Die Ursache von Zahnschmerzen
Der fiese Schmerz im Mundraum kann viele Ursachen haben: Am häufigsten lösen entzündete Zahnnerven, Karies, Kieferzysten oder Parodontitis die Beschwerden aus. Aber auch eine Füllung oder Wurzelbehandlung können im Nachgang starke Schmerzen verursachen, vor allem wenn sie Wunden im Kiefer oder Zahnfleisch hinterlassen haben. > Schmerzempfindliche Zähne? Das hilft!Hausmittel gegen Zahnschmerzen
Bei Zahnschmerzen gibt es wirkungsvolle Hilfe aus dem Pflanzenreich. Zum einen in Form von antibakteriellen Wirkstoffen, die zum Beispiel eine Entzündung lindern können. Zum anderen in Form von Substanzen, die gereizte Nerven leicht betäuben und damit den Schmerz erträglicher machen.Diese Hausmittel helfen gegen Zahnschmerzen

Gewürznelken
Gewürznelken enthalten eine Reihe von Substanzen, die sie zur anerkannten Arznei bei entzündlichen Reaktionen der Mundschleimhaut machen. Außerdem lindern sie lokal aufgetragen Schmerzen und wirken antiseptisch.
Wer den Schmerz gut lokalisieren kann, sollte in unmittelbarer Nähe zum betroffenen Zahn eine Nelke zerbeißen. Die Wirkstoffe treten aus, werden über die Mundschleimhaut aufgenommen und wirken am Zahn oder Zahnfleisch. Etwas bequemer: lokal mit dem Finger etwas Nelkenöl auftupfen.
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Vorsicht: Schwangere sollten Nelken oder Nelkenöl nur nach Absprache mit ihrem Arzt anwenden, da deren Wirkstoffe Wehen auslösen können.

Salbei
Ein weiteres Hausmittel gegen Zahnschmerzen ist Salbei. Vor allem bei Entzündungen kann er Schmerzen lindern, da er antibakterielle Wirkstoffe enthält. So einfach geht’s: den Mund mit einem selbstgemachtem Sud aus Salbeiblättern spülen und die Behandlung mehrfach wiederholen.

Kamille
Die echte Kamille – das Multitalent unter den Heilkräutern – ist auch als Hausmittel gegen Zahnschmerzen eine gute Wahl. Als Mundspülung hilft Kamillensud gegen Entzündungen und Schmerzen.

Salz
Auch ein Hausmittel gegen Zahnschmerzen: Den Mund mit einer Salzlösung ausspülen. Für die Salzlösung einfach einen halben Teelöffel Salz in ein Glas mit warmen Wasser geben. Das Wasser dann so lange umrühren, bis sich das Salz aufgelöst hat. Mit der Salzlösung sollte man höchstens zwei Minuten lang den Mund ausspülen und die Lösung dann wieder ausspucken. Das Salz soll Schmerzen lindern und wirkt antibakteriell.

Zwiebel
Ebenfalls ein Klassiker unter den entzündungshemmenden Hausmitteln gegen Zahnschmerzen ist die Zwiebel. Sie lässt sich außerhalb und innerhalb des Mundraums anwenden: Knolle klein hacken, in ein Tuch wickeln und dieses auf die Wange legen. Oder: Zwiebelscheibe direkt auf die schmerzende Stelle im Mundraum geben.

Alkohol
Erwachsene können bei Zahnschmerzen auch auf Alkoholisches zurückgreifen. Cognac oder Wodka eignen sich zum Beispiel dafür, eine Wunde zu desinfizieren und den Schmerz zu lindern. Einfach damit den Mund spülen und den Alkohol anschließend wieder ausspucken.

Kühlende Auflagen
Kühlen hilft nicht nur bei Verstauchungen, sondern bei Zahnschmerzen. Die Kälte bremst den Blutfluss in das betroffene Areal und damit auch die entzündliche Reaktion oder den Schmerz. Einfach ein paar Eiswürfel oder einen Kühlakku in ein Tuch einwickeln und auf die Wange legen.
Warnzeichen: Wann Hausmittel nicht mehr ausreichen
Hausmittel können akute Beschwerden lindern, ersetzen aber keine zahnärztliche Behandlung. Laut Apotheken Umschau sollten folgende Anzeichen ernst genommen werden:
- Zunehmend dumpf pochender Schmerz in einem Zahn oder Teilen des Gebisses
- Schwellung im Bereich des betroffenen Zahns oder im Gesicht
- Fieber zusätzlich zu den Zahnschmerzen
- Schmerzen beim Kauen oder Zähnezusammenbeißen
- Blutendes Zahnfleisch beim Essen oder Putzen
Treten diese Symptome auf, oder gehen die Zahnschmerzen mit Beschwerden im Brust- oder Kieferbereich, Atemnot oder Übelkeit einher, ist das ein Fall für den zahnärztlichen Notdienst bzw. Notarzt – solche Kombinationen können auch auf andere ernste Ursachen hindeuten und gehören nicht in Selbstbehandlung.
Wichtig:
Ist die Ursache der Zahnschmerzen eine Operation oder eine Wurzelbehandlung, dann ist beim Umgang mit Hausmitteln Vorsicht geboten, um die Wunde nicht zu verunreinigen und Komplikationen zu vermeiden. Welches Hausmittel gefahrlos angewandt werden kann, sollte dann mit dem behandelnden Zahnarzt abgesprochen werden. > So schützen Sie sich vor ZahnfleischentzündungTransparenzhinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links (*) zu Amazon. Bei einem Kauf erhalten wir eine kleine Provision – für dich ohne Mehrkosten.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026




















