Einen kühlen Kopf bewahren

Einen kühlen Kopf bewahren

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Die aktuell herrschende Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit machen es unserem Kreislauf nicht gerade leicht. Viele Menschen leiden gerade darunter, haben Kopfschmerzen, sind ständig müde, gereizt und abgeschlagen. Aber wie bewahren wir einen kühlen Kopf und können die letzten schönen Sommertage noch genießen? Wir verraten einige Tipps, mit denen man gut durch die Hitze kommt.

Nachts lüften

Am besten wird nachts oder in den frühen Morgenstunden gelüftet, wenn die Temperatur abgefallen ist. Gegen 4 oder 5 Uhr früh ist es angenehm kühl. Am besten alle Fenster in der Wohnung oder im Haus öffnen, um einen guten Durchzug zu ermöglichen. Bei kleinen Kindern darauf achten, dass sie keinen Zugang zu den geöffneten Fenstern haben, nicht rausfallen oder rauslaufen können. Gegebenenfalls die Jalousien schließen und nur die Lamellen geöffnet lassen, so entsteht auch eine Luftzirkulation.

Fenster tagsüber abdunkeln

Wenn die Fenster, vor allem auf der Südseite, tagsüber abgedunkelt werden, erwärmen sich die Innenräume weniger durch die Sonne und die kühle Luft von der Nacht bleibt länger erhalten.

Die kühle Morgenluft nutzen

Sport oder körperliche Arbeiten werden am besten früh morgens erledigt. In der kühleren Morgenluft hat unser Körper noch Energie und wird weniger durch Sonne, Hitze und Luftfeuchtigkeit belastet. Auch ein Schwimmbadbesuch mit Kindern, ein Ausflug n den See oder andere Ferienaktivitäten sind vormittags angenehmer, wenn die Luft noch nicht so stark erwärmt ist. Gerade mit Kleinkindern bietet sich der Morgen für Sommeraktivitäten an.

Lockere, atmungsaktive Kleidung tragen

Kleidung aus leichter Baumwolle oder aus Leinen lässt unseren Körper aufatmen. Kunstfasern lassen den Schweiß nicht verdunsten und stören unseren Körper so bei der Hitzeregulierung. Am besten lockere Kleidung tragen, die die Luft zirkulieren lässt.

An die Kopfbedeckung denken

Bei der aktuell großen Hitze und hohen UV Strahlung ist eine Kopfbedeckung Pflicht. Ohne Kopfbedeckung im Freien kann man schnell einen Sonnenstich bekommen. Dabei überwärmt sich bei direkter Sonneneinstrahlung der Kopf und die Hirnhäute werden gereizt. In schweren Fällen kann sogar das Hirn anschwellen. Symptome eines Sonnenstichs sind zu Beginn Kopfschmerzen, dann kommen Abgeschlagenheit, ein rotes Gesicht und ein schmerzender, steifer Nacken hinzu. Bei solchen Warnsignalen sollte man umgehend in den Schatten gehen und für eine sanfte Abkühlung sorgen. Bitte nicht den Körper mit eiskaltem Wasser oder Kompressen schocken. Das hält der Kreislauf nicht aus.

Ausreichend trinken

Einer der wichtigsten Punkte ist ausreichend zu trinken. Unser normaler Tagesbedarf an Wasser wird bei diesem tropischen Wetter stark überschritten. Durch starkes Schwitzen verlieren wir sehr viel Flüssigkeit, die wieder aufgenommen werden muss. Dementsprechend müssen wir deutlich mehr trinken, vor allem Wasser, ungesüßten Tee und Saftschorlen. Auf zuckerhaltige Getränke und Alkohol sollte weitestgehend verzichtet werden, da sie den Körper noch mehr belasten.

Auf Mineralstoffe achten

Wenn wir viel schwitzen, verlieren wir damit auch viele Mineralstoffe, die einfach rausgeschwitzt werden. Zusätzlich trinken wir bei Hitze mehr, was wichtig ist, aber ebenfalls die Mineralstoffe in unserem Körper reduziert. Dementsprechend ist es wichtig, ausgewogen zu essen und auf Vitamine und Mineralstoffe zu achten. Wenn der Körper nach etwas Salzigem verlangt, können wir dem also gerne nachgeben. Auch ein alkoholfreies Bier löscht den Durst und versorgt den Körper mit Mineralstoffen.

Leichte Gerichte zu sich nehmen

Generell ist es im Sommer ratsam auf leicht verdauliche Gerichte umzusteigen, damit wir den Körper nicht noch mehr belasten. Aber vor allem abends profitieren wir davon, weil wir dann besser schlafen können. Eiweißreiche Speisen, wie Fisch, Gemüse, Geflügel oder Milchprodukte mit wenig Kohlehydraten und Zucker fördern die Melatoninproduktion und somit unseren Schlaf.

Richtig abkühlen

Unser Körper sollte immer langsam abgekühlt werden, damit der Kreislauf nicht kollabiert. Wenn wir also ins Freibad oder an den See gehen, sollte der Körper langsam von den Extremitäten bis zur Körpermitte mit Wasser benetzt werden, bevor wir ins kühle Nass springen. Eiskalte Getränke oder eine eiskalte Dusche erfrischen uns nicht, sondern bewirken das Gegenteil. Bei eiskalten Getränken oder Eis braucht der Körper viel Energie, um die Nahrung auf Körpertemperatur zu bringen. Dadurch wird der Körper eher aufgeheizt. Bei einer kalten Dusche verengen sich die Gefäße und der Körper wärmt sich auf. Also lieber auf lauwarme Getränke und Dusche umsteigen, das erfrischt mehr. Ein kaltes Fußbad erfrischt angenehm und kaltes Wasser auf Unterarmen wirkt wohltuend.

Richtig reagieren bei einem Hitzschlag

Enorme Hitze oder feucht-schwüles Wetter erhöhen das Risiko eines Hitzschlags. Das geschieht, wenn der Körper keine Möglichkeit hat eine normale Körpertemperatur von 36/37 Grad zu halten, sondern anscheinend grundlos auf 40 Grad Körpertemperatur ansteigt. Dann droht ein Kreislaufkollaps. Die Symptome eines Hitzschlags beginnen schleichend mit Müdigkeit und Erschöpfung, dann kommen Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit hinzu. Bei Eintritt des Hitzschlags ist die Haut heiß und trocken, weil der Körper aufgehört hat, durch Schwitzen die Körpertemperatur zu regulieren. Häufig rast der Puls. Die höchsten Alarmsignale sind Erbrechen, Verwirrtheit, Krämpfe und ein taumelnder Gang. Die betroffene Person muss umgehend aus der Sonne raus an einen kühlen Ort, bspw. Schatten oder kühle Innenräume. Am besten hinlegen und den Oberkörper etwas höher lagern. Bei Benommenheit erst die Beine höher lagern. Dann muss der Körper langsam und vorsichtig runtergekühlt werden, durch kühle Wickel, kühle Getränke oder ein kühlendes Fußbad. Bitte auf eiskalte, plötzliche Abkühlung verzichten, das schadet dem Kreislauf mehr. Sollte die Person nicht ansprechbar sein oder sich die Symptome verschlimmern, bitte den Notruf anrufen und ggf. eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen.

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