Schon gewusst?

Trauer: So können Sie Angehörigen helfen

Nach dem Verlust eines geliebten Menschen folgt die Trauer. Lesen Sie hier, wie Sie Familienmitgliedern und Freunden in der Trauerphase helfen können.

Trauer ist sehr schmerzhaft. Sie verdunkelt die Tage für die Trauernden und macht sie leer. Denn plötzlich ist alles anders. Was vorher wichtig war, ist unwichtig. Der geliebte Mensch fehlt. Während früher die Gesellschaft den Einzelnen in seiner Trauer stützte, ist das Trauern heute eine eher individuelle Angelegenheit. Umso wichtiger ist es, dass nahestehende Freunde und Verwandte den Trauernden unterstützen. Aber wie? Und was sollte ich dabei unbedingt vermeiden?

Die Hochschule Ravensburg-Weingarten befragte Trauernde, welche Trauerbegleitung bei ihnen besonders gut gewirkt hat. Die Antwort war ganz einfach: Zuhören, Akzeptanz und Wertschätzung, Austausch, Blick auf die Stärken und Wissen. Wir haben die wichtigsten Ratschläge zum Umgang mit Trauernden in unserer Bildergalerie zusammengestellt.

5 Tipps zum Umgang mit Trauernden

Zwei Senioren gehen in einem Park spazieren
(c) Adobe Stock / Kirill Gorlov

1. Seien Sie für den Betroffenen
in seiner Trauer da

Nehmen Sie Kontakt zum Trauernden auf. Rufen Sie ihn an. Drücken Sie Kollegen die Hand. Besuchen Sie Verwandte. Sie können einen Menschen in seiner Trauer unterstützen, indem Sie ihm signalisieren, dass Sie für ihn da sind – nicht nur um Gespräche zu führen. Manchmal reicht es aus, einfach gemeinsam zu schweigen. Zum Beispiel bei einem Spaziergang.

Artikulieren Sie – falls das nötig ist – Ihre eigene Hilflosigkeit. Das ist besser, als sich bei Trauer gar nicht zu melden. Wenn Sie nicht direkt Kontakt aufnehmen möchten, dann bieten Sie sich schriftlich an. Oder Sie schreiben eine Kondolenzkarte und senden einen Blumenstrauß. Die meisten Trauernden freuen sich über eine kleine Geste. 

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