Gesund und schön – über Messwerte und Empfindungen
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Gesund und schön – über Messwerte und Empfindungen

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Eine junge Frau hält einen Herzluftballon in der Hand und springt in die Luft
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In einem gesunden Körper zu leben, ist die beste Voraussetzung für ein langes Leben. In einem schönen Körper zu leben, ist die beste Voraussetzung, um sich selbst zu lieben. Beides zu erreichen, muss nicht zwingend auf denselben Wegen möglich sein und ist auch nicht so einfach zu vergleichen. Während der gesunde Körper sich an diversen Eckdaten festzurren lässt, ist die Definition eines „schönen Körpers“ durchaus schwammiger.

Was macht einen gesunden Körper aus?

Die Deutsche Adipositas Gesellschaft e.V. bezeichnet den Body-Mass-Index (BMI) als ein mögliches Maß für einen gesunden Körper. Der Index soll bei der Abschätzung des Körperfettanteils dienen. Zur Berechnung wird das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht angelegt. Das Ergebnis dieser Rechnung, der BMI, lässt sich dann klassifizieren. So kann festgemacht werden, ob der Körper rein mit Blick auf das Verhältnis von Körpergröße und -gewicht als „gesund“ gilt. Bei Erwachsenen gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 als „normal“ und damit auch als Grundlage für die Gesundheit. Ein BMI unter 18,5 wird als Untergewicht bezeichnet, ein BMI darüber bedeutet Übergewicht oder gar Adipositas in drei verschiedenen Graden. Wer sein Gewicht also auf dem BMI-Level zwischen 18,5 und 24,9 hält, hat ein geringeres Risiko einer Folgeerkrankung, die auf Übergewicht zurückzuführen ist.

 

 

Eine Person zieht eine weite Jeanshose von ihrem Bauch weg
Ob das Verhältnis der Körpergröße zum Körpergewicht gut und gesund ist, oder ob es an dieser Stelle ein Missverhältnis gibt, zeigt der BMI an. (c) Tumisu / pixabay

Darüber hinaus bewirbt das Bundesgesundheitsministerium Vorsorgeuntersuchungen, die etwaige Erkrankungen frühzeitig erkennen sollen. Auch die Psyche darf im Zuge eines gesunden Körpers nicht vergessen werden.

Diese Möglichkeiten der Früherkennung gibt es für unterschiedliche Altersgruppen:

  • Kinder und Jugendliche werden im Zuge von Früherkennungsuntersuchungen vergleichsweise engmaschig untersucht. Im Baby- und Kleinkindalter sollen etwaige Entwicklungsverzögerungen frühzeitig ausgemacht werden. So lassen sich Fördermaßnahmen oder Hilfen schnell und punktgenau einsetzen. Neben einem gesunden Hör- und Sehsinn sind auch das Lernvermögen und die motorischen Fähigkeiten entscheidend. Im Schul- und Jugendalter stehen Haltung, Gewicht und auch die Zahngesundheit im Fokus.
  • Bei Erwachsenen liegt der Fokus auf gesunden Zähnen und einem Schutz vor Krankheiten in Form von Impfungen. Bereits ab dem Alter von 35 Jahren sollen Ganzkörper-Check-Ups durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es spezielle Vorsorgeuntersuchungen für Männer und Frauen, um geschlechtsspezifische Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

 

Ein Arzt spricht mit einem Patienten
Für Jung und Alt gibt es eine große Auswahl an Vorsorgeuntersuchungen. Wer diese regelmäßig besucht, hilft seinem Körper dabei, gesund zu bleiben.
(c) Sozavisimost / pixabay

Was macht einen schönen Körper aus?

Während es vergleichsweise einfach ist, einen gesunden Körper zu definieren – dieser ist frei von Krankheiten – ist es deutlich schwieriger, einen schönen Körper an messbaren Faktoren festzumachen, denn Schönheit hat auch etwas mit dem individuellen Schönheitsideal zu tun. Die Idee, die idealen Körpermaße mithilfe von Online-Rechnern zu bestimmen, ist reine Theorie. Und selbst wenn messbare Werte für Bauch- und Hüftumfang sowie für den Umfang der Oberschenkel und Arme bestimmbar wären, muss das nicht zwingend bedeuten, dass diese Idealwerte im Handumdrehen erreichbar sind.

  • Für Frauen ist ihr Busen häufig der Faktor, der ihre Weiblichkeit ausmachen. Beeinflussbar ist dieser äußere Faktor jedoch vergleichsweise wenig. Stattdessen wirkt eben dort das Leben ein. So können Mütter, die ihre Kinder gestillt haben oder nach einer oder mehreren Schwangerschaften keine üppige Oberweite mehr haben, diese kaum mit Ernährung und Sport wiederherstellen. Sie nutzen dann die Möglichkeiten, die eine Brustvergrößerung bietet und gelangen so wieder zu dem Körper, den sie sich wünschen. Auch wenn dieser Eingriff auf den ersten Blick vor allem körperlicher Natur zu sein scheint, so wirkt sich das Wohlgefühl im Körper auch auf die Psyche der Frauen aus.
  • Für Männer kann es das Haar auf dem Kopf sein, das sie in ihren Augen gesund und vital erscheinen lässt. Wird das Haar schütter und der Griff zu Haarwuchs steigernden Shampoos bringt nicht den gewünschten Erfolg, gehen immer mehr Herren den Weg der Haartransplantation. Zum Einsatz kommen bei einer Haartransplantation heute unterschiedliche Methoden. Sowohl bei der Strip- als auch bei der FUE-Methode werden Haarwurzeln entnommen – einmal unterm Mikroskop und einmal per Hohlnadel. Vor allem die FUE-Methode, bei der einzelne Follikel entnommen werden, erfreut sich großer Beliebtheit.
  • Auch gegen das Lipödem helfen weder sportliche Ambitionen noch Ernährungsumstellungen. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die vor allem Frauen betrifft und an den Beinen, den Armen, am Po und an den Hüften deutlich zutage tritt. Starke Schmerzen beim Stehen sowie Beschwerden bei hohen Temperaturen sind häufig die Vorboten der Krankheit. Auch hormonelle Veränderungen – etwa durch Schwangerschaft, Wechseljahre oder einen gynäkologischen Eingriff – können Ursache der Erkrankung sein. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielseitig und reichen von physikalischen Entstauungs- und Kompressionstherapien bis hin zu operativen Eingriffen.

 

Eine Frau mit Lipödem von hinten
Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die sich allein mit Sport und gesunder Ernährung nicht bekämpfen lässt. (c) cocoparisienne / pixabay

Praxistipp: Absichern für den Fall einer Nachbehandlung

Je nachdem, wie ein Eingriff beschrieben oder kategorisiert wird, handelt es sich um eine Schönheitsoperation oder einen medizinischen Eingriff. Vor Komplikationen sind Betroffene jedoch in keinem Fall gewahrt, was auch bedeutet: Viele scheuen einen Eingriff, weil sie sich vor Komplikationen fürchten oder das Ersparte in den Eingriff investiert wurde, allerdings kein Budget mehr für etwaige Nachbehandlungen übrig ist. Vor diesem Hintergrund kann eine Folgekostenversicherung durchaus sinnvoll sein. Der Versicherungsabschluss ist noch kurz vor dem Eingriff möglich und könnte – je nach Versicherungsschutz – mit nur 69 Euro Jahresprämie zu Buche schlagen. Dafür gibt es einen Versicherungsschutz bis zu 300.000 Euro sowie freie Arztwahl für den Fall, dass eine Nachbehandlung nötig wird.

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