Gesundheits-Tipps

Pflanzliche Lufterfrischer gegen dicke Luft im Zimmer

Pflanzliche Lufterfrischer als natürliche Schadstofffilter? Unsere Bildergalerie verrät, welche Zimmerpflanzen in den eigenen vier Wänden für ein besonders gutes Raumklima sorgen.

Nicht nur auf der Straße setzen uns Abgase und Feinstaub zu. Auch in den eigenen vier Wänden herrscht vielerorts dicke Luft. Dafür verantwortlich sind zum Beispiel Nagellacke, Reinigungsmittel, Fußboden-Kleber oder das Mobiliar.

Forscher haben untersucht, welche Rolle Zimmerpflanzen bei der Verbesserung des Raumklimas spielen. Das Ergebnis: Pflanzen sind echte Tausendsassas. Sie sind nicht nur gute Schalldämpfer, sondern regulieren die Luftfeuchtigkeit, filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Bestimmte Pflanzen entfernen besonders viel schädliches Formaldehyd aus der Luft. Das bestätigen Studien der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA. Die Forscher empfehlen alle 9 Quadratmeter eine Topfpflanze. Wenn das nicht für mehr Grün in den eigenen vier Wänden spricht!

Pflanzliche Lufterfrischer – die Top 5

Eine Grünlilie, die bereits mehrere Ableger trägt.

(c) sonne07 / Fotolia

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1. Luftverbesserer Grünlilie (Chlorophytum elatum)

 

Lufterfrischer-Effekt: Im NASA-Test reduzierten Grünlilien den Formaldehydgehalt in geschlossenen Räumen um 90 Prozent. Die Grünlilie gilt als guter Luftverbesserer in Niedrig-Energiehäusern und bei Rauchbelastung. Außerdem reduzieren Grünlilien die Schadstoffbelastung bei Sanierungen und Renovierungen. Weiteres Plus: Grünlilien können den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft um 5 Prozent erhöhen.

Pflegefaktor: Für Grünlilien brauchen Sie keinen besonders grünen Daumen. Die Pflanze ist robust und pflegeleicht.