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Obstruktive Schlafapnoe: Endlich keine Schlafprobleme mehr

Volkskrankheit Obstruktive Schlafapnoe: Über 95% der Betroffenen in Deutschland sind nicht diagnostiziert oder therapiert1

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) zählt zu den unterschätzten Volkskrankheiten. Sie betrifft schätzungsweise rund 20 Millionen Menschen in Deutschland und ist doch kaum bekannt.1 Lautes Schnarchen und Tagesmüdigkeit können erste Indizien sein.

Immer wieder stockt den Betroffenen nachts der Atem. Die oberen Atemwege verschließen, weil der Zungenmuskel und benachbarte Bereiche erschlaffen. Die Atmung setzt aus, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Es folgen u.a. kurze körperliche Weckreaktionen, die zu einem nicht erholsamen Schlaf führen.

Tschüss OSA – Hallo Lebensfreude! Livetalk zur Inspire Therapie: 19.05.2021 um 18.30

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Woran erkennt man eine OSA?

Häufig ist eine OSA mit lautem Schnarchen verbunden. Normalerweise ist Schnarchen zwar lästig, aber aus gesundheitlicher Sicht zunächst harmlos. Tagsüber sind Betroffene oft müde, trotz ausreichender Schlafdauer. Häufig werden Konzentrationsprobleme oder ein Leistungsabfall beobachtet. Dazu kommen morgendliche Kopfschmerzen oder Potenzstörungen.

Unbehandelt erhöht eine OSA auf Dauer das Risiko für die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz­rhythmusstörungen. Weitere mögliche Folgeerkrankungen sind Diabetes Typ 2 sowie Depressionen.

Welche Therapiemethoden gibt es?

Therapiestandard ist die Behandlung mit einer sogenannten CPAP Maske (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure), welche die Atemwege durch leichten Überdruck offenhält – eine wirkungsvolle Therapie.

Doch viele Betroffene fühlen sich durch das Gerät unwohl oder klagen über Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase sowie Druckstellen. Daher brechen etliche Patienten diese Behandlung – trotz aller Bemühungen – irgendwann ab.

Auch Sie wollen Ihre Obstruktive Schlafapnoe auf Knopfdruck therapieren – ganz ohne Maske? Erfahren Sie mehr unter Therapie auf Knopfdruck oder rufen Sie uns an. Kostenfrei und unverbindlich unter: 0800 000 978 90

Wie funktioniert die Inspire Therapie mit dem Zungenschrittmacher?

Betroffenen, die an einer OSA leiden und mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommen, kann die Inspire Therapie eine wirksame Alternative bieten.

Inspire funktioniert auf Knopfdruck und arbeitet im Einklang mit dem natürlichen Atemrhythmus. Dieser wird während des Schlafens kontinuierlich gemessen. Durch eine milde Stimulation werden auf natürlicher Grundlage die Atemwege offengehalten und der Schlaf in seiner Qualität unterstützt. Die Stimulation ist dabei so sanft, dass Betroffene nachts nicht gestört werden und morgens erholt aufwachen.

Für wen eignet sich der Zungenschrittmacher?

Für Betroffene mit OSA kann die Inspire Therapie eine Alternative sein, wenn:

  • sie an einer mittleren bis schweren obstruktiven Schlafapnoe leiden.
  • bei ihnen die CPAP-Therapie nicht ausreichend wirkt oder die Maske Probleme bereitet.
  • sie nicht zu stark übergewichtig sind (Body Mass Index (BMI) unter 35).

Die Kosten für die innovative Therapie übernehmen in diesem Fall die gesetzlichen Krankenkassen.

90% der Bettpartner berichten von keinem oder nur noch leichtem Schnarchen der Betroffenen.3

94% der Betroffenen geben an, mit der Inspire Therapie zufrieden zu sein.2

 

Wenn Nachts die Atmung stockt – Ein Knopfdruck kann Abhilfe schaffen

Im Interview erzählen Sascha und Amela Grabon eindrücklich, wie sehr die Krankheit ihr Leben beeinflusst hat und wie sie ihre Lebensqualität zurückgewinnen konnten.

Mehr zu Ihrem neuen Alltag, hier im Video:Sascha Grabon

Seit wann leidest Du unter Obstruktiver Schlafapnoe und wie habt ihr es bemerkt?
Ende 2015 berichtete meine Frau mir, dass ich nachts unter Atemaussetzern leide, daraufhin habe ich eine Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin aufgesucht. In einem kurzen Test im Rahmen einer Polygraphie zu Hause wurden dann Auffälligkeiten erkannt und ich musste in ein Schlaflabor zur Polysomnographie. Dort bekam ich dann Anfang 2016 die Diagnose Schlafapnoe.

Wie hat die Krankheit Deinen Alltag beeinflusst?
Ich war einfach immer unausgeschlafen. Hinzu kamen unerträgliche Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und Gereiztheit. Es kostete mich unglaublich viel Kraft, meinen Job sowie das Privatleben zu meistern. 


Amela, wie hast Du die Erkrankung Deines Mannes erlebt?
„Du schnarchst!“, klingt abgedroschen. Dennoch war das der Satz, der mich Jahre lang verfolgt hat. So viele Nächte habe ich auf dem Sofa verbracht, war tagsüber genauso unausgeschlafen und gereizt. Aber dann wurde aus dem ursprünglich so lästigen Schnarchen eine ernstzunehmende Schlafapnoe. Die Wut über die Situation wich der Angst davor, den Moment zu verpassen, in dem Sascha aufhört zu atmen.

