Was sind die Vorteile von selbstgemachten Salben?
Salben selbst herstellen hat viele Vorteile:- Balsam für die Haut: Wer Salben selbst herstellt, weiß, was in der Salbe drinsteckt und nährt seine Haut mit vitalen Wirkstoffen.
- Stillt individuelle Bedürfnisse der Haut: Sie entscheiden nach Bedarf und Vorliebe über die Zusammensetzung der einzelnen Rohstoffe.
- Reduziert chemische Zusatzstoffe: Auf Konservierungsstoffe können Sie bei selbst gemachten Salben getrost verzichten.
- Bereitet viel Freude: Salben selbst herstellen ist gesund und macht Spaß!
- Do it yourself: Selbst gemachte Salben sind ein tolles Geschenk für Freundinnen und Freunde.
So stellen Sie Heilsalben selbst her

1. Grundrezept zum Salben-selbst-herstellen:
Zutaten für die Salbenbasis (1 Tiegel)
30 Milliliter Öl (zum Beispiel Kokosöl, Mandelöl, Olivenöl, Jojobaöl)
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3 Gramm Bienenwachs
4 Gramm Kakaobutter oder Sheabutter
je nach Salbe weitere Zutaten (ätherisches Öl, Blüten, Kräuter)
Zubereitung: Zutaten in einem Wasserbad erwärmen und anschließend mit einem Pürierstab zerkleinern. Salbenbasis einmal erhitzen
(maximal 80 Grad Celsius) und bei geringer Hitze 30 Minuten ziehen lassen. Machen Sie anschließend einen Konsistenztest, indem Sie etwas Salbe auf einem Teller erkalten lassen. Mehr Bienenwachs macht die Salbe fester, mehr Öl macht sie flüssiger. Wenn nötig, filtern Sie die Salbe anschließend durch ein feines Sieb. Dann füllen Sie die Salbe in den passenden Tiegel ab.
Tipp: Kaltgepresste Öle werden von der Haut besonders gut aufgenommen.

2. Entzündungshemmende Ringelblumensalbe (Calendula)
Wirkung: Ringelblumensalbe wirkt entzündungshemmend und wundheilungsfördernd.
Zutaten: 1 Handvoll Ringelblumenblüten, 30 Milliliter Pflanzenöl, 3 Gramm Bienenwachs und 4 Gramm Kakaobutter
So geht´s: Ringelblumenblüten für vier Tage in Öl einlegen, anschließende Verarbeitung siehe Basisrezept.

3. Rosenblüten-Balsam regeneriert die Haut
Wirkung: Rosenblüten-Balsam hilft bei schuppender, trockener und verhornter Haut. Außerdem unterstützt Rosenblüten-Salbe die Wundheilung und regeneriert die Haut.
Zutaten: 1 Handvoll Rosenblüten, 30 Milliliter Pflanzenöl, 3 Gramm Bienenwachs und 4 Gramm Sheabutter
So geht´s: Rosenblüten für vier Tage in Öl einlegen, anschließende Verarbeitung siehe Basisrezept.

4. Gänseblümchensalbe gegen Bluterguss
Wirkung: Gänseblümchensalbe hilft gegen blaue Flecken.
Zutaten: 1 Handvoll Gänseblümchenblüten, 30 Milliliter Mandel- oder Olivenöl, 3 Gramm Bienenwachs, 4 Gramm Sheabutter
So geht´s: Gänseblümchen für vier Tage in Öl einlegen, anschließende Verarbeitung siehe Basisrezept.

5. Beinwellsalbe bei Gelenkschmerzen, Verstauchungen und Prellungen
Wirkung: Beinwellblätter sind richtige Multitalente. Sie helfen bei Prellungen, Verstauchungen, Arthrose, Gelenkschmerzen, Blutergüssen und Schleimbeutelentzündungen. Die allantoinhaltigen Wurzeln helfen außerdem bei Entzündungen und unterstützen die Neubildung von Knochensubstanz.
Zutaten: 1 geraspelte Beinwellwurzel, 30 Milliliter Pflanzenöl, 2 Gramm Bienenwachs, 4 Gramm Sheabutter
So geht´s: Beinwellwurzel raspeln, anschließende Verarbeitung siehe Basisrezept.
6. Mädesüß- und Weidenrinden-Salbe bei Arthrose und Gelenkschmerzen
Wirkung: Mädesüß (Filipendula ulmaria) und Weidenrinde enthalten Salicin, eine natürliche Vorstufe der Salicylsäure. Der Pflanzenstoff hemmt entzündungsfördernde Prostaglandine und wirkt dadurch schmerzlindernd und entzündungshemmend. In klinischen Untersuchungen mit Weidenrindenextrakt besserten sich Beweglichkeit und Schmerzen bei Arthrose sowie Rücken- und Gelenkschmerzen spürbar. Äußerlich als Salbe angewendet eignet sich die Kombination daher gut für schmerzende, entzündete Gelenke.
Zutaten: 1 Handvoll getrocknete Mädesüßblüten (ersatzweise 1 Teelöffel Weidenrindenpulver aus der Apotheke), 30 Milliliter Pflanzenöl, 3 Gramm Bienenwachs und 4 Gramm Sheabutter
So geht´s: Mädesüßblüten oder Weidenrindenpulver für vier Tage in Öl einlegen, anschließende Verarbeitung siehe Basisrezept.
Wichtiger Hinweis: Bei bekannter Salicylat- beziehungsweise Aspirin-Allergie, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren sollte die Salbe nicht angewendet werden. Halten die Gelenkbeschwerden länger an oder verschlimmern sie sich, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Quelle: Apotheken Umschau – Weide, Weidenrinde.
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Zuletzt aktualisiert: Juli 2026




















