Gesunde Ernährung

Zucchini – Sommergemüse mit wertvollen Inhaltsstoffen

Dank ihres unaufdringlichen Geschmacks lässt sie sich zusammen mit anderem Gemüse wie Tomate,  Paprika oder Aubergine perfekt zubereiten – und schmeckt einfach lecker. Doch neben ihrer kulinarischen Vielseitigkeit hat die Zucchini auch einige Nährstoffe zu bieten, die für unsere Gesundheit besonders wertvoll sein können. Bei uns erfahren Sie alle Informationen, die Sie über das Kürbisgewächs wissen müssen.

Eine Grafik mit verschiedenen Fakten zur Zucchini. Sie zeigt Wissenswertes über die gesunden Inhaltsstoffe und die Wirkung des Kürbisgewächses.

Als mediterrane Gemüsesorte ist die Zucchini aus der Küche kaum noch wegzudenken. Die Zucchini Pflanze eignet sich außerdem sehr gut für den eigenen Anbau im Garten oder sogar auf dem Balkon. An einem sonnigen Standort wächst und gedeiht sie sehr schnell. 

Die Herkunft der Zucchini

Ihren Ursprung hat die Zucchini in Mittelamerika. Im Laufe des 17. Jahrhunderts verbreitete sie sich zunächst in Italien, später in Europa und wurde dort schließlich aus dem Gartenkürbis gezüchtet. Richtig angekommen ist die Zucchini hier bei uns gegen Ende der 70er Jahre. Zucchini gehören zur Familie der Kürbisgewächse und sind in zahlreichen Größen, Formen und Farben erhältlich. Ob rund oder länglich, grün oder gelb – die Zucchini ist nicht nur sehr schmackhaft, sie verfügt außerdem über einige bedeutende Inhaltsstoffe.

Zucchini: die Inhaltsstoffe der Pflanze

Der Großteil der Zucchini besteht aus Wasser, was sie besonders bei hohen Außentemperaturen zu einem idealen Flüssigkeitslieferanten macht. Mit rund 20 Kalorien auf 100 Gramm ist sie sehr kalorienarm und bietet sich vor allem als gesundes Nahrungsmittel während einer Diät an. Neben wichtigem Vitamin C enthalten Zucchini folgende Nährstoffe:

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Gesundheit bildet das Vitamin K, das ebenfalls in Zucchini zu finden ist. Hierbei handelt es sich um ein fettlösliches Vitamin, das unter anderem in den Wechseljahren dazu beitragen kann, den Knochenabbau zu blockieren. Abgesehen von grünem Blattgemüse und zahlreichen Hülsenfrüchten stellt die Zucchini einen wichtigen Vitamin-K-Lieferanten dar und hilft dem Darm dabei, gesund zu bleiben. Auch Fett, Kohlenhydrate und Proteine stecken in dem Gemüsekürbis. Der Verzehr von Zucchini-Gerichten im Rahmen einer bewussten Ernährung kann dabei helfen, den täglichen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen auf ganz natürliche Weise zu decken.

Zucchini wächst

Das Kürbisgewächs kann von Juli bis Oktober geerntet werde. (c) Colourbox

Zucchini und Beta-Carotin

Beta-Carotin verfügt über wichtige antioxidative Eigenschaften, die benötigt werden, um den Körper vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Entzündungen zu schützen. Beta-Carotin ist auch als Vorstufe von Vitamin A bekannt. Vitamin A gilt als sogenanntes Augenvitamin, das vor allem wichtig für die Sehfähigkeit ist und uns hilft, Farben und Licht zu erkennen. Beta-Carotin ist zudem in der Lage, sich positiv auf unsere Gehirnfunktion auszuwirken.

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Wertvolles Vitamin B6 in Zucchini

Das Vitamin B6, das sich in Zucchini befindet, ist an wichtigen Stoffwechselvorgängen in unserem Körper beteiligt. So dient es beispielsweise als effektive Unterstützung für den Fettstoffwechsel sowie unser Immunsystem. Da hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung die Wirkung von Vitamin B6 beeinträchtigen können, ist es wichtig, Zucchini nicht in der prallen Sonne zu lagern.

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Tipp: Zucchini richtig lagern

Die Zucchini ist das ganze Jahr verfügbar. Regionale Anbieter ernten sie allerdings nur in der Zeit von Juli bis Oktober. Danach müssen Sie auf importierte Zucchini aus Spanien, Italien oder Marokko zurückgreifen. Sie kann aber auch gut eingefroren und vorher selbst angebaut werden. Zucchini mögen es zwar kühl, die Lagerungstemperatur sollte jedoch 13 Grad nicht unterschreiten. Im Kühlschrank oder Keller kann das Sommergemüse durchaus bis zu zwei Wochen gelagert werden, ohne zu verderben.

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Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Schale glatt und fest ist. Bitter schmeckende Zucchini sollten Sie direkt entsorgen und auf den Verzehr verzichten. Die Bitterstoffe, die die Zucchini-Pflanze aufgrund von Stress gebildet haben kann, können gesundheitliche Probleme wie Durchfall oder Übelkeit auslösen.

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