Alles in Butter: Die Vorteile von Butter und Rezeptideen
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Alles in Butter: Die Vorteile von Butter und Rezeptideen

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Butter auf einem Stück Brot
Inhaltsverzeichnis

Gesund oder nicht – bis vor einigen Jahren wurde Butter vor allem von Diätexperten und Gesundheitsfanatikern als ungesund verteufelt. Mittlerweile wissen wir aber, dass Butter nicht unbedingt ein Dickmacher ist, sondern Teil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sein kann. Immerhin bietet das tierische Streichfett viele wertvolle Nährstoffe und ein ausgewogenes Verhältnis von Fettsäuren, die wichtig für den Körper sind. Außerdem ist Butter in der Küche vielseitig einsetzbar und kann sogar beim Abnehmen helfen. Wir haben die wichtigsten Vorteile des klassischen Grundnahrungsmittels an dieser Stelle zusammengefasst, zusammen mit praktischen Rezeptideen.

Butter enthält viele wertvolle Nährstoffe

Heute ist wirklich alles in Butter. Denn wir wissen, dass der Verzehr dieses tierischen Streichfetts sogar gesund sein kann, wenn man es nicht übertreibt. Jedoch ist das bei so ziemlich allen möglichen Lebensmitteln der Fall.

In der Realität sieht es so aus, dass Butter eine ganze Reihe wertvoller Nährstoffe enthält. Sie setzt sich zunächst zusammen aus hauptsächlich Fett und Wasser sowie geringen Mengen von Eiweiß, Milchzucker und besagten Nährstoffen. Darin enthalten sind unter anderem Kalzium, Jod sowie die Vitamine A, E und D. Im Hinblick auf die Zusammensetzung der enthaltenen Fette ist Butter sogar deutlich wichtiger für den Körper als es von vielen vermutet wird: Unter anderem kommen langkettige, ungesättigte Fettsäuren darin vor, die unter dem Namen Omega-3-Fettsäuren bekannt sind. Sie sind besonders wichtig für den Stoffwechsel und können sich positiv auf unser Herz-Kreislauf-System auswirken.

Butter sollte jedoch, genauso wie die pflanzlichen Streichfette, in Maßen genossen werden. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung wird ein täglicher Verzehr von maximal 30 Gramm Butter empfohlen. Das entspricht etwa einer Menge von drei Esslöffeln.

Besonders gesund ist Butter aus Weidemilch

Butter aus Weidemilch ist aufgrund ihrer Zusammensetzung besonders gut für den Körper: Es sind deutlich mehr der wertvollen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Im Vergleich zu herkömmlichen Buttersorten liegt der Anteil um etwa 40 Prozent höher. Außerdem sind mehr Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Das bestätigt eine Studie der Uni Gießen. Aus diesen Gründen sollte man Butter, vor allem wenn sie aus Weidemilch gemacht wurde, pflanzlichen Streichfetten, wie einer Margarine, vorziehen.

Entsprechende Produkte lassen sich durch eine Deklarierung auf der Verpackung erkennen. Bestimmte Marken haben sich auf Weidemilchprodukte spezialisiert. Bestes Beispiel: Die irische Marke Kerrygold legt besonders viel Wert auf irische Weidemilch und diese Weidehaltung. Ihre Butter wird daher aus Milch von irischen Weidekühen produziert, genauso wie die restliche Produktpalette von Kerrygold, die unter anderem auch aus verschiedenen Käsesorten besteht.

Kühe auf einer Wiese
(c) Andy Kelly / unsplash.com. Butter aus Weidemilch ist besonders reich an guten Fetten und Nährstoffen.

Die Besonderheit bei der Butter von Kerrygold ist, dass das milde irische Klima die längste Weidesaison Europas ermöglicht. So wird gewährleistet, dass sich die Kühe natürlich und artgerecht ernähren können. Das ist nicht nur besser für die Kerrygold Kühe, sondern spiegelt sich am Ende im Geschmack der verschiedenen Kerrygold Produkte wider.

