Salat – Gesund, variabel und viele unterschiedliche Sorten

Salat – Gesund, variabel und viele unterschiedliche Sorten

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die vitalstoffreichsten Salatsorten und geben Tipps zur Zubereitung.
Inhaltsverzeichnis

Salat zählt zu den gesündesten und variationsreichsten Mahlzeiten überhaupt.

Salate sind voll mit Nährstoffen und gelten als Must-have für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Aber ist auch wirklich jede Salatsorte voll mit gesunden Vitaminen & Co.? Bei Eisbergsalat zum Beispiel könnte man meinen, dass er nur aus Wasser besteht. Erfahren Sie bei uns, welche Salatsorten es gibt, wie gesund Salat wirklich ist und was alles in ihm steckt.

Wie gesund ist Salat allgemein?

Keine Diät kommt ohne Salat aus und bei keinem Sportler darf das grüne Gemüse im Ernährungsplan fehlen. Im Grunde ist das auch gut so, denn Salat ist gesund – allerdings erst dann, wenn sich noch Möhren, Tomaten, Gurken, Thunfisch, Pute oder andere Zutaten dazugesellen. Salat alleine ist leider nicht wirklich reich an Vitaminen, Ballaststoffen oder Mineralien. Er besteht oftmals zu großen Teilen aus Wasser.

Salatsorten 1

Der Autor und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer geht sogar so weit, dass er Salat mit der Ernährungsphysiologie eines Papiertaschentuchs mit einem Glas stillen Wasser vergleicht. Auch wenn es hart klingt, aber bei vielen Salatsorten hat er sicherlich nicht ganz unrecht. Wer jedoch von den Klassikern wie Kopfsalat oder Eisbergsalat abrückt und stattdessen zum Beispiel auf Spinat, Chicorée, Feldsalat, Rucola oder Radicchio zurückgreift, der bekommt deutlich mehr gesunde Inhaltsstoffe als ein Taschentuch und ein Glas Wasser. Fakt ist aber auch, dass Salat sehr kalorienarm ist, schnell und lange sättigt und sich in unzähligen Variationen zubereiten lässt.

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5 nährstoffreiche Salatsorten im Überblick

 

Mehrere Köpfe Raddicchio-Kohl
(c) pilipphoto / Fotolia

Radicchio – wenige Kalorien und viel Vitamin C

Radicchio ist mit dem Chicorée verwandt, besitzt eine tolle rötliche Farbe und ist würzig sowie leicht bitter im Geschmack. Frisch vom Feld gibt es ihn von Juni bis Oktober. Radicchio regt die Gallensäfte und die Verdauung an und fördert die Durchblutung. Zudem enthält er kaum Fett und wenige Kalorien, ist dafür aber reich an Vitamin C, Ballast- und Mineralstoffen.

Wem der Radicchio zu bitter ist, sollte den Strunk entfernen und die Blätter in ein Bad mit lauwarmem Wasser legen. Früchte und fruchtige Dressings passen hervorragend zum intensiven Aroma des Radicchios.

 

 

Ein Kopf Endiviensalat liegt zur Weiterverarbeitung auf einem Holzbrett, daneben ein Messer.
(c) Colourbox

Endiviensalat – hoher Gehalt an Mineralstoffen

Die krausen und leuchtend grünen Blätter der Endivie sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch besonders bekömmlich. Das liegt insbesondere an dem Bitterstoff Lactucopikrin und dem Polysaccharid Inulin, die den Gallenfluss anregen, leicht harntreibend wirken und die Verdauung fördern. Durch den hohen Gehalt an Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Vitamin A und C sowie Folsäure, gilt Endiviensalat als besonders gesund.

Am besten kaufen Sie Endiviensalat von Juli bis Dezember, da er dann frisch ist und nicht aus dem Treibhaus kommt. Der Salat passt im Übrigen hervorragend zu Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten.

 

 

Frischer Feldsalat
(c) Colourbox

Feldsalat – Wertvolle Jod-Quelle

Feldsalat gehört zu den nährstoffreichsten und zu den gesündesten Salatsorten überhaupt. Erntezeit ist zwischen Oktober und Dezember. Feldsalat ist eine sehr gute Quelle für Jod und ist damit für all diejenigen interessant, die keinen oder nur sehr wenig Fisch essen. Außerdem versorgt Feldsalat unseren Körper mit wertvollem Eiweiß, Vitamin C, Folsäure, Provitamin A sowie Mineralstoffen.

Mit seinem leicht nussigen Geschmack und einem Honig-Senf-Dressing passt er hervorragend zu Fleisch, Fisch, Risotto oder Käseplatten. Kombiniert mit Walnüssen, Feigen, Speck oder Granatapfel ist Feldsalat eine wahre Gaumenfreude.

 

 

Frische Rucolablätter auf einem karierten Küchentuch.
(c) Colourbox

Rucola – Vitamin C Bombe mit leicht scharfem Geschmack

Mit 62 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm ist Rucola nicht nur unter den Salatsorten kaum zu toppen, sondern ist sogar der Orange überlegen. Neben Vitamin C ist Rucolasalat auch noch reich an Vitamin B1, B2, B6, Vitamin E und K. Das in dem Salat enthaltene Senföl und die Bitterstoffe sorgen für ein herb-würziges und leicht scharfes Aroma.

Rucola kommt ursprünglich aus dem mediterranen Raum, weshalb Schafskäse, Pinienkerne, Schinken oder gebratenes Gemüse sich als perfekte Begleiter eignen. Für das Dressing reichen Zitronensaft und Rapsöl oder Balsamico und Olivenöl völlig aus.

 

 

3 frische hellgrüne Chicoree-Salatköpfe liegen auf einem Holzteller.
(c) pilipphoto / Fotolia

Chicorée – Power-Salat für Herz und Immunsystem

Chicorée ist ein extrem gesundes Multitalent und sollte in keiner Ernährung fehlen. Der Salat gilt als Schlankmacher, Cholesterinsenker und soll eine Anti-Aging-Wirkung besitzen. Zudem hilft er unserem Körper beim Entgiften und schützt den Darm.

Der von Natur aus leicht herbe Geschmack lässt sich mildern, indem Sie das Dressing aus Essig und Olivenöl mit etwas Fruchtsaft oder Honig anrühren. Früchte wie Orangen oder Mandarinen passen generell gut zu dem beliebten Wintergemüse.



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