Schnarchen: Tipps für ruhige Nächte

Schnarchen: Tipps für ruhige Nächte

Nicht nur der, der schnarcht, hat ein Problem - auch sein Bettgenosse. Doch Schnarchen muss nicht sein. Tipps gegen die nächtliche Ruhestörung.
Inhaltsverzeichnis

Wenn das Schlafzimmer nachts zum Sägewerk wird, ist schnelle Hilfe gefragt. Denn die Dezibel in der Nacht rauben dem Bettgenossen den Schlaf und können zum echten Beziehungsproblem werden. Wir haben für Sie bewährte Tipps gegen Schnarchen.

Nächtliche Ruhestörung kommt manchmal nicht von draußen, sondern direkt von nebenan: Wenn der Partner oder die Partnerin lautstark schnarcht. Die Lautstärke und Art des Schnarchens können zwar extrem variieren – vom leisen Röcheln bis zur 90 Dezibel lauten Säge-Attacke ist alles möglich. Als störend wird Schnarchen jedoch immer empfunden.

Normalerweise gilt: Je älter und übergewichtiger eine Person ist, desto lauter ist das Schnarchgeräusch. Denn mit dem Alter verlieren die Weichteile des Rachens an Festigkeit. Das Gaumensegel zum Beispiel, oder der Zungengrund. Sie werden zum Hindernis für die Atemluft, geraten in Schwingung und erzeugen dann das charakteristische Geräusch. Aber auch eine eingeschränkte Atmung über die Nase, zum Beispiel wegen eines Schnupfens oder einer Allergie, kann das Schnarchen verursachen.

Tipps gegen Schnarchen

Es gibt einige Apparaturen, durch die sich das Schnarchen eindämmen oder sogar ganz abstellen lässt. Dass sie grundsätzlich helfen, ist wissenschaftlich belegt. Wie sehr sie helfen, hängt jedoch davon ab, welche Ursache dem Schnarchen im Einzelfall zugrunde liegt:

  • Nasenpflaster oder -klammern

Fällt das Atmen durch die Nase schwer, helfen Spezialpflaster, die die Nasenöffnung erweitern, sodass der Luftstrom ungehindert passieren kann. Denselben Effekt haben spezielle Nasenklammern. Beides – Pflaster oder Klammer – ist in der Apotheke erhältlich.

  • Schnarchbandagen

Viele schnarchen erst, wenn sich während des Schlafes der Mund öffnet. Dann fällt der Zungengrund zurück und behindert den Atemstrom. Ein bewährtes Mittel gegen das Schnarchen ist in diesem Fall eine Kieferbandage. Dabei handelt es sich um einen elastischen Gurt, der in der Nacht den Unterkiefer fixiert und damit den Mund geschlossen hält.

  • Mundvorhofplatte

Dabei handelt es sich um eine Platte, die zwischen den Lippen und den Frontzähnen platziert wird. Sie sorgt dafür, dass der Schläfer in erster Linie durch die Nase atmet. Außerdem bewirkt sie, dass die Zunge gegen die Frontzähne gepresst wird, sodass der Atem ungehindert strömen kann.

  • Kiefer-Protrusionsschiene

Dabei handelt es sich um eine Bissschiene, die vom Zahnarzt angefertigt wird. Sie hält den Unterkiefer in einer festen Position, was verhindert, dass der Zungengrund zurückrutscht und den Atemweg behindert. Wer eine solche Schiene trägt, muss regelmäßig Kiefer und Zähne überprüfen lassen, damit Veränderungen in diesem Bereich schnell festgestellt werden können.

  • Gaumenspange

Ist ein ausgeleiertes Gaumensegel die Ursache für das Schnarchen, lässt es sich mit einer Spezialspange fixieren. So kann es nicht mehr zurückklappen und den Luftweg versperren – das Schnarchen bleibt aus.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Wer die oben genannten Hilfsmittel ausprobiert, aber immer noch schnarcht, kann grundsätzlich über eine Operation nachdenken. Ist eine erschwerte Nasenatmung das Problem, kann zum Beispiel eine Begradigung der Nasenscheidewand das Schnarchen eindämmen. Wie lange der Effekt jedoch anhält, ist ungewiss.

Außerdem gibt es operative Verfahren, die die Probleme im Mundraum beheben sollen – zum Beispiel, indem der Gaumen versteift oder überschüssige Schleimhaut entfernt wird. Grundsätzlich gilt jedoch: Nach der Operation klagen Betroffene häufig noch lange über Schmerzen. Gleichzeitig ist die Wirksamkeit der Maßnahme schwer vorherzusagen und noch nicht wissenschaftlich bestimmbar. Ob eine Operation gegen Schnarchen das gewünschte Ergebnisse erzielt, ist also ungewiss. Fällt die Entscheidung dennoch für eine Operation, kommen heute nur noch minimalinvasive Verfahren in Frage, die ambulant und nur mit lokaler Betäubung durchgeführt werden.

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