Allergischer Schnupfen: Das können Betroffene tun

Allergischer Schnupfen: Das können Betroffene tun

In der Allergiezeit kann Niesen und Kribbeln in der Nase ganz schön zur Belastung werden. So können Sie den Heuschnupfen lindern.
Inhaltsverzeichnis

In der Allergiezeit können Niesen und ein ständiges Kribbeln in der Nase zur Belastung werden. So lindern Sie die Begleiterscheinungen von Heuschnupfen.

Heuschnupfen zählt zu allergischem Schnupfen. Bei einigen Menschen betrachtet das Immunsystem Pollenpartikel als potenziell gefährlich und beginnt bei Kontakt mit der Produktion von Antikörpern, um die Allergene zu bekämpfen. Dazu wird Histamin produziert, was eine Entzündung und Reizung der Nasengänge und Atemwege verursacht. Ein allergischer Schnupfen entsteht.

Die Folge: eine Schwellung der Nasengänge sowie – in unterschiedlichem Ausmaß – eine übermäßige Flüssigkeitssekretion aus dem Gewebe der Nase und der Nasennebenhöhlen. Das Sekret braucht der Körper, um die Partikel festzuhalten und sie anschließend besser abtransportieren zu können.

Symptome bei Allergie-Schnupfen

Die Kennzeichen eines allergischen Schnupfens können denen einer Erkältung ähneln. Sie treten sofort auf, nachdem der Körper in Kontakt mit Blütenstaub gekommen ist. Zuerst beginnen Sie zu niesen, und Ihre Nase fängt an zu laufen. Ihre Augen fangen vielleicht an zu tränen und Sie spüren ein Kratzen oder Jucken im Hals und in den Augen.

> Juckende Augen bei Allergie

Sind Sie den Allergenen länger ausgesetzt, kann sich Ihre Nase sowohl verstopft anfühlen als auch zu laufen beginnen. Möglicherweise verlieren Sie wegen der verstopften Nase auch langsam Ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Oder Sie leiden unter einer allergischen Reaktion der Haut. Diese Symptome bereiten häufig Probleme beim Einschlafen. Normalerweise bessert sich der allergische Schnupfen schnell, wenn Sie sich von der Ursache fernhalten. Das kann allerdings bei Pollen schwierig werden, denn diese werden über die Luft übertragen.

Ein Mann schnäuzt sich in ein Taschentuch

Allergische Niesattacken

Ein kurzes Niesen oder ein Niesanfall ist häufig das erste Anzeichen dafür, dass die Heuschnupfen-Saison begonnen hat. Wenn Blütenstaub eingeatmet wird, reizt er das Gewebe in den Nasengängen. Der Körper versucht, den Eindringling loszuwerden. Der Reflex, der dabei zum Einsatz kommt, ist das Niesen.

Hilfs- und Hausmittel bei Heuschnupfen

Die wirksamste Behandlung für allergischen Schnupfen ist das Vermeiden des Auslösers. Da dies aber – besonders bei Blütenstaub – nicht immer einfach ist, können Patienten bei der Bekämpfung der Allergie auf Hausmittel sowie pflanzliche und schulmedizinische Behandlungsmethoden zurückgreifen.

Allergietest Pricktest
(c) Gerhard Seybert / fotolia

Auslöser finden

Zuerst gilt es, herauszufinden, was der Grund für Ihren Schnupfen ist. Sie finden den Auslöser am einfachsten, indem Sie beobachten, wann die Symptome auftreten, oder indem Sie bei Ihrem Arzt entsprechende Allergietests durchführen lassen.

Händewaschen
(c) Colourbox

Hände und Kleidung

Wenn Sie nach Hause kommen, ist Händewaschen wichtig, damit Sie die Pollen nicht auf andere Oberflächen übertragen. Wenn Sie die Pollen komplett aus ihren vier Wänden verbannen wollen, können Sie versuchen, das durch sofortiges Waschen der Kleidung und der Haare zu erreichen. Tipp: Türen und Fenster geschlossen halten, um den Kontakt innerhalb der eigenen vier Wände zu minimieren.

Luftbefeuchter
(c) Colourbox

Feuchte Luft

Das Einatmen feuchter Luft hat sich schon oft als hilfreich bei verstopften Nasen erwiesen, da es den Schleim in den Nasennebenhöhlen verflüssigt und das gereizte Gewebe in der Nase beruhigt. Platzieren Sie einfach einen Luftbefeuchter in Ihrem Zimmer oder atmen Sie heißen Wasserdampf ein. Alternativ funktioniert auch eine dampfende, heiße Dusche.

Frau trinkt Wasser.
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Viel trinken

Wenn Sie das Gefühl einer verstopften Nase plagt, ist es wichtig, viel zu trinken. Dies hilft, den Schleim so zu verflüssigen, dass dieser besser abfließen kann.

Knoblauch wird zubereitet.
(c) Colourbox

Knoblauch

Bei der Befreiung einer verstopften Nase hat sich auch Knoblauch bewährt. Die ganz Tapferen können ihn roh verzehren, aber es ist angenehmer, ihn einfach bei der Zubereitung von Mahlzeiten einzusetzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Knoblauch in kochendes Wasser zu geben und den Dampf zu inhalieren.

Frau benutzt Nasenspray
(c) Dan Race / fotolia

Nasenspray

Eventuell hilft Ihnen ein Nasenspray, das die Nasenschleimhaut beruhigt und zur Entfernung der Allergene beiträgt. Besonders gut wirken auch Nasenspülungen mit einer isotonischen Kochsalzlösung. Die Spülung schwemmt die Pollen aus und reinigt die Nasengänge.

Steroidhaltige Sprays sind ebenfalls erhältlich, wobei sie manchmal zusammen mit einem abschwellenden Nasenspray angewendet werden müssen, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder in der Apotheke beraten.

Arzneimittel gegen Allergien
(c) RM_Fotokiste / fotolia

Arzneimittel gegen Allergien

Pflanzliche Medikamente können die Abwehrreaktion des Immunsystems etwas bremsen, sodass es nicht länger versucht, harmlose Fremdkörper einzufangen und zu vernichten. Fragen Sie hierzu in Ihrer Apotheke oder bei Ihrem Mediziner nach.

Im Allgemeinen sind Antihistaminika die ersten der herkömmlichen Arzneimittel, auf die ein Heuschnupfen-Betroffener zurückgreift. Sie hemmen die chemische Reaktion des Körpers, welche die Symptome auslöst. Antihistaminika können in Form von Tabletten eingenommen werden, um alle Heuschnupfen-Symptome zu bekämpfen, oder als Nasensprays, um bei einer laufenden oder verstopften Nase gezielt Linderung zu verschaffen.

Therapie gegen allergischen Schnupfen
(c) stadelpeter / fotolia

Therapie

Wenn gar nichts mehr gegen den Heuschnupfen und seine Beschwerden hilft, kommt für Sie vielleicht eine spezifische Immuntherapie infrage.

Hinweis: Ein allergischer Schnupfen führt in der Regel nicht zu Komplikationen. Allerdings können sich daraus andere Krankheiten wie eine Nebenhöhlenentzündung oder eine Mittelohrentzündung entwickeln. Wenn die Beschwerden also auch nach Eliminierung der Allergene nicht abklingen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen!

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