Knoblauchsrauke zur Wundheilung und bei Atemwegserkrankungen
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Knoblauchsrauke zur Wundheilung und bei Atemwegserkrankungen

Alles Wichtige rund um die Wirkung, Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete der Heilpflanze ...
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weiß blühende Knoblauchsrauke
Inhaltsverzeichnis

Die Knoblauchsrauke enthält unter anderem ätherisches Öl, Glykoside und verschiedene Vitamine.

Als Heilpflanze kann Sie bei Folgendem helfen:

  • Atemwegserkrankungen: Bei Husten und Schnupfen wirkt die Knoblauchsrauke sekretlösend und hilft dabei, dass festsitzender Schleim besser ausgeschieden werden kann. Außerdem wirken die Inhaltsstoffe antibakteriell, wodurch eine Entzündung schneller abheilen kann.
  • Wundheilung: Die Inhaltsstoffe der Knoblauchsrauke sollen einen leicht wundheilenden Effekt haben und so dazu beitragen, dass kleine Verletzungen schnell abheilen.

Knoblauchsrauken-Tee

Die Knoblauchsrauke sollte nach Möglichkeit immer frisch verarbeitet werden. Wird sie getrocknet, verliert sie ihre Wirkung. Ein Knoblauchsrauken-Tee wirkt schleimlösend bei Husten und Schnupfen. Für den Tee brauchen Sie zwei kleine Löffel des frischen Krauts. Überbrühen Sie dieses mit einer Tasse kochendem Wasser. Lassen Sie den Sud sieben Minuten ziehen, bevor Sie die Knoblauchsrauke abgießen. Trinken Sie je nach Bedarf bis zu drei Tassen am Tag.

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Gibt es Nebenwirkungen?

Knoblauchsrauke ist in der Regel gut verträglich. In seltenen Fällen kann sie äußerlich angewandt eine allergische Reaktion der Haut auslösen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf Knoblauchsrauke-Zubereitungen verzichten, da es hierzu keine gesicherten Kenntnisse gibt. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten Ihren Arzt.

Hintergrundinformationen

Heimisch ist die Knoblauchsrauke fast in ganz Europa. Mittlerweile ist sie aber ebenfalls in Teilen Asiens und Nordamerikas zu finden. Sie ist auch unter den Namen Lauchkraut, Knoblauchkraut oder Knoblauchhederich bekannt.

Die Knoblauchsrauke oder Alliaria petiolata ist eine ein- oder zweijährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wachsen kann. Die Pflanze verströmt einen starken Knoblauchgeruch, wenn man ihre Blätter zerreibt. Ab April bis Juli trägt sie viele kleine, weiße Blüten, die in Trauben stehen. Die Knoblauchsrauke zählt zur Familie der Kreuzblütengewächse.

Knoblauchsrauke im Garten

Sie können Samen im Fachhandel kaufen und diese im Frühling in die Erde geben. Beachten Sie dabei, dass die Knoblauchsrauke einen halbschattigen oder schattigen Standort mit nährstoffreichem Boden bevorzugt. Gießen Sie die Pflanze je nach Wetterlage regelmäßig, damit ihre Erde immer leicht feucht bleibt. Düngen müssen Sie die Knoblauchsrauke nicht. Ernten Sie das Kraut am besten von März bis Mai, kurz bevor die Pflanze in voller Blüte steht. Zu dieser Zeit ist der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen am höchsten.

Knoblauchsrauke in der Küche

Die im Kraut enthaltenen Senfölglycoside verleihen der Pflanzen einen würzigen, leicht pfeffrigen Geschmack. Daher ist die Knoblauchsrauke als Gewürz zum Kochen sehr beliebt. Die Blätter passen gut in einen Salat oder zum Verfeinern eines Kräuterquarks. Wichtig ist beim Zubereiten des Krauts allerdings, dass dieses nach Möglichkeit gar nicht oder nur ganz kurz gekocht wird. Bei längerem Kochen gehen die Inhaltsstoffe verloren.

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