Für eine bessere Nachtruhe: Hausmittel für einen gesünderen Schlaf

Für eine bessere Nachtruhe: Hausmittel für einen gesünderen Schlaf

Inhaltsverzeichnis

Rund ein viertel aller Deutschen kämpft mit Schlafproblemen. Menschen, die in Schichten arbeiten, können sogar noch häufiger schlechter Ein- oder Durchschlafen. Allerdings ist Schlaf wichtig für unsere Gesundheit. Mangelt es uns an Schlaf wirkt sich das auf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aus. In schlimmen Fällen kann es sogar ernsthafte Erkrankungen hervorrufen.

Um gegen Schlafprobleme vorzugehen, ist nicht nur eine gesunde Schlafhygiene und -Atmosphäre wichtig, sondern auch Hausmittel können dabei helfen eine gesunde Nachtruhe zu gewährleisten. Wir haben die gängigsten Hausmittel für einen erholsamen Schlaf an dieser Stelle zusammengefasst.

Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig

Schlafprobleme können durch vielerlei Dinge ausgelöst werden. Manchmal liegt es an schlechten Schlafgewohnheiten, sehr häufig sind jedoch störende Gedanken und häufiges Grübeln der Grund für schlaflose Nächte. Das spiegelt auch den aktuellen Zeitgeist wider. Die Welt wird immer schneller, stressiger, lauter und greller. Kopf und Körper kommen dabei oft nicht mehr mit.

Außerdem wird nicht auf ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung geachtet. Stattdessen kommen Alkohol oder Koffein zum Einsatz, der uns zusätzlich wachhält.

Meistens liegt eine Kombination verschiedener Ursachen einer Schlafstörung zugrunde. Hier hilft es dann nur erst einmal zur Ruhe zu kommen und die Nerven zu entspannen. Dabei können Mittel aus der Apotheke helfen, aber auch ein paar bestimmte Hausmittel, können uns dabei unterstützen zu einer gesunden Nachtruhe zu finden.

Baldrian in verschiedenen Formen

Ganz oben auf der Liste der Hausmittel steht natürlich der Klassiker Baldrian. Wissenschaftler empfehlen verschiedene Arzneimittel, die aus der Baldrianwurzel gewonnen werden, bei Unruhe oder Nervosität. Beides kann Ein- oder Durchschlafstörungen begünstigen.

Baldrian kommt in verschiedenen Darreichungsformen daher. Er wird häufig als Tee vor dem Zubettgehen getrunken oder es kann in Tropfenform verdünnt in einem Glas Wasser eingenommen werden.

Die ätherischen Öle, Iridoide und Alkaloide im Baldrian haben grundsätzlich eine sehr beruhigende Wirkung auf den Körper, was einen gesunden Schlaf fördern kann.

Die Pflanze lässt sich übrigens ganz leicht im Garten anbauen. Es handelt sich dabei um ein sehr pflegeleichtes Kraut.

Warme Milch vor dem Zubettgehen

Viele von uns kennen es vielleicht noch aus unseren Kindertagen: Wenn wir nicht einschlafen konnten, haben wir von Mama immer eine Tasse oder ein Glas mit warmer Milch und Honig bekommen. Schon haben wir geschlafen wie Babys.

Was früher schon so gut gewirkt hat, ist sogar heutzutage noch ein Geheimtrick, wenn es darum geht, Schlafprobleme zu beheben. Wissenschaftlich lässt sich das sogar begründen: Milch enthält nämlich den Stoff Tryptophan. Dabei handelt es sich um eine wichtige Aminosäure, aus der Serotonin und Melatonin gebildet werden. Beide Hormone sind an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus maßgeblich beteiligt.

Ein Schuss Honig spendet zudem Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel leicht ansteigen lassen. Das begünstigt den Transport von Tryptophan, was wiederum die Produktion von Melatonin begünstigt.

Entspannungsübungen für Körper und Geist

Wenn die Ursache der Schlafstörungen im Stress und in störenden Gedanken begründet liegt, können Entspannungsübungen für ruhigere und erholsamere Nächte sorgen. Eines der besten Mittel ist Yoga. Es beruhigt nicht nur deine Gedanken, sondern sorgt auch noch dafür, dass dein ganzer Körper beweglicher und fitter wird.

Autogenes Training kann ebenfalls ein gutes Hausmittel sein, um besser schlafen zu können. Dabei handelt es sich wohl um eine der bekanntesten Entspannungsmethoden, bei es darum geht sich selbst in einer gewissen Art zu hypnotisieren.

Natürlich können auch Meditationen zielführend sein, um besser zu schlafen.

Warmes Bad

Ebenfalls eine sehr schlaffördernde Wirkung haben entspannende Bäder. Das warme Wasser lässt unseren Körper schwerelos und leicht werden. Werden ätherische Öle hinzugegeben, können sie den Entspannungseffekt noch weiter verstärken.

Wenn es ein wirklich warmes Bad ist, wird dadurch die Körpertemperatur angehoben. Später im Bett kommt es zu einem Temperaturgefälle, was den Körper wieder schnell abkühlen lässt. Dieses Abkühlen entspannt den Körper ebenfalls, was wiederum einen gesunden Schlaf fördern kann.

Allerdings sollte das Bad nicht länger als 20 Minuten dauern, da sonst Kreislaufbeschwerden auftreten könnten.

Lavendel zur Schlafverbesserung

Neben Baldrian ist Lavendel eine weitere Pflanze, die zur Beruhigung und einem erholsameren Schlaf beitragen kann. Allein schon der Duft kann beruhigend wirken und beim Einschlafen helfen. Grund hierfür sind die enthaltenen ätherischen Öle, die bereits seit hunderten von Jahren zur Beruhigung dienen. Besonders wirksam ist die Pflanze als Tee oder als Zugabe zum Badewasser.

Alkohol vor dem Schlafen vermeiden

Hin und wieder wird zu Alkohol bei Schlafproblemen geraten. Allerdings ist das falsch. Alkohol kann zwar beim Einschlafen behilflich sein, allerdings ist der folgende Schlaf weniger erholsam. Direkt vor dem Zubettgehen sollte also darauf verzichtet werden, da sich der Körper in der Nacht nicht so gut regenerieren kann, weil er mit dem Abbau des Stoffs beschäftigt ist.

Fazit

Es gibt also eine ganze Reihe an Mitteln, die einen gesunden Schlaf unterstützen können. Wenn diese mit einer gesunden Schlafhygiene kombiniert werden, wird einer erholsamen Nacht wohl nichts mehr im Wege stehen. Falls die Probleme dennoch nicht in den Griff zu bekommen sind, empfiehlt sich ein Besuch beim Hausarzt.

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