Immer schön cool bleiben! Tipps gegen Hitze
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Immer schön cool bleiben! Tipps gegen Hitze

Wenn der Schweiß in Strömen läuft, sorgen diese Tipps für einen kühlen Kopf ...
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Tipps gegen Hitze raten dazu, viel zu trinken
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In unseren Breitengraden gehören Hitze und Sommer nicht zwangsläufig zusammen – aber auch hier kann es so heiß werden, dass die Gesundheit gefährdet ist. Mit unseren Tipps gegen Hitze kommt es erst gar nicht so weit. Lesen Sie, wie Sie Dehydrierung, Erschöpfung oder gar einem Hitzschlag vorbeugen.

Welche Temperatur in unserem Körper herrscht, entscheidet nicht nur darüber, ob uns warm oder kalt ist. Weil bestimmte Vorgänge im Körper nur optimal ablaufen, wenn die Temperatur in seinem Inneren zwischen 36,3 und 37,4 Grad Celsius liegt, tut unser Organismus alles, um Überhitzung zu vermeiden.

Wird es im Sommer über 30 Grad warm, wirft er also sein Kühlsystem an – und das bedeutet vor allem: Wir schwitzen (Fachbegriff: Transpiration). Denn verdunstet Schweiß (der zu 90 Prozent aus Wasser besteht) auf der Haut, entsteht durch die Verdunstung Kühle. Gleichzeitig erhöht beim sogenannten thermoregulatorischen Schwitzen der Körper die Durchblutung der Haut, um noch mehr Wärme nach außen abgeben zu können.

Verlust von Wasser und Salzen

Schwitzen hat aber auch Nachteile – der Körper verliert Wasser und Salze (Elektrolyte). Dieser Verlust sollte so schnell wie möglich ausgeglichen werden. Sonst drohen gesundheitliche Probleme wie …

  • Hitzekrämpfe: Beanspruchte Muskulatur krampft aufgrund von Elektrolytmangel.
  • Hitzeerschöpfung: Durch starken Flüssigkeitsverlust sinken Blutvolumen und die Menge der Flüssigkeit im Gewebe unter einen kritischen Wert. Symptome sind Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.
  • Hitzekollaps: Ab 40 Grad kann der Kreislauf versagen. Die Gefäße sind durch die Hitze maximal erweitert, die Blutmenge durch Schwitzen jedoch reduziert. Dadurch fällt der Blutdruck ab und die Versorgung des Gehirns ist nicht mehr gewährleistet. Die Folge kann eine kurze Bewusstlosigkeit (Synkope) sein.
  • Hitzschlag: Ab einer Körperkerntemperatur von 40 Grad droht ein Hitzschlag, der das Gehirn in Mitleidenschaft zieht und bleibende Schäden verursachen kann.

> Video: So finden Sie den richtigen UV-Schutz

Tipps gegen Hitze: So beugen Sie Beschwerden vor

Ob im Haus, Büro oder Auto – ohne Klimaanlage können wir der Hitze nur schwer entkommen. Herrschen Temperaturen wie im Backofen, passen wir also am besten unser Verhalten den äußeren Bedingungen an – dann lassen sich auch Hitzewellen gut überstehen. Hier sind sieben Tipps, die Ihnen helfen, auch in einem heißen Sommer einen kühlen Kopf zu bewahren:

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Viel Flüssigkeit

Damit das körpereigene Kühlsystem Schwitzen gut funktioniert, gilt: Trinken, trinken, trinken! Und zwar bevor der Durst einsetzt. An heißen Sommertagen kann sich der Flüssigkeitsbedarf von regulär zwei bis drei Litern Wasser gerne mal verdoppeln. Ein guter Indikator, dass Ihr Körper zu wenig Flüssigkeit hat, ist der Urin: Ist er dunkel oder müssen Sie über Stunden nicht zur Toilette, sollten Sie mehr trinken.

Die besten Durstlöscher aus Sicht des Körpers sind Mineralwasser, Kräutertees und Fruchtsaftschorlen (keine Nektare – sie enthalten zu viel Zucker!).

Achtung: Keine eiskalten Getränke trinken! Der Körper muss die kühle Flüssigkeit sonst erst einmal auf seine Betriebstemperatur erwärmen und das strengt ihn zusätzlich an.

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Alkohol? Nein, danke

Ein Eiskaffee oder ein eiskalter Cocktail an der Strandbar – das klingt verlockend, ist aber trotzdem keine gute Idee aus Sicht Ihres Körpers: Kaffee wirkt harntreibend und Alkohol entzieht im Flüssigkeit. Kommt dann noch starkes Schwitzen dazu, kann der Körper austrocknen (Dehydratation).

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Leichtes Essen

Unser Magen signalisiert uns an heißen Tagen meist von allein, dass ihm der Sinn nach leichter Kost steht, die das Verdauungssystem wenig belasten. Das sind zum Beispiel Obst und Gemüse (vor allem wasserhaltige Sorten wie Melonen, Trauben, Salate) und Gerichte mit wenig Fett und Fleisch.

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Sport kann warten

Bewegung tut dem Körper normalerweise gut – bei großer Hitze aber nicht. Denn die Aktivität lässt die Körperkerntemperatur steigen und erhöht so den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen. Außerdem ist das Herz-Kreislauf-System durch die Hitze sowieso schon belastet.

Verschieben Sie also besser Ihre Sporteinheit oder die Arbeit im Garten auf die kühlen Morgenstunden oder gleich auf kühlere Tage und entspannen Sie stattdessen an einem schattigen Plätzchen.

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Wasser marsch!

Mach Sie sich das natürliche Prinzip der Verdunstungskühle zunutze. Das geht auch im Büro: Füllen Sie in ein leeres Pumpfläschen Wasser und besprühen Sie Unterarme, Dekolleté und Füße regelmäßig mit feinem Wassernebel. Besonders in Kombination mit einem Luftzug durch einen Fächer oder Ventilator wirkt diese simple Maßnahme Wunder.

Auch ein Fußbad mit kühlem Wasser und ätherischen Ölen wie Minze oder Menthol ist eine Wohltat – vor allem für geschwollene Füße.

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Richtig duschen

Widerstehen Sie dem Impuls, eine sehr kalte Dusche zu nehmen. Bei zu kaltem Wasser muss der Körper die Haut wieder erwärmen und das kostet Energie. Außerdem regt der kalte Guss die Durchblutung an und Ihnen wird noch wärmer. Lieber lauwarm duschen und anschließend die Haut an der Luft trocknen lassen.

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Bein mit Eisgel erfrischen

Wer bei heißen Temperaturen unter geschwollenen Beinen leidet, kann sich mit kühlenden Eisgels Linderung verschaffen. Die wasserhaltigen Gels verdunsten auf der Haut und kühlen sie so etwas ab. Die enthaltenen ätherischen Öle sorgen zusätzlich für ein Gefühl von Frische.

> Geschwollene Füße aufgrund hoher Temperaturen: Das hilft

> Essen bei Hitze: Leichte Lebensmittel mit Frischekick

> Eisrezepte: Gesunde Abkühlung

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