Erfahren Sie hier, was die Pekannuss so gesund macht und welche Leckereien sich mit ihr zaubern lassen.
Inhaltsverzeichnis
Bereits die Ureinwohner Nordamerikas wussten die nahrhafte Pekannuss zu schätzen und diente ihnen lange als Grundnahrung. Auch wenn die Pekannuss zu den kalorienreichsten Nüssen zählt, liefert sie dafür aber so viele wertvolle und gesunde Nährstoffe wie kaum eine andere Nuss. Was alles in der kleinen Nuss steckt, wo sie herkommt und wie Sie sie zu kulinarischen Leckereien verarbeiten können, erklären wir Ihnen im folgenden Artikel.
Pekannuss – Offizieller Staatsbaum in Texas
Der wilde Pekannussbaum hat seinen Ursprung in den südlichen Teilen Nordamerikas. Im dort liegenden Bundesstaat Texas wurde der Nussbaum sogar zum offiziellen Staatsbaum ernannt. Zudem widmet die USA der Pekannuss seit 1996 einen eigenen Feiertag namens „National Pecan Day“ (14. April).
Da der Baum als einer von ganz wenigen kalte Temperaturen von bis zu -20° C aushält, verhalf er vielen Ureinwohnern schon vor mehreren Hundert Jahren den Winter garantiert zu überleben. Heutzutage befinden sich die Anbaugebiete aber nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Mexiko, Hawaii, Australien, Südafrika, Peru, Israel, Brasilien und China.
Pekannuss – Aussehen und Geschmack
Die Schale lässt noch nicht wirklich erahnen, dass die Pekannuss (botanisch: Carya illinoinensis) mit der Walnuss verwandt ist. Öffnet man jedoch die dunkelbraune Schale, ist die Ähnlichkeit sofort erkennbar. Im Gegensatz zur Walnuss ist die Pekannuss jedoch eher länglich und weniger rund. Die Schale einer Pekannuss ist im Übrigen sehr dünn und lässt sich auch ohne Nussknacker locker öffnen. Geschmacklich haben die beiden Nüsse jedoch deutliche Unterschiede. Während die Walnuss eher herb und bitter ist, schmecken Pekannüsse süß und würzig und sind sehr aromatisch. > So gesund sind Walnüsse
Wie gesund sind Pekannüsse?
Pekannüsse sind wahre Energiebomben und stecken voller gesunder und guter Inhaltsstoffe. Pro 100 Gramm enthalten sie:
Zudem sind Pekannüsse reich an B-Vitaminen (besonders Vitamin B1), Vitamin E, Spurenelementen und Mineralstoffen wie Kalzium, Eisen, Zink und Magnesium.
Wie bei vielen anderen Nussorten auch sollten Pekannüsse aufgrund des hohen Fett- und Kaloriengehalts nicht in Massen verzehrt werden. Das hat zwar keine großen gesundheitlichen Auswirkungen, ist aber nicht so vorteilhaft für die Figur. Dass die Pekannuss aber dennoch sehr gesunde Alleskönner ist, beweisen Astronauten. Die Nüsse sind nämlich häufiger Vertreter in der Astronautennahrung.
Wirkung auf Cholesterin und Herzgesundheit
Welche Wirkung Pekannüsse konkret auf den Körper haben können, hat eine 2025 im Fachjournal American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichte Studie der Pennsylvania State University untersucht. 138 Erwachsene mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ersetzten über 12 Wochen ihre üblichen Snacks durch täglich 57 Gramm Pekannüsse. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Nüsse sanken bei den Pekannuss-Essern:
Gesamtcholesterin um durchschnittlich 8,1 mg/dl (rund 3,6 %)
LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) um 7,2 mg/dl (rund 6,0 %)
Amerikaner lieben Pekannüsse und finden sich dementsprechend in unzähligen Gerichten vertreten. Insbesondere an Thanksgiving wird die leckere Nuss in herzhaften und süßen Gerichten verarbeitet. Sie passen aber auch gut in Müslis oder Smoothies. Pekannuss-Öl wird zudem gerne für Salate verwendet. Roh, gesalzen, gezuckert oder geröstet eignen sich Pekannüsse auch als Snack für zwischendurch. Köstlich zum Kaffee: amerikanischer Pekannusskuchen. (c) whitestorm / Fotolia
Für den Teig werden Zucker, Mehl, Butter und etwas Salz zu einem bröseligen Teig verknetet. Nun langsam Wasser hinzugeben, bis der Teig klebrig wird. Teig in Klarsichtfolie packen und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Anschließend auf einer bemehlten Fläche rund ausrollen und in eine gefettete sowie am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Backofen auf 175° C vorheizen.
Für die Füllung werden Sirup, Zucker und Honig so lange in einem Topf erhitzt, bis sich der Zucker aufgelöst hat und eine homogene Masse entstanden ist. Abkühlen lassen.
Nun die Eier mit dem Vanilleextrakt aufschlagen und mit der Sirupmasse vermengen. Pekannüsse auf den Teig verteilen und die Sirup-Ei-Masse darüber verteilen. Ungefähr 60 Minuten im Backofen backen.
Rezept: Avocado-Pekanuss-Salat mit Erdbeer-Pfefferdressing
Zutaten für 4 Personen:
2 Avocados
300 g Mozzarella
400 g Erdbeeren
150 g Pekannüsse
2 TL frisch gemahlener oder gemörserter Pfeffer
Meersalz
Erdbeeren und Pfeffer mithilfe eines Stabmixer pürieren. Wer mag, der püriert die Erdbeeren nicht ganz fein, sondern noch ein bisschen stückig.
Mozzarella in Scheiben schneiden.
Avocado schälen, Kern entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Pekannüsse grob hacken.
Mozzarella- und Avocadoscheiben dekorativ auf einem Teller anrichten und die gehackten Nüsse darüber verteilen. Mit dem Erdbeer-Pfeffer-Dressing beträufeln und mit etwas Meersalz bestreuen.
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