerung von Nuss- und Kernmus

Bei den Musen setzt sich das Fett natürlicherweise oben im Glas ab und bildet eine natürliche Konservierungsschicht. Dank des hohen Fettgehalts sind auch bereits geöffnete Muse einige Monate lang haltbar, sie sollten jedoch lichtgeschützt gelagert werden. Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht nötig. Um eine Verunreinigung mit Keimen zu vermeiden, solltest du für das Mus immer einen sauberen Löffel nutzen.

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