Gesunde Ernährung

Möhren – gesunder Sattmacher

In keinem anderen Gemüse steckt so viel Betacarotin, wie in Möhren.

Eine Infografik mit verschiedenen Fakten zu Möhren. Sie zeigt u.a. Wissenswertes über die Inhaltsstoffe und Wirkung von Möhren bzw. Karotten.

Was ist orange, ca. 10-15 cm lang, kalorienarm, reich an Betacarotin und schmeckt leicht süßlich? Richtig, die Möhre! Das beliebte Wurzelgemüse ist nicht nur gesund, sondern kann auch in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Erfahren Sie bei uns, wo die Möhre herkommt, wann sie Saison hat, welche Sorten es gibt und welche wertvollen Inhaltsstoffe in ihr stecken. Des Weiteren haben wir fünf leckere Rezeptideen für Sie.

Herkunft der Möhre

Möhren – auch bekannt als Karotten, Mohrrüben, gelbe Rüben oder Rübli – gehören zu den bekanntesten und ältesten Gemüsesorten. Woher das Wurzelgemüse jedoch ursprünglich stammt, ist bisher unbekannt. Experten vermuten, dass die damals noch wildwachsende Möhre aus Asien und Südeuropa stammt und im heutigen Afghanistan erstmalig kultiviert wurde.

Interessanterweise waren die Vorfahren der heutigen Möhre nicht kräftig orange, sondern rot, schwarz und violett. Die orangefarbene Möhre ist nämlich im 19. Jahrhundert nur aus einer Kreuzung zwischen der mediterranen Riesenmöhre und der mitteleuropäischen Gartenmöhre entstanden.

Wann haben Karotten Saison und welche Sorten gibt es?

Möhren werden im Frühjahr zwischen März und April ausgesät und haben ihre Haupterntezeit von Juni bis November. Je nach Sorte und abhängig davon, ob es sich um Frühe Karotten, Sommer-Karotten oder Späte Karotten handelt, liegt die Anbauzeit zwischen 70 und 220 Tagen. Da sie sich jedoch sehr gut lagern lassen, ist das Wurzelgemüse bei uns ganzjährig im Supermarkt oder beim Gemüsehändler verfügbar.

Dank der zahlreichen alten Möhrensorten und neuen Züchtungen, ist die Möhre schon lange nicht mehr nur orange und hat ein spitzes Ende. Inzwischen gibt es sogar kugelrunde Möhren und welche mit violetter Schale und gelbem Kern.

So gesund sind Möhren

In Möhren steckt mehr Carotin als in jedem anderen Gemüse. Das durch unseren Körper in Vitamin A umgewandelte Betacarotin:

  • schützt unsere Zellen vor freien Radikalen,
  • schützt die Haut vor schädlichen UV-Strahlen,
  • unterstützt die Netzhaut,
  • unterstützt das Immunsystem,
  • beugt Kreislaufstörungen vor,
  • beugt Magenbeschwerden vor.

Zudem sind Möhren cholesterinfrei und bestehen zu 85 % aus Wasser. Auch im Rahmen einer Diät machen sich Möhren besonders gut. 100 g Möhren enthalten nämlich gerade einmal 0,2 g Fett und besitzen nur 31 Kalorien. Hinzu kommen Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Eisen, Zink sowie B-Vitamine und Vitamin C.

Tipp: Bereits der Verzehr von zwei Möhren deckt den Tagesbedarf an Vitamin A eines erwachsenen Menschen. Damit der Körper jedoch fettlösliche Vitamine überhaupt aufnehmen kann, sollten die zwei Möhren mit Fett gegessen werden.

5 leckere Rezeptideen

Möhren sind in unseren Küchen aufgrund ihres süßlichen Geschmacks sehr beliebt. Zudem lassen sich aus dem Wurzelgemüse unzählige Gerichte, Suppen, Getränke und Desserts zaubern:

Frühstücksmuffins mit Möhren und Äpfeln
(c) Colourbox.de / Elina Manninen

Rezeptidee 1 – Frühstücksmuffins mit Möhren und Äpfeln

Zutaten

  • 6-8 Muffinförmchen (Einweg oder Silikon)
  • 6-8 Walnüsse
  • 2 Möhren
  • 1 Apfel
  • 2 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Butter
  • 6 EL Joghurt
  • 2 EL Honig
  • Walnüsse
  • ½ TL Backpulver

So geht’s

  1. Möhren und Apfel fein reiben.
  2. Butter mit Honig schaumig rühren. Eier einrühren und mit dem Joghurt glattrühren.
  3. Gemahlene Mandeln, Haferflocken, Backpulver und die geriebenen Möhren sowie den Apfel untermischen und gut durchrühren.
  4. Muffinförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen, eine Walnuss in der Mitte platzieren und mit Teig auffüllen.
  5. Muffins für 35-40 Minuten bei 160 °C Umluft backen.

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