Diese Arztbesuche sollten bis zum Jahresende auf Ihrer Liste stehen
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Diese Arztbesuche sollten bis zum Jahresende auf Ihrer Liste stehen

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Es ist Halbzeit für das Jahr 2021. Die Zeit verfliegt in diesem Jahr, in dem es so viel Veränderungen in so kurzer Zeit gegeben hat, ungewöhnlich schnell, weshalb viele kleine To Dos auf der Strecke bleiben. So zum Beispiel Arztbesuche. Zwar stand der Impftermin dieses Jahr für die meisten zwar im Fokus, doch auch die anderen Ärzte und Ärztinnen sollten nicht vernachlässigt werden.

Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie diverse Arztbesuche jährlich oder zumindest regelmäßig einplanen, um größere Folgeschäden zu vermeiden und auch, um die Auflagen der Versicherungen zu erfüllen. Welche Ärzte Sie für den Rest von 2021 auf dem Radar haben sollten:

Was es bei allen Arztbesuchen zu beachten gilt

Es sind nach wie vor außergewöhnliche Zeiten, weshalb es beim Arztbesuch einiges zu beachten gibt. Zum einen sollte es keinen Unmut verursachen, wenn die Wartezeiten für einen Termin länger als gewöhnlich sind, da die meisten Menschen ihre regulären und weniger dringlichen Arztbesuche aufgeschoben haben, weshalb die Wartelisten in vielen Fällen nun ausgesprochen voll sind. Zudem bestehen immer noch Auflagen für Arztpraxis, nach denen sie ein Hygienekonzept verfolgen müssen. Dieses sorgt in vielen Fällen dafür, dass sich nur eine geringe Anzahl an Menschen zeitgleich in der Praxis und vor allem im Wartezimmer aufhalten darf. Dies verlangsamt die Prozesse weiter und verlängert die Wartezeiten umso mehr.

Für Patienten und Patientinnen gilt Stand Juli 2021 natürlich auch weiterhin eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, das schließt auch Arztpraxen mit ein. Selbst mit einer Impfung sollte zu jeder Zeit eine Maske ordentlich über Nase und Mund getragen werden, außer sie werden vom Arzt aufgrund von Untersuchungen aufgefordert diese kurzzeitig abzunehmen. Zudem sollten Sie sich ausgiebig die Hände desinfizieren, wenn Sie die Praxis betreten.

Zuletzt sollte man außerdem freundlich zu den Ärzten und Ärztinnen sein. Das medizinische Fachpersonal war von der Krise seit Anbeginn der Pandemie am stärksten betroffen und vor allem Hausärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Pflegepersonal sollten mit besonders viel Nachsicht und Freundlichkeit behandelt werden, selbst wenn etwas nicht hundertprozentig so läuft wie erhofft.

Zahnarzt

Der Arzt, den Sie auf jeden Fall noch vor Jahresende aufsuchen sollten, ist ihr Zahnarzt oder ihre Zahnärztin. Ist alles in Ordnung, ist die Kontrolle nach wenigen Minuten vorbei, sie ist jedoch von ausgesprochener Wichtigkeit. Langfristige Zahnschäden und langwierige, unangenehme und manchmal sogar teure Behandlungen können so vermieden werden. Um von den deutschen Krankenversicherungen in Sachen Zähne ausreichend abgesichert zu sein bedarf es außerdem einem jährlichen Besuch beim Zahnarzt, den man nicht auslassen oder auf das kommende Jahr verschieben sollte.

Für viele Menschen ist der Besuch beim Zahnarzt eine Herausforderung, vor allem wenn eine tiefsitzende psychische Angst besteht. Angst vor dem Zahnarzt lässt sich abbauen sobald sie ernst genommen wird und Sie den Mut finden, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, dem oder der Sie vertrauen. Viele Praxen sind auf Angstpatienten eingestellt und werden sich der Furcht sowie den Zähnen mit viel Sympathie und Fingerspitzengefühl annehmen. 

Augenarzt

Die Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Doch leider leiden viele Menschen unter Sehschwächen oder Erkrankungen der Augen. Sollten Sie also BrillenträgerIn sein, an einer Augenkrankheit leiden oder Probleme haben, sollten sie den Besuch beim Augenarzt nicht weiter hinaus zögern. Ähnlich wie beim Zahnarzt erspart ein regelmäßiger Kontrolltermin jede Menge Unannehmlichkeiten oder schwerwiegende Folgen. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte bei allen, auch Menschen die bis dahin keine Beschwerden mit den Augen hatten, zu wiederkehrenden augenärztlichen Vorsorgeuntersuchungen vorstellig werden. Denn viele Augenkrankheiten, von denen einige sogar zum Erblinden führen können, bleiben unbemerkt und schmerzfrei. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, zum Beispiel von Makuladegeneration oder Glaukom (Grüner Star), gerade im erhöhten Alter, ist daher von außerordentlicher Wichtigkeit und sorgt für ein längeres gesunderes Leben mit besten Aussichten.

Gynäkologin und Urologe

Alle Menschen mit Uterus sollten einmal im Jahr zum Vorsorgeuntersuchung zu einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen gehen. Genauso wie beim Zahn- und Augenarzt beugen diese sich wiederholenden Fachuntersuchungen langfristigen Schäden und Krankheiten vor und ermöglichen frühzeitige Diagnosen, die Leben retten können. Vor allem für Frauen, welche im gebärfähigen Alter sind und gerne Kinder bekommen möchten, ist der Besuch unerlässlich, aber auch für alle anderen Menschen mit Uterus ist der Besuch von großer Bedeutung und sollte unter keinen Umständen ausgelassen werden. Dies ist nicht immer einfach, vor allem für trans Männer, nicht-binäre Menschen oder anderweitig nicht genderkonforme Menschen sowie für Leute mit Traumabelastung und Angstzuständen. Hier lohnt es sich, vorab im Internet zu recherchieren und telefonisch mit der jeweiligen Praxis abzuklären, wie sie vor Ort mit solchen Fällen umgehen. Nur ein Umfeld, in dem Vertrauen, Sicherheit und ein großes Maß an Privatsphäre und Empathie herrscht, ist geeignet, um sich dort behandeln und untersuchen zu lassen. Auch wenn dies manchmal schwer zu finden scheint, gibt es Praxen, die darauf ausgelegt und vorbereitet sind und die das Erlebnis erleichtern.