Pflanzliche Fette nicht unbedingt gesünder als Butter

Genauso wie bei Butter liegt der Fettanteil in der Margarine ebenfalls bei etwa 80 bis 90 Prozent. Die Vitamine, die in Butter von Natur aus enthalten sind, fehlen und müssen zugesetzt werden. Insgesamt ist Margarine viel stärker verarbeitet. Vor allem durch die Härtung der pflanzlichen Fette können Transfette entstehen, die sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Wer dennoch zu Margarine greift, sollte nur zu Produkten greifen, die vornehmlich Raps-, Oliven- oder Leinöl enthalten. Auf Produkte mit Palm- oder Kokosfetten sollte man verzichten.

Grundsätzlich ist es jedoch eher gesünder zu einer richtigen Butter zu greifen, wie etwa die von Kerrygold, die aus Weidemilch besteht. Sie hat einen deutlich höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren und hat gleichzeitig mehr Vitamine.

Butter: Nicht nur auf dem Brot ein Genuss

Eine gute Butter lässt sich in einer Vielzahl von Gerichten verwenden. Sie eignet sich beispielsweise zum Backen, Braten bei niedrigeren Temperaturen oder zum Verfeinern von bestimmten Gerichten. Bei Soßen kann sie sogar als Bindemittel zum Montieren genutzt werden. Butter ist in der Küche wirklich vielseitig einsetzbar und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Besonders lecker ist wohl das berühmteste aller Butterrezepte: die Sauce Hollandaise. Sie wird zu verschiedenen gedämpften Gemüsesorten, wie etwa Spargel, gereicht und verfeinert so jedes Gericht.

Ghee aus Butter selbst herstellen

Ghee ist vor allem bekannt aus der ayurvedischen Küche. Dabei handelt es sich um eine Art geklärte Butter, die sich beispielsweise gut zum Braten eignet. Denn Ghee lässt sich besonders hoch erhitzen, ohne Transfette zu entwickeln. Der Rauchpunkt liegt bei etwa 205 Grad.

Butter in einem Glas
(c) Megumi Nachev / unsplash.com. Ghee ist ein fester Bestandteil der ayurvedischen Küche und lässt sich ganz leicht aus Butter herstellen.

Um die geklärte Butter herzustellen, werden zunächst Butterwürfel in einer Pfanne bei mittlerer Hitze geschmolzen. Dann wird die Masse auf niedrigster Stufe mit einem Deckel köcheln gelassen. Nach etwa 15 bis 20 Minuten wird die Butter braun. Das Eiweiß setzt sich am Boden ab. Anschließend wird die ganze Masse durch ein feines Sieb in eine Schüssel gelassen. Dort bleibt das Eiweiß der Butter zurück und in der Schüssel sammelt sich das goldgelbe Ghee. Wichtig ist, dass während des gesamten Prozesses nicht gerührt werden darf. Nach dem Abkühlen wird das Ghee fest und es kann verwendet werden.

Keto: Butter als Ersatz zur Kaffeesahne

Anhänger der ketogenen Ernährungsform schwören auf dieses Kaffeerezept: Der Bulletproof Coffee. Unter Kennern ist er mittlerweile Trend. Durch seine sättigende Wirkung und seinen hohen Kalorienwert kann diese Kaffeespezialität ein ganzes Frühstück ersetzen. Zudem schmeckt der Bulletproof Coffee sehr lecker und cremig. Die Zubereitung ist denkbar einfach. 250 Milliliter Kaffee werden mit zwei Esslöffeln Butter und einem Esslöffel hochwertigem Kokosöl gemischt und in einem Kaffeeblender gemixt. Alternativ kann alles mit einem Pürierstab aufgemixt werden. Nicht zu lange mixen, damit der Kaffee nicht abkühlt, und anschließend heiß genießen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Bulletproof Coffee liegen auf der Hand:

  • Die Fettverbrennung wird angeregt, da keine Kohlenhydrate zum Frühstück verzehrt werden.
  • Die hochwertigen Fette der Butter dienen als Energiequelle.
  • Das Koffein und das Fett halten lange satt und machen fit.

Fazit

Butter ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. In der Küche lässt sie sich ziemlich vielseitig einsetzen und dient schon lange nicht mehr nur als Brotaufstrich. Allerdings sollte man das richtige Maß hierbei nicht aus den Augen verlieren. Dabei gilt es vor allem auf Butter aus Milch von Weidekühen
zu achten, wie etwa die von Kerrygold.

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