OSA Inspire Sleep


Sascha, was war aus Deiner Sicht das schlimmste an der OSA?
An erster Stelle steht die Angst nicht mehr aufzuwachen oder so lange ohne Atmung zu sein, dass es bleibende körperliche und psychische Schäden hinterlässt. Der Gedanke, bis an mein Lebensende abhängig von einer Atemmaske zu sein, hat mich wahnsinnig gemacht. Standardmäßig kommt bei der OSA eine CPAP* Maske zum Einsatz. Wie lange hast Du diese benutzt? Die CPAP Maske trug ich ca. 4 ½ Jahre, viel zu lange. In dieser Zeit probierte ich mehrere Masken und Zubehör aus. All diese Jahre schliefen wir zu dritt im Bett, meine Frau, die Maske und ich. In ein Ehebett gehören nur zwei, da ist einer zu viel, die Maske! Wie bist Du damit zurechtgekommen? Anfangs dachte ich, ich trage die Maske 2 bis 3 Jahre und dann ist alles wieder gut. Aber dann wurde mir mitgeteilt, dass ich sie bis an mein Lebensende tragen muss. Die Nebenwirkungen wie Reflux, Völlegefühl und der trockene Mund machten mir sehr zu schaffen. Und dann Anfang 2020 wurden bei mir zusätzlich Bandscheibenvorfälle diagnostiziert. Umso schwieriger wurde das Liegen mit Maske in Seitenlage und der Erfolg hielt sich in Grenzen. Dann stieß ich auf eine Anzeige von Inspire und sah endlich Licht am Ende des Tunnels. Laut Eignungskriterien konnte das System tatsächlich für mich geeignet sein. Schnell vereinbarte ich über die Patienten Hotline einen Gesprächstermin in einem Behandlungszentrum.

Jetzt lebst Du schon fast ein Jahr mit Inspire. Was hat sich seitdem verändert?
Am 28.10.2020 wurde Inspire bei mir aktiviert, das merkt man sich schon fast wie den Hochzeitstag! Unser Leben ist wieder lebenswert! Sascha, welchen Tipp würdest Du Betroffenen mitgeben, denen die Maske Probleme bereitet? Ihr habt nichts zu verlieren! Habt keine Angst und traut Euch! Sucht das Gespräch mit Eurem behandelnden Arzt und meldet Euch bei Inspire. Vielleicht kommt die Therapie auch für Euch in Frage!

Weitere Informationen zur obstruktiven Schlafapnoe und ihrer Behandlung sowie wichtige Sicherheitsinformationen finden Sie unter www.therapie-auf-knopfdruck.de. Hier erfahren Sie auch, in welchen Kliniken in der Nähe Ihres Wohnorts ein Zungenschrittmacher implantiert werden kann. Sie können auch die Telefon-Hotline unter 0800 / 000 978 90 anrufen.

Medizinischer Faktencheck

Dr. Dirk Schmid

Dr. Dirk Schmid, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pulmologie und Schlafmedizin in Neustrelitz, bietet Betroffenen bei Schnarchen, schlafbezogenen Atemstörungen oder Schlafstörungen unklarer Ursache, zielgerichtete und innovative Behandlungsmöglichkeiten. Wissenswertes erläutert der Experte in unserem Faktencheck.

Dr. Schmid, was ist eine Obstruktive Schlafapnoe (OSA) und wie macht sie sich bemerkbar?
Bei der Obstruktiven Schlafapnoe leiden Betroffene unter nächtlichen Atemaussetzern, da die oberen Atemwege verschließen. Denn im Schlaf erschlaffen die Zungenmuskulatur sowie das umliegende Gewebe im Rachenraum, die Atmung setzt aus, oft mehrere hundertmal pro Nacht. Dabei sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut und der Körper gerät unter Stress. Es folgen u.a. kurze körperliche Weckreaktionen, die zu einem nicht erholsamen Schlaf führen. Lautes und unregelmäßiges Schnarchen, das durch Atemaussetzer unterbrochen wird, können erste Hinweise auf eine Obstruktive Schlafapnoe sein.

Und was bedeutet das für die Betroffenen?
Die Lebensqualität ist stark beeinträchtigt: Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall, morgendliche Kopfschmerzen oder Potenzstörungen. Im schlimmsten Fall ist mit gravierenden Folgeerkrankungen zu rechnen. Unbehandelt erhöht eine OSA auf Dauer das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder -rhythmusstörungen sowie Schlaganfall. Sogar Diabetes Typ 2 oder Depressionen werden begünstigt.

Weltweit wurden bereits mehr als 12.000 Patienten erfolgreich mit Inspire behandelt. Wie zufrieden sind Ihre Patienten?
Unsere Erfahrungen sind sehr positiv. Bei fast allen Patienten kann die Anzahl der Atemaussetzer deutlich gesenkt werden. Wie bei Sascha Grabon hat die Therapie die Lebensqualität enorm verbessert. Die Patienten und ihre Bettpartner sind dankbar, dass sie nachts wieder gut schlafen und ausgeruht aufwachen. Für sie ist ein Leben ohne den Zungenschrittmacher undenkbar.

 

 

 

1 Adam V Benjafield, PhD, Najib T Ayas, MD, et al. – Estimation of the global prevalence and burden of obstructive sleep apnoea: a lite­rature-based analysis, The Lancet Respiratory Medicine 2019. 2 Hei­ser, C., Steffen, A., Boon, M. et al. (2019): Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. In: European Respiratory Journal, Vol. 53(1):1801405. 3 Woodson, B. T. et al. (2018): Upper Airway Stimulation for Obstructive Sleep Apnea: 5-Year Out­comes. In: Otolaryngology – Head and Neck Surgery, Vol. 159(1), S. 194-202.