Gesunde Ernährung

Tomaten – 5 Rezeptideen für die roten Sommerfrüchte

Der Geschmack von Tomaten – das bedeutet ein Gefühl von Sommer, Sonne und Urlaub auf der Zunge. Die intensiv-aromatischen, süßen Früchte passen zu beinahe jedem Gericht und sind vor allem in der mediterranen Küche ein absolutes Muss. Wir liefern Ihnen Wissenswertes rund um das Nachtschattengewächs und leckere Rezeptideen, die Ihnen den Sommer auf den Teller zaubern.

Ursprünglich stammt die Tomatenpflanze aus Südamerika. Durch jahrelange Züchtung ist eine Vielfalt an Sorten entstanden, die selbst in kühleren Breitengraden den Anbau ermöglicht. Bisweilen erleben auch historische Sorten ein Revival, die bereits aus dem Handel, aber nicht aus den Hobbygärten verschwunden sind.

Das Aroma hängt von der Sorte ab 

Es gibt vier übergeordnete Tomatenarten, die uns wohl bekannt sind: Stabtomaten, Fleischtomaten, Eier- oder Romatomaten und Cocktail- oder Kirschtomaten:

  • Größere Sorten der Stab-, Fleisch- und Eiertomaten eignen sich besonders gut zum Füllen und zur Verarbeitung in Suppen, Soßen und Aufläufen.
  • Die Fleischtomate tut sich mit ihrem hohen Anteil an Fruchtfleisch und einem ausgewogenen süß-saurem Aroma hervor.
  • Kleine Sorten der Kirschtomate überzeugen durch einen sehr süßen, fruchtig-intensiven Geschmack. Kein Wunder, dass sie als Snacktomaten oder Salatzutat besonders beliebt sind.

Doch es kommt immer auf die jeweilige Sorte an, welche Geschmacksnuancen die Tomate ausprägt, wie hoch der Fruchtfleischanteil ausfällt und welche Farbe die Frucht annimmt. 

> So gesund sind Tomaten

Garten oder Balkon: Tomaten für jeden Standort 

Das Nachtschattengewächs liebt es hell und warm. Daher fühlen sich Tomatenpflanzen überwiegend auf nährstoffreichen Böden an sonnigen Standorten wohl. Aber die Vielfalt bringt es mit sich, dass jede Sorte ihre eigenen besonderen Ansprüche hat. Für den Einzelhandel haben sich insbesondere Sorten hervor getan, die Resistenzen gegen Schädlinge, Krankheiten und Umweltfaktoren aufweisen und sehr ertragreich sind. 

Der Anbau setzt nicht zwingend einen Garten voraus. Niedrige Busch- und Strauchtomaten oder Rispentomaten gedeihen ebenso gut in Pflanzgefäßen auf dem Balkon und erbringen einen stattlichen Ertrag aus kleinen süßen Früchten. 

Grüne Tomaten können giftige Bitterstoffe enthalten 

Bricht die Pflanze unter ihrem Fruchtertrag beinahe zusammen, fällt es schwer, grüne Tomaten zu entfernen und zu entsorgen. Der Verzehr ist jedoch bedenklich: Unreife Tomaten beinhalten den Bitterstoff Solanin, der sich selbst nach dem Kochen nicht abbaut.

Solanin schlägt empfindlichen Menschen schnell auf den Magen und kann Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Übelkeit auslösen. Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem Drucktest: Gibt die Tomate auf sanften Druck nach, ist der Gehalt des Bitterstoffs zurückgegangen. Mit den reifen, roten Tomaten lassen sie sich jedoch nicht vergleichen: Im Geschmack sind sie erfrischend säuerlich.

Unterschied zwischen Eigenanbau und Supermarktware

Häufig sind Salattomaten aus dem Supermarkt sehr wässrig und geschmacksneutral. Dies liegt zum einen daran, dass für den Handel vorrangig haltbare, ertragreiche und feste Sorten angebaut werden, und weniger auf die Geschmacksintensität geachtet wird.

Zum anderen ist das fehlende Aroma der vorzeitigen Ernte geschuldet. Damit die Tomaten während des Transports nicht verderben, werden sie vor der Vollreife geerntet. Sie nehmen während der Lagerung zwar ein intensiveres Rot an, entwickeln aber kein kräftiges Aroma mehr. 

Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank

Tomaten reagieren sehr empfindlich auf Kälte. Damit die Früchte nicht an Frische und Geschmack einbüßen, lagern Sie sie am besten an einem nicht zu kühlen dunklen Ort.

Tomaten reifen auch nach der Ernte nach, wenn sie zu viel Licht ausgesetzt sind, und können durch die Überreife aufplatzen und schneller verfaulen. Achten Sie darauf, dass sich auf der Oberfläche keine Druckstellen bilden. Denn auch dies beschleunigt den Fäulnisprozess. 

5 Köstliche Tomatenrezepte für sonnige Tage 

Sugo aus sonnengereiften Tomaten

(c) Adobe Stock / slast20

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Italienisches Tomatensugo

 

Nudeln mit Tomatensoße klingt im ersten Moment ziemlich langweilig – es sei denn, man kreiert ein Tomatensugo alla Nonna. Der Unterschied zur klassischen Tomatensoße: Sugo wird nicht püriert und die Tomaten in der Soße bleiben stückig. Tomatensugo eignet sich auch ideal als Basis für Gemüsesoßen.

Für italienisches Tomatensugo enthäuten Sie ca. 1 kg Tomaten in heißem Wasser. Hacken Sie 2 rote Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen fein und dünsten Sie sie in etwas Olivenöl an. Schneiden Sie die gehäuteten Tomaten in mittelgroße Stücke und geben Sie sie zusammen mit 4 EL Tomatenmark, 2 TL frischem gehackten Basilikum, 2 TL gehacktem Oregano, 1-2  TL Salz, etwas Zucker und Pfeffer in den Topf. Optional können Sie noch einen kräftigen Schuss Weißwein hinzugeben. Der wichtigste Schritt bei einem guten Sugo ist Geduld. Um eine sämige Konsistenz und ein kräftiges Aroma zu erhalten, müssen Sie die Zutaten für 1 Stunde oder länger köcheln lassen. Zum Schluss schmecken Sie das Sugo mit Gewürzen und Olivenöl ab und genießen das einfache aber köstliche Essen auf italienische Art.