Für Menschen mit Penis und Testikel ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Urologen erst ab dem 40. Lebensjahr als Empfehlung vorgegeben. Allerdings kann es bereits zuvor ratsam sein, wenn zum Beispiel eine Historie an Erkrankungen im Intimbereich in der Familie vorliegt. Selbstverständlich sollte ein Urologe auch schnellstmöglich aufgesucht werden, wenn Beschwerden bestehen. Auch hier gilt es, sich vor bestmöglich zu informieren und einen Arzt oder eine Ärztin zu finden, der Sie vertrauen und deren Kompetenz und Empathie dafür sorgt, dass Sie in guten Händen sind.

Kinderarzt

Sind Kinder im Haushalt oder der Familie, sollte selbstverständlich auch ein Kinderarzt aufgesucht werden, um die regelmäßigen Kontrollen und die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen vorzunehmen, nötige Impfungen durchzuführen und eventuelle Fragen mit dem Arzt oder der Ärztin abzuklären. Häufig sind Beschwerden von Kindern schwer einzuordnen, weshalb das Risiko besteht, eine Krankheit zu spät zu erkennen oder falsch einzuordnen. Deshalb gilt bei Kindern die Devise: Lieber einmal zu oft zum Arzt als einmal zu wenig.

Kinderärzte können außerdem bei Themen wie Stillen, Allergien oder Ernährung weiterhelfen und sollten deshalb nicht nur für die regelmäßigen Untersuchungen zur Vorsorge aufgesucht werden, welche bis zum zum fünften Lebensjahr verpflichtend sind um im Mutter-Kind-Pass festgehalten werden, sondern auch bei Fragen oder bei Beschwerden wie Fieber, Schmerzen, Ernährungsprobleme oder auffälligen Veränderungen des Verhaltens. In dringenden Notfällen sollten sie selbstverständlich immer einen Notarzt rufen oder das Krankenhaus aufsuchen, für alles andere ist der Kinderarzt zuständig. Bei Verhaltensänderungen kann unter Umständen auch eine Psychologin oder ein Psychologe weiterhelfen, sofern diese sich auf Kinder spezialisieren und entsprechende Kompetenzen vorweisen.

Physiotherapeut

Keine Ärzte im klassischen Sinne aber häufig nicht weniger kompetent sind ausgebildete Physiotherapeuten. Sofern keine akuten Beschwerden bestehen, bei welchen man sich an einen Orthopäden, Osteopathen oder anderweitigen Facharzt im jeweiligen Bereich wenden sollten, lohnt sich dennoch ein Besuch beim Physiotherapeuten. Dieser entdeckt Fehlhaltungen und potenzielle Probleme und kann entweder mit einer Massage schnelle Abhilfe schaffen oder zeigt Übungen, mit welchen Sie langfristige Schäden vorbeugen können. Gerade nach einem Jahr im Home Office, in dem die Arbeitsumgebung häufig nicht ideal für die Körperhaltung ist und in der die Bewegungs- und Sportroutine vieler Menschen sehr gelitten hat, kann sich hier ein Besuch bei einem Physiotherapeuten oder einer Physiotherapeutin lohnen. Die meisten Therapiezentren bieten kostenpflichtige Behandlungen ohne Rezept an.

Der aufgeschobene Facharzttermin

Neben den bereits genannten Untersuchungen sollten Sie auch den aufgeschobene Facharzttermin angehen, welcher bereits seit Anfang 2020 auf Ihrer To Do Liste steht. Durch die Pandemie, die Lockdowns und gesonderten Vorschriften wurde Facharztbesuche zumindest bis Sommer 2021 auf die lange Bank geschoben, sofern die Beschwerden oder Fragen nicht zu dringlich waren. Teilweise wurde dies von den Patienten und Patientinnen heraus gezögert, teilweise wurde es jedoch auch den zuständigen Ärzten, Praxen und Krankenhäusern verschoben oder abgewiesen. Da Facharztpraxen häufig ohnehin sehr lange Wartezeiten haben, sollten Sie jetzt bereits versuchen, einen Termin zu bekommen, damit sie in einigen Wochen oder Monaten endlich abklären können, was es mit Ihren Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, psychischen Belastungen oder anderweitigen Beschwerden auf sich hat.

Ihre eigene Gesundheit sollte Priorität haben, egal wie die Umstände in der Arbeit oder im restlichen Leben aussehen. Es aufgrund der Pandemie aufzuschieben hatte zwar ebenfalls seinen Sinn, doch frühzeitige Diagnosen, welche massive Beschwerden, Folgeerkrankungen oder schlimmeres verhindert können, können nur getroffen und behandelt werden, wenn Sie Termine bei den jeweiligen Ärzten ausmachen und diese auch wahrnehmen. Egal in welchem Bereich ihrer Gesundheit und ob es sich um eine reine Vorsorgeuntersuchung handelt oder um eine Untersuchung auf Grund von Beschwerden. Sie sollten sich selbst und ihre mentale wie physische Gesundheit ernst nehmen und das fängt mit dem Ausmachen von Terminen an.

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