Alternativmedizin & Naturheilkunde

Schüßler-Salze: Die 12 Basissalze einfach erklärt

Die Mineralsalz-Therapie durch Schüßler-Salze ist eine bekannte alternative Heilmethode. Schüßler-Salze sollen viele Beschwerden auf natürliche Weise lindern. Wir erklären, welches Wirkprinzip den Mineralsalzen zugrunde liegt und welche Erkrankungen die zwölf Basissalze im Einzelnen heilen sollen.

Als Schüßler-Salze bezeichnet man eine Reihe von Mineralsalzen in Tablettenform, die in der Alternativmedizin zur Therapie unterschiedlicher Erkrankungen empfohlen werden. Benannt sind diese nach dem homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler. Schüßler ging davon aus, dass jede Erkrankung auf einen Mineralsalzmangel in den Zellen zurückzuführen sei.

Durch die Einnahme eines zur Krankheit passenden Mineralsalzes könne, so seine These, dieser Mangel ausgeglichen und der Patient geheilt werden. Auch als Vorbeugung empfahl Schüßler die Einnahme seiner Salze, um damit Stoffwechselprozesse im Körper zu fördern.

Die zwölf Basissalze

Nach der Lehre von Schüßler gibt es zwölf sogenannte Basissalze. Jedem davon wird ein spezieller Anwendungsbereich zugeschrieben. In welcher Dosierung und Häufigkeit Schüßler-Salze eingenommen werden, kann individuell bestimmt werden. Eine Überdosierung der Mineralsalze ist praktisch unmöglich.

Die Schüßler-Tabletten setzen sich übrigens vorwiegend aus Milchzucker (Laktose) zusammen. Wer sich glutenfrei ernährt, kann auf Tabletten aus Kartoffelstärke zurückgreifen. Bei Laktoseintoleranz können die Salze als alkoholische Tropfen und laktosefreie Kügelchen aus Rohrzucker (Globuli) eingenommen werden. Für die äußere Anwendung stehen Salben und Lotionen zur Verfügung.

Schüßler-Salze: Wie wirken die zwölf Basissalze?

Schüßler-Salze: Schüßler-Salz Nr. 2 Calcium phosphoricum
(c) Colourbox

Nr. 2 Calcium phosphoricum
(Kalziumphosphat):

 

Ein Salz, das in den Knochen und im Zahngewebe vorkommt. Schüßler bezeichnete es als „Kindersalz“ und „Regenerationssalz“ nach einer Erkrankung. Neben seinen positiven Effekten auf Wachstum, Knochen und Zähne, soll das Salz die Blutbildung fördern, den Heilungsprozess nach Knochenbrüchen unterstützen, bei chronischen Schmerzen helfen und die Zellbildung anregen. Heilpraktiker empfehlen es zudem gegen Erschöpfung und bei Verspannungen oder Schlafproblemen.