Gesund bleiben

Vitamin C – die besten Lieferanten

In welchem Obst und Gemüse steckt das meiste Vitamin C? Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen sind es nicht – obwohl das viele glauben.

Zwischen 95 und 110 Milligramm Vitamin C empfiehlt die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) als Tagesdosis an Vitamin C. Das Vitamin – sein chemischer Name lautet “Ascorbinsäure” – spielt im Körper eine wichtige Rolle. Zum einen ist es an verschiedensten Stoffwechselprozessen beteiligt, zum Beispiel am Aufbau des Bindegewebes. Zum anderen spielt es eine wesentliche Rolle für wirkungsvolles Immunsystem. Vitamin C zählt außerdem zu den Antioxidantien: Es entschärft schädliche Sauerstoffteilchen, sogenannte freie Radikale, im Körper und schützt damit die Zellen.

> Antioxidantien – wem sie nützen, wann sie schaden

Wer auf seine Ernährung achtet, weiß: Vitamin C steckt vor allem in vielen Obst- und Gemüsesorten. Zitrusfrüchte wie Orangen und Zitronen gelten vielen als Vitamin C-Quelle Nummer eins. Doch die saftigen Südfrüchte sind nicht ohne starke Konkurrenz – teilweise werden sie sogar von heimischen Gemüsesorten übertroffen. Eine gute Nachricht für alle, die gegen Zitrusfrüchte allergisch sind.

Doch welche Obst- und Gemüsesorten sollten besonders häufig auf den Speiseplan, wenn der Vitamin C Bedarf stets gut gedeckt werden soll? Wir haben die Antwort.

7 gesunde Vitamin-C-Lieferanten

Rote Acerola-Kirsche am Strauch
(c) Colourbox

Acerola-Kirschen

 

Auf Platz eins der besten Vitamin C-Lieferanten stehen Acerola-Kirschen. Sie schmecken säuerlich und werden in Südamerika angebaut. Mit den heimischen Kirschen haben sie nichts gemeinsam. Wer 100 Gramm Acerola zu sich nimmt, führt seinem Körper damit rund 1700 Milligramm Vitamin C zu. Damit enthält die Acerola etwa 30 Mal mehr von dem Immun-Vitamin als eine Orange.

Acerola gibt es meist als Saft in Biosupermärkten und Reformhäusern. In der Apotheke sind Acerola-Kirschen auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

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